Mitteilungen der DGU
Urologe [A] 1999 • 38:641-662 © Springer-Verlag 1999
D.M.Wilbert1 • K.P. Jünemann2 Abteilung für Urologie,Universitätsklinikum Tübingen 2 Universitätsklinikum Mannheim
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Drittmittel für die Urologie Ein Leitfaden - Teil II Herausgegeben vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Urologie Schriftführer: Prof. Dr. K.-J. Klebingat, Greifswald Schriftleitung: Priv.-Doz. Dr. M. Goepel, Essen
Inhalt Drittmittel für die Urologie Ein Leitfaden - Teil II
Neue Erkenntnisse in der Medizin, die dem Wohl aller dienen, entstammen experimenteller und klinischer Forschung. Für diese Forschung werden Gelder benötigt, um Personal, Verbrauchsmittel und Geräte zu erwerben und um Ergebnisse publizieren zu können.Traditionell stammen die Mittel von den Universitäten bzw. ihren Kliniken. Mit der Budgetierung und den Einschränkungen im Gesundheitswesen stehen diese Mittel weniger zur Verfügung. Daher ist die an Forschung interessierte Klinik und der einzelne Forscher in zunehmendem Maße darauf angewiesen, seine Finanzen selbst aus Instituten der Forschungsförderung und neuen Quellen zu gewinnen. Mit der bevorstehenden Dezentralisierung des Hochschulwesens werden Drittmitteleinwerbungen zur Forschungsförderung eine zunehmende Rolle spielen und in die Bewertung eines Faches sowie in den Vergleich der Universitäten untereinander eingehen. Den Auftrag zu dieser Publikation gab der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Urologie. Die jetzt vorgelegte Fassung ist die zweite Auflage, die weiter vervollständigt worden ist.
Prof. Dr. K.-H. Bichler zum 65. Geburtstag Prof. Dr M. Ziegler zur Emeritierung Neue Mitglieder Fortbildungstermine der DGU Antrag auf Mitgliedschaft
5. Industrie Industrielle Mittel werden vorrangig für klinische Forschungsprojekte eingesetzt. Prinzipiell sind zu unterscheiden: 1. Mittel, die zur Durchführung klinischer Studien zur unmittelbaren Markteinführung eines neuen Produktes oder Verfahrens dienen, 2. Stipendien für Weiterbildungs- und Forschungsaufenthalte an befreundeten Institutionen, auch im Ausland (ähnlich dem DAAD), 3. Konkrete Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.
5.1 Unternehmensstiftungen Zur Erlangung eines durch die Industrie geförderten Stipendiums bedarf es der Kontaktaufnahme mit der jeweiligen Unternehmensstiftung (z.B. Volkswagenstiftung, B.-Braun-Stiftung, etc.), um
die Kriterien sowie die Möglichkeiten einer Förderung für das beabsichtigte Forschungsvorhaben zu erfahren. Im Prinzip muß für die Beantragung eines personenbezogenen Stipendiums ein den DAAD- bzw. DFG-Richtlinien entsprechendes Forschungsprogramm zusammengestellt werden, das einem, von der Firmenstiftung bestimmten, Gutachtergremium zu Beurteilung vorgelegt wird. Die Förderung von Forschungsund Entwicklungsvorhaben durch die Industrie unterliegt keinen festen Richtlinien und begründet sich auf Einzelfallentscheidung. Für die Kooperationen in Forschung und Entwicklung mit Industriepartnern sind folgende Punkte für eine erfolgreiche Projektlancierung bei dem industriellen Ansprechpartner zu berücksichtigen: 1. Persönlichen Kontakt suchen (kompetenten Ansprechpartner wählen). Der Urologe [A] 6•99
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2. Professionelle und glaubwürdige Präsentation schon für das erste Gepräch vorbereiten. 3. Kundennutzen des Produktes (Erfindung, Forschungsprojekt etc.) herausstellen. 4. Auch wenn der erste Kontakt erfolglos blieb, nach angemessener Zeit erneut melden. Diese Art der Forschung ist an deutschen Hochschulen und hochschulähnlichen Einrichtungen gegenwärtig noch unzureichend entwickelt, wenngleich seitens der Industrie ein zunehmendes Interesse an sog. Auftragsforschung an universitären Einrichtungen und Institutionen besteht. Eine mögliche Kooperation zwischen Hochschule und Industrie wird gegenwärtig durch gesetzliche Vorgaben und Formalismen gehemmt, darüber hinaus durch die häufig ungeklärte Position des Hochschullehrers, der verantwortlich zeichnet für das Projekt in einer verbundähnlichen Kooperation mit der Industrie, die formal ungenügend abgesichert ist. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt bestehen beinahe ausschließlich Arbeitskooperationen zwischen einer zumeist klinischen Abteilung (z.B. Urologische Klinik) und einem Unternehmen, welches das zu prüfende oder entwickelte und angefertigte Produkt zur Verfügung stellt. Ideengeber ist in der Regel der Hochschullehrer oder die Klinik, Auftragsarbeiten bzw. Testuntersuchungen ausgehend von der Industrie sind selten. Neben der reinen Sachmittelförderung können bei derartigen Kooperationen auch Personalmittel zur Verfügung gestellt werden. Die Einstellungsmöglichkeiten in einem solchen Fall sind vielfältig und der individuellen Situation, in der sich der Antragsteller bzw. die Institution oder Hochschule befindet, anzupassen. Besonders zu beachten ist hierbei, daß die bereitgestellten Personalmittel nicht einer Person, sondern der universitären Einrichtung zur Verfügung gestellt werden, im Sinne des Antikorruptionsgesetzes.
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5.2. Risikokapital (Venture Capital) Die Entwicklung der Biotechnologie in der Medizin hat in den letzten Jahren ein regelrechtes Gründerfieber auch in Deutschland ausgelöst.Während im Jahr 1995 75 Biotechnologie-Unternehmen in Deutschland ansässig waren, konnten ein Jahr darauf, im Jahr 1996, bereits 150 Unternehmen gezählt werden. Gerade der Bereich Biotechnologie hat besonders in den USA eine explosionsartige Entwicklung genommen, wobei nicht Großunternehmen Unterabteilungen gebildet haben, sondern eigenständige kleinere Firmengründungen, die unmittelbar im Bereich der Universität angesiedelt wurden, stattgefunden haben. Einmal mehr läßt sich am Beispiel der USA eine für die Forschung entscheidende Entwicklung aufzeigen, die direkte Zusammenarbeit zwischen Forscher und Industrie. So werden grundlagenwissenschaftliche Arbeiten in universitären Laboratorien durchgeführt und die kommerzielle Umsetzung der Entwicklungen und Erfindungen in kleinen Biotechnologie-Unternehmen, mit Firmensitz in unmittelbarer Nähe zur Universität oder gar auf dem Universitätscampus, abgewickelt. Erste Beispiele für diese Entwicklung finden sich auch in Deutschland, zumeist unter dem Stichwort eines Technologiezentrums, assoziiert mit der jeweiligen universitären Einrichtung. Mangelhaft an dem deutschen System ist bis dato die Beschneidung und Begrenzung des universitätsangestellten Wissenschaftlers in der kommerziellen Nutzung seiner Forschungsergebnisse. Die Hintergründe dieser zum Teil kaum überwindbar erscheinenden Hindernisse sind zum Teil begründet in der reformbedürftigen Universitätsstruktur in Deutschland, zum anderen in den gesetztlichen Reglementierungen, denen ein Angestellter der Universität unterliegt. Auswege aus dieser Misere werden allerdings aufgezeigt und lassen sich unter dem Stichwort „Forscher werden Unternehmer“
zusammenfassen. Es gibt vielschichtige Möglichkeiten sich an neuen Biotechnologie-Unternehmen zu beteiligen, ein solches zu gründen oder in ein solches einzutreten. Für eine Existenzneugründung eines Technologieunternehmens, gleich welcher Art, ist stets eine erhebliche Kapitalsumme erforderlich. Dieses Kapital kann von Banken oder von BTUProgrammen (s. unten) eingeworben werden, was sich in der Praxis allerdings kaum bewährt, da dieses Geld zu teuer ist. Es empfiehlt sich nach Risikokapitalgebern zu suchen. Hierzu gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Ansprechpartnern, die sogenanntes „Venture Capital“ Risiko-Kapital für neue Produkte und Firmengründungen auf dem medizinischen und biotechnologischen Sektor zur Verfügung stellen. Es empfiehlt sich mit den Risikokapitalgebern ein Sondierungsgespräch zu führen, bevor man ein entsprechendes Strategiepapier vorbereitet, mit dem man das erforderliche Kapital einzuwerben beabsichtigt. Zunehmend ist auch über die Universitäten der Zugang zu Risikokapital zu erfragen, wobei man sich hier an die Forschungskoordinationsstelle der jeweiligen universitären Institution wenden sollte.Als direkte Ansprechadressen sind beispielhaft im folgenden einige aufgeführt: 1. Genzyme Virotech GmbH; Geschäftsführer P. Kessler, Löwenplatz 5, D-65428 Rüsselsheim, Tel: 06142/690966; Fax: 06142/82621 2. Verband der Chemischen Industrie e.V.; Hauptgeschäftsführer P. Eisenlohr, Markgrafenstraße 9, D-76530 Baden-Baden. Tel: 07221/2113-0; Fax: 07221/2113-55 3. Verband der Chemischen Industrie e.V., Landesverband Rheinland-Pfalz e.V., Bahnhofstraße 48, D-67059 Ludwigshafen. Fax: 0621/5205620. Tel: 0621/5205626 oder -37
Am 14.03.1995 hat das BMBF das Förderprogramm „Beteiligungskapital für kleine Technologieunternehmen (BTU)“ gestartet. Die Laufzeit beträgt bis zu 10 Jahre. Zugang zu dem Programm wird bis zum 31.12.2000 gewährt. D.h., daß bis max. zum Jahre 2010 eine Förderung seitens des BMBF möglich ist. Dieses neuartige Programm, welches als Startinvestorprogramm zu verstehen ist, ist in erster Linie für kleine und mittlere Industrieunternehmen gedacht, die sich auf medizinisch-technologischem Sektor etablieren wollen. Zumeist fehlt es dabei an dem notwendigen Startkapital, welches durch die Technologiebeteiligungsgesellschaft (TBG) eingeworben werden kann. Die Neugründung von jungen Technologieunternehmen setzt zumeist voraus, daß diese eng mit Erfindern und Entwicklern in der Medizin zusammengearbeitet und ein neues Produkt, vorzugsweise ein patentiertes, entwickelt haben. Die Umsetzung der Neuerfindung ist in der Regel mit einer erheblichen Risikokapitalbindung verbunden, was nicht selten dazu führt, daß gute Ideen aufgrund mangelnden Interesses seitens der Großindustrie klinisch nicht umgesetzt werden können. Um diesem Problem entgegenzuwirken, hat das BMBF o.g. Förderprogramm verabschiedet. Nähere Informationen zu den Antragsformalitäten übermittelt die: Technologie-Beteiligungsgesellschaft mbH der Deutschen Ausgleichsbank (tbg) Wielandstraße 4, Bonn Bad Godesberg Postansschrift: D-53170 Bonn Tel.: 0228/831-2290 Fax: 0228/831-2493
6. Preise, Stipendien, Stiftungen Maximilian-Nitze-Preis Der Maximilian-Nitze-Preis ist die höchste Auszeichnung, die die DGU für herausragende wissenschaftliche Leistung der experimentellen oder klinischen Urologie vergibt. Der Preis ist mit DM 20.000.- dotiert. Eingereicht werden können nur unpublizierte Originalarbeiten. In der Regel präsentiert der Preisträger seine Arbeit anläßlich der Jahrestagung der DGU in einem Referat. Bewerber werden gebeten, ihre Arbeit in 6facher Ausführung bis zum jährlich festzusetzenden Termin an den Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Urologie, DGU-Geschäftsstelle, Homberger Straße 5, D-40474 Düsseldorf, einzusenden.
Verleihende Institution: Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. Generalsekretär: Prof. Dr. H. Rübben Zweck/Aufgabe: Förderung und Auszeichnung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der Urologie.
Bard-Preis Die Firma C.R. Bard GmbH lobt jährlich einen Preis in Höhe von DM 10.000,– für eine besonders innovative experimentelle Arbeit von Urologen aus und stellt den Preis der DGU zur Verfügung. Der Preis wird von einer unabhängigen Jury aus den Bewerbern für den Posterpreis ermittelt. Die unabhängige Jury ist zur Zeit die Posterjury. Der Einsendeschluß wird jährlich festgelegt. Hinweise für die Bewerbung um den Poster-Preis werden zusammen mit der Bekanntgabe der Annahme des Posters für die jeweilige Jahrestagung versandt.
Preis für Urologische Forschung in der Geriatrie Mit dem Preis für „Urologische Forschung in der Geriatrie“ sollen Ärzte ausgezeichnet werden, deren Arbeit im Bereich der anwendungsbezogenen Forschung und umgesetzten Grundlagenforschung einen wesentlichen Beitrag zur besseren Diagnostik, Therapie, Versorgung und Betreuung von geriatrischen Patienten leisten.
Poster-Preis Anläßlich der Jahrestagung zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Urologie herausragende wissenschaftliche Präsentationen mit dem 1., 2. und 3. Posterpreis aus. Über die Vergabe der Preise entscheidet die Posterjury, bestehend aus 6 Jury-Mitgliedern. Die Preise sind mit einem Geldbetrag verbunden. Die Preisträger werden im Rahmen der Jahrestagung bekanntgegeben und erhalten neben dem Geldpreis eine Urkunde der DGU. Der Einsendeschluß wird jährlich neu festgesetzt.Weitere detaillierte Hinweise für Autoren und Posterpräsentationen stehen im jeweiligen Einladungsheft, welches im November eines jeden Jahres herausgegeben wird.
Wissenschaftlicher Träger: Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e.V., Europaplatz 14, D-44575 Castrop-Rauxel Stifter: Hoyer-Madaus, Alfred-NobelStraße 10, D-40789 Monheim
Ausschreibungsbedingungen: Die Arbeit darf in der vorliegenden Form und ihrem wesentlichen Gehalt bereits veröffentlicht worden sein, es können aber auch bisher veröffentlichte Arbeiten eingereicht werden. Die Arbeiten sind an den Sekretär des Preiskollegiums Herrn Dr. Haino Geerke, Hoyer-Madaus,Alfed-Nobel-Str. 10, D-40789 Monheim, in einfacher Ausfertigung unter einem Kennwort einzureichen.
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5.3. Beteiligungskapital für kleine Technologieunternehmen (BTU)
Die Preisverleihung erfolgt anläßlich der jeweiligen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie oder anläßlich einer separaten Veranstaltung. Ausgeschrieben wird der Preis jährlich, und zwar im 1. Quartal des Kalenderjahres. Die Unterlagen der Bewerber müssen bis zum 31. Juli des Kalenderjahres dem Sekretär des Preiskommitees vorliegen.
C.-E. Alken-Preis Unter dem Namen C.-E. Alken besteht eine Stiftung mit dem Zweck, Klinik und Forschung auf dem Gebiete der Urologie zu fördern, indem jährlich ein Preis von Sfr. 10 000,– für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten verliehen wird. Der Preis wird jährlich der besten, noch nicht publizierten Arbeit aus dem Bereich der Urologie zuerkannt. Der Preis kann aufgeteilt werden. Jede Arbeit ist mit einem Kennwort zu versehen und darf den Namen des Verfassers nicht enthalten. In einem zusätzlichen verschlossenen Umschlag, der das Kennwort der Arbeit tragen muß, sind auf einem besonderen Bogen anzugeben: Vorund Zuname, berufliche Stellung und Tätigkeit sowie das Kennwort der Arbeit. Über die Zuerkennung des Preises entscheidet der Stiftungsrat. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Anfragen sind zu richten an: C.-E. Alken-Stiftung, Advokatbüro Dr. F. Kellerhals, Marktgasse 55, CH-3011 Bern
Boehringer-Ingelheim-Preis Verleihende Institution: Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Fachbereich Medizin, über den Dekan, Obere Zahlbacher Straße 63, D-55131 Mainz, Tel.: 06131/17-3180 oder 17-7386, Fax: 06131/173487
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Zweck/Aufgabe: Förderung hervorragender Leistungen auf dem Gebiete der theoretischen und der klinischen Medizin Stifter/Sponsor: Boehringer Ingelheim GmbH Dotierung: DM 30.000,– und Goldmünze. Der Preis kann geteilt werden. Turnus: jährlich, national Teilnahme: Promovierte Wissenschaftler bis zum 40. Lebensjahr, die ihre Arbeit an einem Institut oder einer Klinik der Universität Mainz abgeschlossen haben. Einsendeschluß: Geht jeweils aus der Ausschreibung hervor.
Kabi-Pharmacia-FreseniusFörderpreis Verleihende Institution: Forum Urodynamikum, Geschäftsstelle: Urologische Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover. Leiter der Urologischen Klinik. Prof. Dr. Udo Jonas, Konstanty-Gutschow-Straße 8, D-30625 Hannover, Tel.: 0511/532-3650, Fax: 0511/523-5634
Zweck/Aufgabe: Förderpreis für max. 5 Ärzte pro Jahr, um ihnen den Besuch der jährlichen Tagung der International Continence Society zu erleichtern Stifter/Sponsor: Kabi-Pharmacia-Fresenius Dotierung: 10.000,– DM Thema: Urodynamik Turnus: jährlich, deutschsprachiger Raum Forum Urodynamikum: Verleihung im Rahmen der Jahrestagung. Die prämierten Arbeiten werden dann in der „Aktuellen Urologie“ publiziert. Verleihende Institution: Arbeitskreis Experimentelle Urologie. Zweck/Aufgabe: Mit der Preisverleihung soll eine hervorragende Grundlagenoder klinisch-experimentelle Arbeit mit urologischer Fragestellung ausgezeichnet werden. Modus: Essay-Contest der von einem internationalen Expertengremium begutachtet wird. Manuskripterstellung gemäß den Richtlinien von European Urology. Dotierung: 12.000,– DM für die beste Arbeit, 5.000,– DM für Platz 2 und entsprechend 3.000,– DM für Platz 3.
Voraussetzung: Die eingereichten Manuskripte dürfen noch nicht vorgetragen oder publiziert worden sein und die Preisträger erklären sich damit bereit, daß die Arbeiten in European Urology publiziert werden. Turnus: Zweijährliche Vergabe nach Aufforderung. Die Manuskripte sind bis zum angegebenen Stichtag an den jeweiligen Vorsitzenden des Arbeitskreises Experimentelle Urologie zu richten.
Hans-Marberger-Preis Verleihende Institution: Urologische Universitätsklinik Innsbruck Sponsor: Karl Storz GmbH & Co., Herr Aumann, Postfach 230, 78532 Tuttlingen Zweck/Aufgabe: Auszeichnung für die beste Arbeit auf dem Gebiet der rekonstruktiven Chirurgie in der Urologie bzw. der Endourologie. Dotierung: ÖS 50 000,–, Urkunde, der Preis kann geteilt werden Turnus: Zweijährlich Basis-Info: Die Arbeiten können in deutscher oder englischer Sprache verfaßt werden. Sie sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen. Jede Arbeit ist mit einem Kennwort versehen und darf den Namen des Verfassers nicht enthalten. In einem zusätzlich verschlossenen Umschlag, der das Kennwort der Arbeit tragen muß, sind auf einem besonderen Bogen anzugeben: Vor- und Zuname, berufliche Stellung und Tätigkeit sowie das Kennwort der Arbeit. Auskunft: Rechtsanwaltskanzlei Dr. Hubert Fuchshuber, Adamgasse 15, A-6020 Innsbruck. Peter-Bischoff-Preis Basis-Info: Die Vereinigung Norddeutscher Urologen verleiht jährlich diesen Preis in Höhe von DM 5000,– für den nach Inhalt und Präsentation besten Vortrag der jeweils stattfindenden Tagung. Anfragen sind zu richten an: Prof. Dr. Burchardt, Krankenhaus Seepark, Urologische Klinik, D-27607 Langen, Tel.: 04743/893-141
Verleihende Institution: Nordrhein-Westfälische Gesellschaft für Urologie e.V. 1. Schriftführer: Prof. Dr. G. Kierfeld, Urologische Klinik, Städt. Krankenhaus Leverkusen, Dhünnberg 60, 51375 Leverkusen, Tel.: 0214/373 23 88 Zweck/Aufgabe: Auszeichnung des besten freien Vortrages beim Jahreskongreß der Gesellschaft. Stifter/Sponsor: siehe verleihende Institution Dotierung: DM 5000,–, der Preis kann geteilt werden. Turnus: jährlich, national Teilnahme: Assistenten und Oberärzte urologischer oder dem Fach nahestehender Kliniken,Abteilungen und Institute, sowie niedergelassene Urologen
Heinrich-Spohr-Preis Verleihende Institution: Gesellschaft von Freunden und Förderern der HeinrichHeine-Universität Düsseldorf, Marienstraße 10, D-40212 Düsseldorf Basis-Info: Die Auszeichnung soll Bewerbern zuerkannt werden, die durch die Entwicklung neuer instrumenteller Techniken, operativer Verfahren oder durch die Erarbeitung neuer theoretisch-wissenschaftlicher Erkenntnisse in besonderem Maße zur Weiterentwicklung der Urologie beigetragen haben. Dotierung: DM 10 000,– und eine Urkunde Manuskripte: Die Arbeiten sollen in deutscher oder englischer Sprache abgefaßt sein. Sie sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen. Auskunft: Siehe verleihende Institution.
Heinrich-Warner-Preis Verleihende Institution: Heinrich-WarnerStiftung, c/o Ernst-Jürgen Mellin, Magdalenenstraße 7, D-20148 Hamburg Basis-Info: Auszeichnung für Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der urologischen Onkologie Dotierung: DM 30.000,–. Es können auch mehrere Arbeiten prämiert werden. Turnus: zweijährlich
Teilnahme: Die Arbeiten sind in deutscher oder englischer Sprache einzureichen. Sie dürfen noch nicht veröffentlicht worden sein. Gegen eine Veröffentlichung nach Vorlage der Arbeit an den Vorstand der Stiftung bestehen keine Bedenken, auch wenn die Veröffentlichung vor Preisverleihung erfolgt. Es können mehrere Autoren gemeinschaftlich teilnehmen. Der Preisträger stellt seine Arbeit auf dem Symposium in einem Kurzreferat vor. Manuskripte: Die Arbeiten sind anonym mit einem Anschreiben, aus welchem Name, Adresse und Beruf des/der Verfasser hervorgehen, einzusenden. DGBMT-Preis der Stiftung Familie Klee Deutsche Gesellschaft für biomedizinische Technik e.V., Geschäftsstelle: Fachverlag Schiele und Schön GmbH, Markgrafenstraße 11, D-10969 Berlin, Tel.: 030-25375237 Schwerpunkte sind wissenschaftliche Arbeiten mit dem Thema der biomedizinischen Technik als interdisziplinäres Fach, ingenieurwissenschaftliche Lösungen aktueller klinischer Probleme und naturwissenschaftliche Beiträge für Diagnostik oder Therapie. Eine Veröffentlichung darf nicht vor dem 1.1.1996 für 1997 stattgefunden haben.
Dotierung: DM 10.000,– und Urkunde Vorsitzender des Preisausschuß: Prof. Dr. med. Jürgen Vieth,Abt. f. exp. Neuropsychiatrie, Universität Erlangen.
Förderpreise für Reha-Forschung Die Deutsche Fachgesellschaft für medizinische Rehabiliation e.V. DEGEMED wird während der Medica, der größten Gesundheitsmesse, zwei Preise für Forschungsarbeiten zu Themen der medizinischen Rehabilitation verleihen. Dotierung: Der DEGEMED Forschungspreis 1998 ist dotiert mit DM 15.000,–. Verliehen wird dieser Preis für Forschungsarbeiten, die sich mit dem Themenkomplex „Wirksamkeit und Nutzen der medizinischen Rehabilitation aus der volkswirtschaftlichen/gesundheits-
ökonomischen Perspektive“ beschäftigen. Ein weiterer Preis, nämlich der DEGEMED Förderpreis 1998 honoriert Arbeiten zu den Themen „Evaluation und Verlaufsuntersuchungen von Anschlußheilbehandlungen (AHB-Verfahren)“. Dieser mit DM 50.000,– dotierte Förderpreis ist bestimmt für einen einjährigen Forschungsaufenthalt an einer Klinik oder einem Forschungsinstitut. Renommierte Wissenschaftler im Forschungsbereich der DEGEMED entscheiden über die Vergabe der Preise. Einsendeschluß für die Bewerbung wird jährlich bekanntgegeben. Die Bewerbungen sind zu richten an die Deutsche Gesellschaft für medizinische Rehabilitation, DEGEMED, Buschstraße 22, D-53113 Bonn. Nähere Informationen zu den Förderpreisen sind ab 09.01.98 im Internet unter der Adresse: http://www.degemed.de erhältlich. Zweck/Aufgabe: Die DEGEMED, Bonn, ist eine Fachgesellschaft für medizinische Rehabilitation, in ihr sind die führenden privaten Anbieter der medizinischen Rehabilitation Deutschlands mit mehr als 130 Rehabilitationskliniken und Sozialwissenschaflter vertreten. Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist es, eine moderne medizinische Rehabilitation innerhalb des deutschen Gesundheitswesens zu gewährleisten und damit nachweislich die Krankheitsfolgekosten zu verringern. Ansprechpartner: Dr. Günter Ermisch.
Richard-Merten-Preis Dotierung: Der mit insgesamt DM 40.000,– dotierte Richard-Merten-Preis zur Förderung der Qualitätssicherung in der Medizin, wird jährlich ausgeschrieben. Zweck/Aufgabe: Das Kuratorium RichardMerten-Preis hat sich zum Ziel gesetzt, Entwicklungen zu würdigen, die geeignet sind, mit Unterstützung durch Kleinrechnersysteme (PC), On- und Offline, die Prozeß- und/oder Ergebnisqualität in der Patientenversorgung in herausragender Weise zu verbessern. Der bereits in den Jahren 1992 bis 1995 verliehene Preis soll die Bemühungen um die Qua-
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Paul-Mellin-Gedächtnispreis
litätssicherung in der Humanmedizin unterstützen. Die Stifter des Preises sind der Überzeugung, daß es angesichts der gesundheitspolitischen Diskussion über das Thema Qualitätssicherung in der Medizin nützlich ist, die Methodik des Qualitätsmanagements mit Hilfe moderner Informationstechnik zu fördern und die Eigeninitiative der Ärztinnen und Ärzte auf diesem Gebiet herauszustellen. Teilnahme: Die durch die Preisverleihung zu würdigenden Arbeiten müssen innerhalb der letzten 5 Jahre vor Einreichung beim Kuratorium abgeschlossen und in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden. Der Richard-Merten-Preis kann einer Arbeit nur verliehen werden, wenn sie bisher nicht für einen anderen Preis eingereicht wurde oder anderweitig ausgezeichnet worden ist. Es können sich Ärztinnen und Ärzte, Studentinnen und Studenten der Medizin und/oder der Medizininformatik als Einzelperson oder als Mitglied einer Arbeitsgruppe, der mindestens ein Mediziner angehören sollte, bewerben. Die Bewerbungsunterlagen sind bei dem Sekretariat der Geschäftsstelle des Kuratoriums Richard-Merten-Preis, c/o MCS AG, Im Kappelhof 1, D-65343 Erville, anzufordern. Bewerbungen sind per Einschreiben an das Sekretariat des Kuratoriums Richard-Merten-Preis, c/o MCS AG, Im Kappelhof 1, D-65343 Eltville zu senden. Die Bewerbungsunterlagen müssen ein ◗ Anschreiben mit Darstellung der Besonderheit der Arbeit ◗ ein Abstract der zur Preisverleihung vorgelegten Arbeit ◗ den Volltext der Arbeit ◗ das Curriculum vitae des Bewerbers oder der Bewerber sowie eine Erklärung, daß die vorgelegte Arbeit bisher für keine andere Auszeichnung eingereicht worden ist, enthalten. Unvollständig eingereichte Bewerbungen werden nicht bewertet. Der Richard-Merten-Preis wird im Rahmen einer Festveranstaltung im Dezember eines jeden Jahres in der Kurfürstlichen Burg zu Etville am Rhein verliehen.
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Practicing Urologist’s Research Award Fund giving institute: American Foundation for Urologic Disease Inc., 1120 North Charles Street, Suite 401, USA-Baltimore, MD 21201 Basis-Info: This prize is available to practicing urologists with research ideas suitable for collaborative investigations at an established urology research laboratory. The award is for US $ 5000 which is to be matched by the sponsoring institution. Application forms and more detailed information may be obtained from the Foundation at the above address.
schungsvorhaben durch die Unterstützung der Reinhard-Nagel-Stiftung besser bearbeitet werden kann. Einzureichen ist eine Kopie des Antrages des drittmittelgeförderten Projektes einschließlich des Bewilligungsbescheides. Aus diesen Unterlagen muß eindeutig ersichtlich sein, daß die Drittmittelgeber eine Förderung (bei Personal-, Geräteund Sachmitteln) nur in begrenztem Ausmaß bewilligt haben. Anfragen sind zu richten an: Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V., Homberger Straße 5, D-40474 Düsseldorf.
Reinhard-Nagel-Stiftung The Felix Guyon Scholarship Die Reinhard-Nagel-Stiftung ist eine nicht rechtsfähige Stiftung in der Verwaltung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. Alleiniger Zweck der Stiftung ist die Förderung der medizinischen Forschung auf dem Gebiet der Urologie und hier ausschließlich die unmittelbare Förderung der klinisch-experimentellen Forschung durch junge, hochqualifizierte Ärztinnen und Ärzte der Urologie, die sich in fortgeschrittener Weiterbildung befinden. Dies geschieht durch die Vergabe von Stipendien oder der Ergänzungsausstattung drittmittelgeförderter Projekte. Mit einem Stipendium der Reinhard-Nagel-Stiftung wird dem Antragssteller/der Antragsstellerin ein höchstens 1-jähriger Aufenthalt an einer nationalen oder internationalen Forschungsinstitution zur Durchführung eines wissenschaftlichen Projektes ermöglicht. Die Unterstützung durch die Reinhard-Nagel-Stiftung dient als Ersatz für den Wegfall der regulären Bezüge und der entstehenden Reisekosten während des geplanten Forschungsvorhabens. Die Höhe des Stipendiums wird in Anlehnung an die Richtlinien der Deutschen Forschungsgemeinschaft festgesetzt. Die Reinhard-Nagel-Stiftung gewährt eine Unterstützung von Personal-, Geräte- und Sachmitteln bei anderweitig Drittmittel angeförderten Projekten, wobei erwartet wird, daß das For-
Fund giving institute: The European Board of Urology Education Committee, P.O. Box 25285, NL-3001 HG Rotterdam Basic-Info: The scholarship of the European Association of Urology and the European Board of Urology is awarded for research in any area of urology. It is tenable for a period of one year at any appropriate institution worldwide. The value comes up to US $ 40.000. More detailed information may be obtained from the European Board of Urology at the above address. National Kidney Foundation – Research Fellowship Award Fund giving institute: The National Kidney Foundation, Inc., 30 East 33rd Street, USA, New York, NY 10016 Purpose: To support training in laboratory and clinical research of individuals whose goal is a career in academic nephrology or urology Value: USA $ 21.000 per year Eligibility: Open to individuals of any nationality who wish to perform a career in academic nephrology or urology. Applications: Application forms and instructions are available from the Foundation at the address given above.
American Foundation for Urologic Disease – Research Scholars Program
Fund giving institute: American Foundati-
Fund giving institute: Americal Foundati-
on for Urologic Disease, Inc. 1120 North Charles Street, Suite 401, USA-Baltimore, MD 21201 Purpose: To provide the opportunity for urology residents in training to undertake full time research Value: US $ 21 000 per annum Tenable: For a period of 1 year, with the possibility of renewal for 1 additional year. Eligibility: Urology residents in training who wich to conduct research are eligible to apply. Applications: Application forms and more detailed information may be obtained from the Scientific and Education Committee at the above address or from the National Kidney Foundation, 2 Park Avenue, USA-New York, NY 10016
on for Urologic Disease, Inc. 1120 North Charles Street, Suite 301, USA-Baltimore, MD 21201 Purpose: To offer support to urologist investigators for professional scientific training in urologic research. The ultimate aim of the program is to encourage young urologists with unique scientific capabilities to pursue careers in urology as investigators and teachers. Value: US $ 44 000 per anum Tenable: For a period of 2 years Eligibility: Open to urologists, in residency or within five years of post residency, who ar committed to a carreer in research, and who are able to provide evidence of their capabilities in research Applications: Application forms and more detailed information may be obtained from Sandra K. Wiseman, Associate Director, at the above address.
American Foundation for Urologic Disease – Ph. D. Research Scholars Program
riate institutions in any country Eligibility: Eligible to apply for these scholarships are urologists, urologists in training or urology associated basic scientists. The grant can be awarded to citizens of European countries only. Europe is defined according th World Health Organization Standards. Applications: Candidates must submit the official application form. In addition, they have to provide a project discription, evidence that they have been accepted as research scholars in the centre where they wish to conduct their research work. Application must also provide recommendation of at least two senior urologists and the names and addresses of three reference urologists/scientists who may be contacted for personal recommendation
7. Patente 7.1 Anmeldung
American Foundation for Urologic Disease – Summer Student Fellowship
Fund giving institute: American Foundation for Urologic Disease, Inc. 1120 North Charles Street, Suite 401, USA Baltimore, MD 21201 Purpose: To promote postdoctaral basic scientists with a research interest in urologic or related diseases and dysfunctions. The stipend is designed to provide space, laboratory equipment and supplies to perform the proposed research. Value: US $ 23 000 per annum Tenable: For a period of 2 years at appropriate institutions Eligibility: Postdoctoral basic scientists with a research interest in urologic or related disease and dysfunctions are eligible to apply. Applications: Application forms and more detailed information may be obtained from the Scientific and Education Committee at the above address.
Value: ECU 33 000 Tenable: For a period of 1 year at approp-
Fund giving institute: American Foundation for Urologic Disease, Inc. 1120 North Charles Street, Suite 401, USA-Baltimore, MD 21201 Basic-Info: Introductory Research Fellowships to attract the vest medical students to work in urology research laboratories during the summer. Ten fellowships, with a stipend of US $ 2 000, are available. More detailed information may be obtained upon request. Scholarship for Experimental and Clinical Research in Urology Fund giving institute: European Urological Foundation, P.O. Box 25285, 3001 NL-HG Rotterdam Purpose: To organize and finance clinical or experimental research scholarships for European urologists, urologists in training or urology associated basic scientists
Zur Anmeldung von Patenten bzw. gewerblichen Schutzrechten stehen prinzipiell drei Möglichkeiten, den Patentanmeldungsvorgang durchzuführen, zur Verfügung: a)Persönliche Patentanmeldung, vorzugsweise über einen Patentanwalt eigener Wahl. b)Patentanmeldung über: Patentstelle für Deutsche Forschung der Fraunhofer-Gesellschaft (PST) Leonrotstraße 68 D-80636 München Tel.: (089) 1205-02, Fax: (089) 1205-498/-467 c) Patentbüros der einzelnen Länder, z.B. Technologie-Lizenz-Büro (TLB) der Baden-Württembergischen Hochschulen Rintheimer Straße 48 D-76131 Karlsruhe Tel.: (0721) 623214/-15 Fax: (0721) 612170
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National Kidney Foundation – Resident Fellowship
Die Aufgaben der Patentstelle der Fraunhofer-Gesellschaft beeinhalten neben der Patentanmeldung und Abwicklung von Lizenzverträgen der Fraunhofer-Institute an sich die Akquisition und Vermarktung von qualifizierten Erfindungen, vorzugsweise aus dem Bereich der Hochschulen und Forschungseinrichtungen, sowie kleineren Unternehmen und aus dem privaten Bereich. Hierbei übernimmt die Patentstelle die Vermarktung geförderter Erfindungen, indem sie für die Erfinder Lizenznehmer ermittelt, die Lizenzkonditionen verhandelt und Lizenzverträge, die zwischen Erfinder und Industrieunternehmen abgeschlossen werden, ausarbeitet. Die Patentstelle verfügt auch über Mittel zum Bau von Funktionsmustern. Die landeseigenen Einrichtungen, wie das TLB, bieten zumeist eine kostenlose und vertrauliche Erstberatung für Hochschulangehörige in allen Fragen zu geistigem Eigentum, die Durchführung von Patentrecherchen für Mitglieder von Hochschulen und Instituten, die finanzielle Förderung des Erwerbs von gewerblichen Schutzrechten, u.a. in Kooperation mit der Patentstelle für die Deutsche Forschung der Fraunhofer-Gesellschaft und die kommerzielle Verwertung von geistigem Eigentum. Für die erbrachte Leistung stehen beispielsweise bei Patentanmeldungen über das TLB der Fraunhofer-Gesellschaft und dem TLB zusammen 25 % zu.
7.2. Gewerbliche Schutzrechte Wird ein gewerbliches Schutzrecht angemeldet, so sichert dieses dem Inhaber eine zeitlich begrenzte Monopolstellung zur Verwertung seiner Erfindung bzw. Entwicklung. Durch gewerbliche Schutzrechte lassen sich Forschungsund Entwicklungsergebnisse absichern. Gewerbliche Schutzrechte sind Ansatzpunkt für Lizenzverhandlungen und künftige Kooperationen mit der Industrie. Die wichtigsten gewerblichen Schutzrechte sind:
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◗ Patente und Gebrauchsmuster für technische Erfindungen, ◗ Urheberrechte für u.a. Sprachwerke (Schriftwerke, Reden) und Computerprogramme, ◗ Marken für die Kennzeichnung von Waren und Dienstleistungen, und ◗ Geschmacksmuster für Designs.
7.3 Voraussetzungen Eine Erfindung ist dann gegeben, wenn eine neue Lehre zur Lösung eines technischen Problems vorliegt. Eine Erfindung muß: neu sein, auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen und gewerblich anwendbar sein, um als Patent oder als Gebrauchsmuster geschützt werden zu können. Eine Erfindung gilt dann als neu, wenn sie nicht zum Stand der Technik gehört. Der Stand der Technik umfaßt alle schriftlichen oder mündlichen Hinweise, die am Tag der Anmeldung der Erfindung beim Patentamt weltweit der Öffentlichkeit zugänglich waren. Dies betrifft auch die eigenen Publikationen des Anmelders. Das bedeutet, dass die Erfindung zum Zeitpunkt der Patentanmeldung noch nicht publiziert sein darf.
7.4. Rechtliche Stellung des Erfinders Bei Mitgliedern der Hochschule gilt grundsätzlich das Arbeitnehmererfindungsgesetz. Studenten fallen nur dann darunter, wenn sie in einem Beschäftigungsverhältnis mit der Hochschule, z.B. als wissenschaftliche Hilfskraft, stehen. Gesetzlich wird unterschieden zwischen Diensterfindungen und freien Erfindungen. Diensterfindungen sind während der Dauer des Arbeitsverhältnisses ◗ aus der dem Arbeitnehmer obliegenden Tätigkeit entstanden, oder ◗ beruhen maßgeblich auf Erfahrungen oder Arbeiten des Arbeitgebers. Alle anderen Erfindungen sind frei. Hochschulerfinder, mit Ausnahme von Hochschullehrern, sind Arbeitnehmererfindern in der freien Wirtschaft
gleichgestellt. Dies bedeutet, dab sie der Hochschule ihre Erfindung unverzüglich schriftlich melden müssen, gleichgültig, ob es sich ihrer Ansicht nach um eine Diensterfindung oder eine freie Erfindung handelt. Formblätter hierzu sind von der TLB oder den Technologietransferabteilungen der Hochschulen erhältlich. Die Hochschule muß innerhalb von vier Monaten nach Eingang der Erfindungsmeldung entscheiden, ob sie die gemeldete Erfindung freigibt oder in Anspruch nimmt. Erlöse, die aus der Patentanmeldung entstehen werden zwischen dem Erfinder, seinem Institut und seiner Hochschule aufgeteilt. Die Erfindervergütung ergibt sich aus den Sätzen, die in den Vergütungsrichtlinien der Arbeitnehmererfindungen festgelegt sind. Ausgenommen von dieser Regelung sind Professoren und Hochschuldozenten, die ihre Erfindungen unter eigenem Namen, ohne vorherige Erfindungsmeldung zum Beispiel, zum Patent anmelden können. Der Hochschullehrer ist jedoch verpflichtet seine Hochschule die Verwertung anzuzeigen und dabei Art und Höhe der erzielten Erlöse anzugeben. Es rentiert sich jedoch, um etwaige Ansprüche von Drittmittelgebern berücksichtigen zu können, jeder Erfindung möglichst umgehend der eigenen Hochschule zu melden.
7.5. Erfindungsmeldung Folgende Punkte müssen in einer Erfindungsmeldung enthalten sein: 1) Bezeichnung der Erfindung. 2)An der Erfindung sind folgende Erfinder beteiligt (mit Angabe von Vorund Nachname, Beruf, Diensstellung, Institut und prozentualer Anteil etc.). 3) Beschreibung der Erfindung: - Welches technische Problem soll durch Ihre Erfindung gelöst werden? - Auf welche Weise wird das Problem bisher gelöst? - Wie ist der gegenwärtige Stand der Technik?
Ich (Wir) versichern, daß ich (wir) die in vorliegender Meldung beschriebene Erfindung gemacht habe(n) und meines (unseres) Wissens keine weiteren Personen außer den unter Punkt 2) genannten an dieser Erfindung als Erfinder beteiligt sind. Erklärung des Institutsleiters: Für die Bewertung der rechtlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen der vorliegenden Erfindung wird um die Beantwortung der folgenden Fragen gebeten: 1) Entstand die Erfindung im Rahmen eines drittmittelgeförderten Projekts? (z.B. DFG, BMBF, EU, Industriekooperationen, Forschungsaufträge)
Wenn ja, geben Sie bitte die genaue Bezeichnung der zugrundeliegenden Verträge an! 2)Welche besonderen Mittel wurden für die Entwicklung der Erfindung aufgewendet? 3) Die Angaben in der Erfindungsmeldung wurden überprüft und erschienen einwandfrei.
8. Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) Deutscher Akademischer Austauschdienst, Postfach 200404, D-53134 Bonn, Tel.: 0228/882-0, Fax: 0228/882-444 Der DAAD bietet für besonders qualifizierte promovierte deutsche Nachwuchswissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Stipendien für weiterqualifizierende Forschungsaufenthalte im Ausland an. Die Stipendien werden für alle wissenschaftlichen Fachrichtungen weltweit angeboten. Entsprechend der Zielsetzung des HSP III (Hochschulsonderprogramm) kommt dabei der Förderung von Frauen eine besondere Bedeutung zu.
Bewerbungsvoraussetzungen Nur wissenschaftlich überdurchschnittlich geeignete Kandidatinnen und Kandidaten können berücksichtigt werden. Sie müssen ihre Promotion vor Stipendienantritt mit sehr gutem Ergebnis (mindestens magna cum laude bzw. sehr gut) abgeschlossen haben. Die Promotion darf zu diesem Zeitpunkt nicht länger als zwei Jahre zurückliegen; bei Medizinern zählt die Zeit seit Erlangung der Approbation. Die Promotion soll in der Regel vor Vollendung des 30. Lebensjahres abgeschlossen worden sein. Nachgewiesene Zeiten für den Grundwehr- oder Zivildienst und für Kindererziehung (2 Jahre pro Kind, maximal 5 Jahre) werden angerechnet. Die Förderpriorität liegt bei Bewerberinnen und Bewerbern, die bislang noch keine Forschungserfahrungen im Ausland erwerben konnten. Eine Bewerbung ist nicht möglich, wenn der Kandi-
dat/die Kandidatin zum Zeitpunkt des geplanten Stipendienantritts bereits mehr als ein Jahr als Postdoktorand im Ausland tätig gewesen wäre oder von anderer Seite als Postdoktorand gefördert worden ist. Kontakte zum vorgesehenen ausländischen Gastgeber werden vom Bewerber/von der Bewerberin selbst hergestellt. Bewerbungen für einen Forschungsaufenthalt bei ausländischen Wissenschaftlern, die von der Alexander-von Humboldt-Stiftung (AvH) gefördert worden sind, sind zunächst bei dieser Stiftung (Jean-Paul-Straße 2, D53173 Bonn) einzureichen. Bei der Beurteilung der Bewerbung wird entscheidendes Gewicht auf eine klare und ausführliche Begründung des Forschungsvorhabens gelegt. Diese Begründung sollte neben dem Hinweis auf die eigenen Vorarbeiten auch auf die Bedeutung des Fachgebietes für die deutsche Forschung und auf die Frage eingehen, warum es wichtig ist, dieses Vorhaben im Ausland und an dem vorgesehenen Institut zu erarbeiten. Außerdem sollten erste wissenschafltiche Veröffentlichungen in einschlägigen Fachzeitschriften vorgelegt werden. Die der Bewerbung beizufügenden Gutachten von zwei Hochschullehrern einer deutschen Hochschule sollten insbesondere auf die persönliche und wissenschafltiche Eignung des Bewerbers für das geplante Vorhaben eingehen.
Stipendienlaufzeit Die Stipendien werden für die Dauer von 3 bis 12 Monaten vergeben. Eine Verlängerung bis zur Höchstdauer von 24 Monaten ist möglich. Eine Verlängerung der Förderung ist in der Regel nur bei substantieller Beteiligung des Gastinstituts an den Kosten für das zweite Jahr möglich. Kurzzeitstipendien bis zu 6 Monaten können nicht verlängert werden. Förderung ausländischer Gastdozenten zu Lehrtätigkeiten an deutschen Hochschulen im Rahmen des Gemeinsamen Hochschulsonderprogramms III von Bund und Ländern
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- Welche Nachteile besitzen die bekannten Lösungen? - Welche Aufgabe liegt Ihrer Erfindung zugrunde? - Wie wird diese Aufgabe durch Ihre Erfindung gelöst? - Was ist das wesentlich Neue an Ihrer Erfindung? Worin liegt der Kern Ihrer Erfindung? - Welche wesentlichen bzw. zusätzlichen Vorteile werden durch Ihre Erfindung erzielt? - Mit welchen Schlagworten (deutsch und englisch) können sie Ihre Erfindung beschreiben? 4)Enstehung der Erfindung: - Liegt die Erfindung auf Ihrem Arbeitsgebiet, auf einem benachbarten oder fernliegenden Gebiet? - Entstand die Erfindung im Rahmen einer Diplom- oder Doktorarbeit bzw. eines Forschungsprojektes? - Welche eigenen Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Erfindung existieren bereits? - Ist Ihre Erfindung bisher in irgendeiner Weise durch schriftliche oder mündliche Mitteilung öffentlich bekannt geworden? Wenn ja, wann und wo? 5) Stand der Entwicklung: - Wie bzw. wo wurde die Erfindung bereits erprobt? - Bestehen bereits Firmenkontakte bezüglich Ihrer Erfindung? Wenn ja, zu welchen Unternehmen?
Überblick Im Rahmen des Hochschulsonderprogramms III von Bund und Ländern fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst längerfristige Gastdozenturen ausländischer Hochschlullehrer an deutschen Hochschulen. Für diesen Zweck stehen in den Jahren 1997 bis 2000 voraussichtlich 26 Millionen DM, also pro Jahr durchschnittlich 6,5 Millionen DM zur Verfügung. Das neue Gastdozentenprogramm gilt für alle Bundesländer und für alle Fächer und soll vor allem der Stärkung der internationalen Dimension der Lehre dienen. Dies kann z.B. geschehen, indem: ◗ Gastdozenturen in internationl ausgerichteten Studiengängen eingerichtet werden, ◗ Gastdozenturen mit einem Studierendenaustausch zwischen in- und ausländischen Fachbereichen verknüpft werden, ◗ Gastdozenten eingesetzt werden in Veranstaltungen, in denen der Einsatz eines Ausländers einen spezifischen internationalen „Mehrwert“ bringt (z.B. eine Dozentur zum Thema „Common Law“ der Rechtswissenschaft), ◗ ein partnerschaftlicher Kultur- und Wissenschaftsdialog Süd-Nord eröffnet wird, indem hervorragende Vertreter außereuropäischer Kulturen spezifische Denk- und Methodenschulen ihrer Länder vermitteln. In der Antragsbegründung sollte genau beschrieben werden, wodurch die neue Gastprofessur zur Internationalisierung des Lehrangebots beiträgt, eine Begründung des Vorschlags mit Kapazitätsengpässen reicht nicht aus. In besonderen erfolgreichen Fällen sind wiederholte Anträge für die Besetzung einer Dozentur möglich. Wichtige Entscheidungskriterien bei der Antragsbeurteilung sind das Verhältnis von Kosten und Ertrag der Gastdozentur sowie die Eigenbeteiligung der Gasthochschule in Form von Eigenmitteln oder Drittmitteln.
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Deutscher Akademischer Austauschdienst, Postfach 200404, D-53134 Bonn, Kennedyallee 50, 53175 Bonn. Tel.: 0228/882-0, Fax: 0228/882-444.
9. Deutsche Krebshilfe und Dr. Mildred-Scheel-Stiftung Postfach 14 67, D-53004 Bonn, Thomas-Mann-Straße 40, D-53111 Bonn Tel.: 0228/72990-0, Fax: 0228/72990-11 Die Deutsche Krebshilfe verfolgt das Ziel, die Krebskrankheiten in all ihren Erscheinungsformen durch geeignete Maßnahmen, insbesondere durch Information und Aufklärung, Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie, Nachsorge und klinische Forschung, zu bekämpfen. Sie fördert in diesem Sinne vor allem modellhafte bzw. innovative Projekte zur besseren Patientenversorgung und -betreuung. In den Bereichen Diagnostik, Therapie und Nachsorge gewährt die Deutsche Krebshilfe aber auch Fördermittel zur personellen und sachlichen Ausstattung im Sinne von Startbzw. Überbrückungshilfen und zur Behebung von akuten Notständen, ebenfalls zur besseren Patientenversorgung. Die Dr. Mildred-Scheel-Stiftung für Krebsforschung fördert innovative onkologische Forschungsprojekte, die einen klinischen Bezug aufzeigen bzw. erkennen lassen, daß die Forschungsergebnisse klinische Relevanz erlangen könnten. Schwerpunktmäßig wurden bisher und werden gegenwärtig Wissenschaftsvorhaben unterstützt: ◗ auf dem Gebiet der Zell- und Molekularbiologie bezüglich der Entstehung und Progression von Tumoren, ◗ auf dem Gebiet der Metastasenforschung, ◗ zur Verbesserung der Krebsdiagnostik, u.a. durch Anwendung monoklonaler Antikörper, ◗ auf dem Gebiet der Therapieforschung. Zur Förderung beantragte Forschungsprojekte müssen klar umrissen sein. An Projektfinanzierungen beteiligt sich die Dr.-Mildred-Scheel-Stiftung für Krebsforschung in der Regel nicht.
9.1 Antragsstellung auf Förderung von Projekten Alle eingehenden Anträge werden zunächst von beratenden Gremien, d.h. entweder vom Medizinischen Beirat der Deutschen Krebshilfe oder vom Wissenschaftlichen Beirat der Dr.-MildredScheel-Stiftung für Krebsforschung, deren Mitglieder sowohl mit dem Stand der Krebsforschung als auch mit dem klinischen Alltag vertraut und die als Experten bzw. Fachvertreter ausgewiesen sind, geprüft. Die Empfehlungen dieser Sachverständigengremien bilden dann die Grundlage für die Entscheidungen der Vorstände (Vorstand der Deutschen Krebshilfe und Vorstand der Dr.-Mildred-Scheel-Stiftung für Krebsforschung), von denen die Förderungsmittel letztlich vergeben werden. Die Antragsstellung an die Deutsche Krebshilfe und die Dr.-Mildred-Scheel-Stiftung für Krebsforschung kann formlos, ohne gesonderte Antragsformulare, erfolgen (der Antrag ist von allen Antragsstellern zu unterzeichnen). Ein Antrag an die Deutsche Krebshilfe, insbesondere aber ein Antrag auf Forschungsförderung an die Dr.-Mildred-Scheel-Stiftung für Krebsforschung ist ausführlich mit folgender Gliederung abzufassen: I: Allgemeine Angaben zu dem geplanten Vorhaben 1. Antragssteller, mit Angabe der beruflichen Stellung 2. Institution, an der der Antragssteller tätig ist und an der das Projekt durchgeführt werden soll (einschl. Rechtsform) 3. Thema 4. Fachgebiet 5. Antragszeitraum (Zeitraum, für den Mittel beantragt werden) 6. voraussichtliche Dauer des Vorhabens II: Detaillierte Darlegungen zu den folgenden Punkten 1. Stand der Forschung 2. Eigene Vorarbeiten 3. Ziele des Vorhabens 4. Arbeitsprogramm 5. Beantragter Förderungsrahmen
III: Zusammenfassende Projektbeschreibung: (allgemeine Darstellung des Vorhabens, kurze Charakterisierung der Ziele, denen die geplanten Arbeiten dienen). Dem Förderungsantrag sind folgende Unterlagen beizufügen: 1. Bestätigungen der Verwaltung und des Leiters der Institution, an der das zur Förderung beantragte Projekt durchgeführt werden soll, aus denen hervorgeht, daß Verwaltung und Klinik- bzw. Institutsleiter über die Antragsstellung unterrichtet wurden und mit der Durchführung des Vorhabens einverstanden sind (eine solche Bestätigung ist vom Klinik- bzw. Institutsleiter nicht vorzulegen, falls dieser selbst Antragssteller ist). 2. Eine entsprechende Stellungnahme zu dem Aspekt der Anschlußfinanzierung des Projektes bzw. eine Übernahmeerklärung des späteren Trägers (im
Falle von Anträgen auf Gewährung von Start- und Überbrückungshilfen). 3. Gegebenenfalls eine Zustimmung der zuständigen Ethik-Kommission zur Durchführung des Vorhabens. 4. Eine entsprechende Genehmigung, wenn im Rahmen des geplanten Vorhabens Tierversuche vorgesehen sind. (Es wird empfohlen, falls diese Genehmigung noch nicht vorliegt, diese parallel zur Antragsstellung zu beantragen; spätestens bei Förderungsbeginn bzw. bei Auszahlung der Fördermittel muß eine entsprechende Genehmigung vorliegen). 5. Publikationslisten und Lebensläufe aller Antragssteller (nur bei Anträgen auf Forschungsförderung). 6. Eine Aufstellung sämtlicher Drittmittelförderungen des Antragsstellers, unter Angabe des Projekttitels, des Förderers, der Förderungsdauer und des jeweiligen Förderungsrahmens, falls dieser Drittmittelförderungen erhält. 7. Eine Bestätigung des Antragsstellers, aus der hervorgeht, daß ein gleichlautender Antrag bei keiner anderen Förderorganisation eingereicht wurde.
9.2 Mildred-Scheel-Stiftungsprogramm Die Stiftung ermöglicht jungen promovierten Wissenschaftlern und Ärzten im Rahmen des Mildred-Scheel-Stipendienprogrammes einen Aufenthalt für Forschung oder Training an bedeutenden Krebsforschungszentren bzw. Tumorkliniken in aller Welt. Ziel dieses Programmes ist es, daß die Stipendiaten nach Ablauf ihrer Arbeit im Ausland an ihre Kliniken oder Forschungsinstitute zurückkehren, um ihre neuerworbenen Kenntnisse in Deutschland wirkungsvoll einzusetzen.
a)Stipendien zur Teilnahme an den Kursen und Seminaren der European School of Oncology (ESO) Mit dem Ziel, die Aus- und Weiterbildung in der Onkologie zu fördern, vergibt die Dr.-Mildred-Scheel-Stiftung für Krebsforschung jährlich bis zu 40 Stipendien in Form einer finanziellen Unterstützung an deutsche Ärzte und Wissenschaftler zur Teilnahme in den Kursen und Seminaren der ESO/Mailand in Orta San Giulio, Lugano und Venedig. b)Gastwissenschaftlerprogramm der Dr.-Mildred-Scheel-Stiftung für Krebsforschung. Aus der Erkenntnis heraus, den internationalen Wissensund Erfahrungsaustausch in der Grundlagenforschung und der klinischen Krebsforschung zu fördern, bietet die Dr.-Mildred-Scheel-Stiftung für Krebsforschung Kliniken und Forschungseinrichtungen in Deutschland die Möglichkeit, erfahrene, hochqualifizierte ausländische Ärzte und Forscher als Gastwissenschaftler zu Forschungsaufenthalten in ihre Institutionen einzuladen. c) Innerdeutsches Hospitationsprogramm der Deutschen Krebshilfe Mit diesem Programm bietet die Deutsche Krebshilfe onkologisch tätigen Ärzten und Wissenschaftlern aus den fünf neuen Bundesländern die Möglichkeit, sich im Rahmen von Hospitationsaufenthalten an Instituten und Kliniken in den Ländern der bisherigen Bundesrepublik zu informieren, Erfahrungen zu sammeln und neue Verfahren im klinischen Bereich sowie neue Methoden des experimentellen oder klinischen Forschung zu sammeln.
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a)Personalmittel (mit Angabe/n der Vergütungsgruppierung – in der Regel nach dem Bundesangestelltentarif – der entsprechenden Personalstelle/n und gesonderter Begründung je Personalstelle/Tätigkeitsbeschreibung) b)Investitionsmittel (im Falle von beantragten Geräten sind entsprechende Kostenvoranschläge in Form von Angeboten beizulegen) c) Mittel für Verbrauchsmaterialien d) Sonstige Mittel 6. Voraussetzungen zur Durchführung des Vorhabens a)Zusammensetzung der Arbeitsgruppe b)Apparative Aussstattung der Arbeitsgruppe in Bezug auf das Vorhaben c) Kooperation mit anderen Wissenschaftlern
Herrn Prof. Dr. med. Karl-Horst Bichler zum 65. Geburtstag
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err Professor Dr. med. Karl-Horst Bichler feierte am 20.11.1998 seinen 65. Geburtstag. Verspätet, aber um so herzlicher, widmen ihm die Unterzeichner diese Laudatio. Karl-Horst Bichler wurde am 20.11.33 als viertes und jüngstes Kind einer Apothekerfamilie in Amberg, in der Oberpfalz, geboren. Er verbrachte seine Kindheit in Erfurt in Thüringen. Wie in der Nachkriegszeit häufig, kam er über Berlin in den Westen, studierte Medizin in Münster in Westfalen, wo er sein Studium mit der Promotion abschloß. Er arbeitete als Medizinalassistent an verschiedenen Kliniken der Medizinischen Hochschule Hannover, einschließlich einer einjährigen Tätigkeit im Pathologischen Institut. Hier bei Prof. Dr. O. Fresen entstanden seine ersten wissenschaftlichen Publikationen zur Pathohistologie von Hodentumoren. Die urologische Facharztausbildung begann er im Friederikenstift in Hannover unter Herrn Prof. Dr. C. Büscher. Er wechselte nach Marburg an die Urologische Universitätsklinik zu Herrn Prof. Dr. G. Rodeck. Mit Rodeck war er maßgeblich am Aufbau des Marburger Nierentransplantationsteams beteiligt.
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Die erste gemeinsame Nierentransplantation fand im Januar 1972 statt. Neben der klinischen Routine mit dem Schwerpunkt Nierentransplantation galt sein besonderes Interesse der Kinderurologie. Zu seinen frühen wissenschaftlichen Schwerpunkten gehörten neben der Uropathologie vor allem die Harnsteinpathogenese und die Tumorimmunologie. Arbeiten zu dieser Thematik führten 1971 zur Habilitation. 1972 wurde er zum C2 Professor ernannt. Zusammen mit J. G. Moormann, S. Lymberopoulos, P. Strohmenger und A. Kelami gründete er im gleichen Jahr das Forum „Experimentelle Urologie“. 1974 folgte die Berufung auf eine C3-Professorenstelle. Im Oktober 1975 nahm er den Ruf als Professor C4 der Universität Tübingen zum Ärztlichen Direktor der Urologischen Abteilung an. Karl-Horst Bichler gehört zu der Generation von Urologen, die die Loslösung der Urologie aus der Chirurgie konsequent und kompromißlos vollzogen haben. Freunde und Kritiker von gestern und heute wissen hierbei von seinem zielstrebigen Willen, seiner Standfestigkeit und seiner Hartnäckigkeit zu berichten. Eigenschaften, die ihm aus heutiger Sicht zu Unrecht den Ruf eines „Querdenkers“ einbrachten. Die Sorge um unser Fachgebiet hat ihn zeitlebens beschäftigt. Er kämpfte um den Erhalt von Teilgebieten der Urologie, die andere Disziplinen auch für sich beanspruchen: Nierentransplantation, Kinderurologie, Andrologie, fachbezogenes Röntgen, urologische Labordiagnostik. Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeit in seiner Tübinger Zeit zusammen mit Harzmann, Flüchter, Strohmaier, Wilbert, Wechsel u.a. sind die Urolithiasis, die Immunologie und Immuntherapie des Nierenkarzinoms, die Hyperthermie, Sportmedizin, Trauma-
tologie und Infertilität. Karl-Horst Bichler hat sich ausführlich mit der Begutachtung und dem Arztrecht in der Urologie beschäftigt, wozu er zahlreiche Publikationen und Bücher verfaßte. Er etablierte eine Arbeitsgruppe unter Einbeziehung von Pädagogen zur Verbesserung der medizinischen Ausbildung und führte systematische Forschung über das Lern- und Lehrverhalten durch. Die Verknüpfung dieser Forschungsergebnisse mit modernen Techniken führte zu multimedialen Lernprogrammen, die sich einer breiten Akzeptanz erfreuen. Karl-Horst Bichler ist kein Mann der unabdingbaren Harmonie, sondern ein kämpferischer und sportlich ambitionierter Mensch. Die Ausbildung unter ihm war hart, aber, entsprechend seinen Vorstellungen von der Urologie, umfassend. Seine Schüler und Weggefährten haben darüber hinaus von seiner Durchsetzungsfähigkeit, Willensstärke, Eloquenz, Standfestigkeit und Zuverlässigkeit in schwierigen Zeiten gelernt. Sie erhielten ein solides, breites Fundament als Rüstzeug mit auf ihren späteren Weg. Hierfür sind sie dankbar. Unter Würdigung seiner Leistungen stellen wir fest, Karl-Horst Bichler hat sich um die Urologie verdient gemacht. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie und seine Schüler und Freunde wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.
K. Stockamp Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie S.H. Flüchter, J. Helmbrecht, K.G. Naber, W.L. Strohmaier, D. Völter, H.W. Wechsel
Mitteilungen der DGU
Herrn Prof. Dr. med. Dr. hc M. Ziegler zur Emeritierung
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err Prof. Dr. med. Dr. hc M. Ziegler, ordentlicher Professor auf dem Lehrstuhl für Urologie der Universität des Saarlandes und Direktor der Urologischen Klinik und Poliklinik der Universität des Saarlandes in Homburg, der am 17. August diesen Jahres seinen 65. Geburtstag feierte, wurde mit Wirkung vom 30.09.1999 emeritiert. Mit der Emeritierung von Prof. M. Ziegler scheidet ein hervorragender Wissenschaftler, ein engagierter akademischer Lehrer und ein Arzt aus Leidenschaft aus dem aktiven Berufsleben aus. Geboren in Ludwigshafen/Rhein, besuchte Prof. Ziegler von 1946 bis zum Abitur 1954 das naturwissenschaftliche Gymnasium seiner Heimatstadt. Das anschließende Medizinstudium an der Ruprecht-Karl-Univ. in Heidelberg schloß er 1960 mit dem medizinischen Staatsexamen ab und promovierte noch im selben Jahr bei Prof. Eichler am Pharmakologischen Institut der Univ. Heidelberg. Seine wissenschaftliche Laufbahn begann Prof. Ziegler mit einem Forschungsaufenthalt in den Jahren 1963/ 1964 bei Prof. Dr. Franz Gross in den Forschungslaboratorien der CIBA AG in Basel, wo er sich mit der Physiologie und Pathophysiologie des Renin-Angiotensin-Systems beschäftigte. Seiner eigentlichen Neigung zur klinisch-operativen Tätigkeit folgend, ging er an die Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg zu Prof. Linder. Die operativ
ausgerichtete Heidelberger Urologie unter Leitung von Prof. L. Röhl entsprach den Anlagen des angehenden Chirurgen besonders, sodass M. Ziegler an dieser Klinik seine großen operativen Fertigkeiten voll entwickeln konnte. 1969 habilitierte sich M. Ziegler für das Fach Urologie. 1970 wurde PD Dr. M. Ziegler leitender Oberarzt der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg, am 04.04.1973 erfolgte die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor durch den Kultusminister von Baden-Württemberg. Zum 01.03.1974 wurde Prof. M. Ziegler zum Direktor der Urologischen Klinik an den Städtischen Krankenanstalten in Ludwigshafen/Rhein gewählt. Zum 01.04.1975 wurde er zum ordentlichen Professor auf den Lehrstuhl für Urologie an der Universität des Saarlandes und damit gleichzeitig zum Direktor der Urologischen Universitätsklinik in Homburg/Saar als Nachfolger von Herrn Prof. C.E. Alken berufen. Als Ordinarius vertrat Prof. M. Ziegler das Fach Urologie in Klinik, Lehre und Forschung auf hohem Niveau. Dabei setzte er insbesondere auf dem Gebiet der organerhaltenden Nierenchirurgie, der Nieren-Autotransplantation,der Werkbank-Chirurgie und der Revaskularisationschirurgie der Nieren neue Akzente. Ihm gebührt mit wenigen anderen das Verdienst, die Nierentransplantation im Fach Urologie verankert zu haben. Schwerpunkte der Forschung und klinischen Tätigkeit waren u.a. die plastischrekonstruktive Uro-Chirurgie, neue operative Verfahren der kontinenten Harnableitung, die Kinderurologie, die Mikrochirurgie, die Neuro-Urologie, die Andrologie und die homologe Nierentransplantation. Die Entwicklung eines Lithotripters zur berührungsfreien ESWL von Harnsteinen zur Klinikreife steht als Meilenstein der innovativen Forschung. Im Vordergrund seines ärztlichen Denkens und Handelns stand und blieb
trotz aller wissenschaftlichen Aktivitäten der Mensch, der kranke Patient. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie wählte Prof. Ziegler für die Amtsperiode 1987/88 zu ihrem Präsidenten. Von 1988–1996 war er Vorsitzender der Fort- und Weiterbildungskommission der deutschen Urologen. Prof. Ziegler ist Mitglied in vielen deutschen und ausländischen medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften und pflegte wissenschaftliche und private Kontakte insbesondere zu Japan, Frankreich und der UdSSR. In Würdigung seiner Verdienste wurde ihm 1988 die Ehrendoktorwürde des Hyogo-College of Medicine, Nishinomiya/Japan, 1998 von der Bundesärztekammer die Ernst von BergmannPlakette und für die Südwestdeutsche Gesellschaft für Urologie auf der 40. Tagung 1999 die Gustav-Simon-Medaille verliehen. Die Wertschätzung, die seine Schüler, Mitarbeiter und Freunde Prof. Ziegler entgegenbringen, beruht jedoch weniger auf seinen zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen, vielmehr auf der unmittelbaren Ausstrahlung seiner Persönlichkeit. Seine menschliche Wärme, sein mitreissender Optimismus, sein unerschöpflicher Ideenreichtum und sein Sinn für Humor sind Eigenschaften, die wir an unserem Chef immer geschätzt haben. Schüler und Freunde wünschen Prof. Ziegler zusammen mit seiner lieben Gattin noch viele aktive Jahre in Frische und Gesundheit im Kreise seiner Familie.
B. Kopper
G. Mast
Karl Stockamp Präsident der DGU Der Urologe [A] 6•99
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Neue Mitglieder Dr. med.Alexander Stefan Albrecht Johanniter-Krhs. der Altmark i. Stendal gGmbH Klinik für Urologie Wendstraße 31 39576 Stendal Dr. med. Ioannis Anastasiou Phaneromenis 39 GR-Cholargos 15562 Athen Michael Austen Städt. Klinkum Fulda-Akad. Lehrkrhs. Klink für Urologie und Kinderurologie Pacelliallee 3-5 36043 Fulda Andreas Baumann Manhauener Allee 69 22926 Ahrensburg Dr. med. Dierck Beckerling Ahstraße 4 - Neumarkthaus 45879 Gelsenkirchen Ekkehardt Bismarck Landshuter Straße 20 12309 Berlin Dr. med. Markus Böhm Mannesallee 29 21107 Hamburg Dr. med. Ralf Böthig Klinikum Uckermark Urologische Klinik Auguststraße 16284 Schwedt/Oder Alexander Jan Bogumil Luitpoldkrhs. Urologische Klinik und Poliklinik der Universität Josef-Schneider-Straße 2 97080 Würzburg Dieter Boy Klikum Deggendorf Urologische Klinik Perlasberger Straße 41 94469 Deggendorf
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Dr. med. Jörn Bremer Ernst-Moritz-Arndt-Universität Klinik u. Poliklinik für Urologie Fleischmannstraße 42-44 17489 Greifswald Dr. med. Ralph-Dieter Broens Krhs. Wetzlar Urologische Klinik Forsthausstraße 1 35578 Wetzlar Dr. med. Oliver Busch Johanniter-Krhs. der Altmark i. Stendal gGmbH Klinik für Urologie Wendstraße 31 39576 Stendal Dr. med. Robert Clarkson Klinikum Großhadern d.L.-M.-Univ. München Urologische Klinik und Poliklinik Marchioninistraße 15 81377 München Dr. med. Jürgen Dahm Urologische Praxis Marktstraße 6 76744 Wörth Dr. med. Hubertus Dellschau Frohsinnstraße 20 63739 Aschaffenburg Reimar Domnitz Bundeswehrkrankenhaus Ulm Urologische Abteilung Oberer Eselsberg 40 89081 Ulm Dr. med. Thomas Drechsler Bundeswehrkrhs. Hamburg Urologische Abteilung Lesserstraße 180 22049 Hamburg Dr. med. Karlheinz Drost Urologe Eppenreuther Straße 28 95032 Hof
Dr. med. Markus Dubs Boulerstraße 427 CH-8624 Grüt Stefany Dürr Zentralklinkum Augsburg Urologische Klinik Stenglinstraße 2 86156 Augsburg Karl Dietrich Edenfeld Med. Einr. d. Westf. Wilhelms-Univ. Münster Urologische Klinik und Poliklinik Albert-Schweitzer-Straße 33 48149 Münster Dr. med. Wolfgang Ehrenberg Facharzt für Urologie Augustenburger Str. 102 45078 Osnabrück Dr. med. Joseph Eigenmann Spécialiste FMH en Urologie Grand-Places 16 Ch-1700 Fribourg Andreas Eisenhardt Universitätsklinikum Essen Urologische Klinik und Poliklinik Hufelandstraße 55 45147 Essen Christiane Eiting Klinkum d. Christian-Albrechts-Univ. zu Kiel Urologische Klink und Poliklinik Arnold-Heller-Straße 7 24105 Kiel Dr. med. Achim Elert Klikum d. Philipps-Univ. Marburg Urologische Klinik Baldingerstraße 35033 Marburg Erfai Emtair Krhs. Am Urban Urologische Abteilung Dieffenbachstraße 1 10967 Berlin
Dr. med. Dittmar Frhr. Grote Höperhöfen 201 27367 Bötersen
Chistophe Hugonnet Inselspital Urologische Univ.-Klinik Freiburgstraße 4 CH-3010 Bern
Dr. med. Frank Esser Praxis Rathausgasse 5 94481 Grafenau
Dr. med. Robert Grüber Katharinenhospital-Akad. Lehrkrhs. d. Univ. Tübingen Urologische Klinik Kriegsberstraße 60 70174 Stuttgart
Eid Faragallah Krhs. Neukölln Urologische Abteilung Rudower Straße 48 12313 Berlin
Stefan Grunert Klinkum Bamberg Urologische Klinik Buger Straße 80 96049 Bamberg
Dr. med. Beate Jacobs Schulzenheide 6 59174 Kamen
Dr. med. Ramin Farahmandi Facharzt für Urologie Bahnhofstraße 16 76646 Bruchsal
Susann Havlik Ruttersdorf 40 07646 Ruttersdorf-Lotschen
Dr. med. Dierk Jaekel Städt. Krhs. Kemperhof Urologische Klinik Koblenzer Straße 115-155 56065 Koblenz
Nasser Farkhondeh Steinbacher Hohl 68 60488 Frankfurt/Main
Holger Heidenreich Bundeswehrkrankenhaus Ulm Urologische Abteilung Oberer Eselsberg 40 89081 Ulm
Matthias Kleeberg Im Wolfsgarten 14 36100 Petersberg
Dr. med. Ulrich Fischer St.-Katharinen-Krhs. Urologische Abteilung Seckbacher Landstraße 65 60389 Frankfurt
Dr. med. Thomas Heider Meedfelder Straße 72 58509 Lüdenscheid
Hinnerk Fleddermann Am Landpflegeheim 44-b 22549 Hamburg
Dr. med. Ingmar Hellhoff Städt. Kliniken Urologische Abteilung Doktor-Eden-Straße 10 26133 Oldenburg
Dr. med. Thomas Frangenheim Urologe Kaiserstraße 17 76646 Bruchsal
Anke Herold Thomas-Müntzer-Straße 1 A 99826 Hullungen
Dr. med. Stephan Füller Klinkum Villingen-Schwenningen Urologische Klinik Röntgenstraße 20 78054 Villingen-Schwenningen
Dr. med. Klaus-Martin Hönecke St.-Elisabeth-Hospital Urologische Abteilung Große Straße 41 49477 Ibbenbüren
Alexandra Giesius Krahestraße 50 40233 Düsseldorf
Detlef Dirk Hoffmann Knappschafts-Krhs. Urologische Abteilung Osterfelder Straße 157 46242 Bottrop
Christoph Greb Löherstraße 26 36037 Fulda
Jamal Hosseini-Konjani Florastraße 68 50733 Köln
Mitteilungen der DGU
Christiane Enzenross Klinkum Villingen-Schwenningen Urologische Klinik Röntgenstraße 20 78054 Villingen-Schwenningen
Dr. med. Stefan Inndorf Allgem. Krhs. Eilbeck Urologische Klinik Friedrichsberger Straße 60 22081 Hamburg
Sebastian Koehn Klinikber. Westfalendamm d. Städt. Kliniken Urologische Klinik Westfalendamm 403 44143 Dortmund Dr. med. Andreas Krause Kreiskrankenhaus Freiberg gGmbH OA der Urologischen Klinik Unterhofstraße 2 09599 Freiberg Niklas Kreutzer Med. Einr. d. Universität zu Köln Urologische Klinik und Poliklinik Joseph-Stelzmann-Straße 9 50924 Köln Peggy Krüger Johanniter-Krhs. der Altmark i. Stendal gGmbH Klinik für Urologie Wendstraße 31 39576 Stendal Gerd Kühnert Angerstraße 8b 08058 Zwickau
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Christoph Kümmel Georg-August-Universität Urologische Klinik Robert-Koch-Straße 40 37075 Göttingen
Mark Munteann Zeisigwaldkliniken Bethanien Urologische Klinik Zeisigwaldstraße 101 09130 Chemnitz
Dr. med. Markus Lausberg Friedhofsweg 53 50259 Pulheim
Dr. med. Peter Olbert Klinikum d. Philipps-Univ. Marburg Urologische Klinik Baldingerstraße 35033 Marburg
Christa Lewicki Caritaskrankenhaus Urologische Klinik Uhlandstraße 7 97980 Bad Mergentheim Dr. med. Philipp Lossin Finteler Weg 9 27356 Rotenburg Birgitt Maier Anges-Bernauer-Straße 62 80687 München Andreas Meißner Kantonsspital St. Gallen Urologische Klinik Rorschacherstraße 95 CH-9007 St. Gallen Barbara Mohr Arndtstraße 5 36093 Künzell Dr. med. Christoph Müller Walther von der Vogelweide Straße 59 A 97422 Schweinfurt Dr. med. Guido Müller Herz-Jesu-Krhs. Urologische Abteilung Westfalenstraße 109 48165 Münster Dr. med. Wolfgang Müller Ruppiner Klinkum GmbH Urologische Abteilung Fehrbelliner Straße 38 16816 Neuruppin
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Der Urologe [A] 6•99
Dr. med. Alexander Otto Am Kratzenbusch 34289 Zierenberg Dr. med. Martina Piott Caritas-Krhs. St. Josef Urologische Abteilung Landshuter Straße 65 93053 Regensburg Ladislav Prikler Kantonsspital St. Gallen Urologische Klinik Rorschacherstraße 95 CH-9007 St. Gallen Dr. med. Hans Eike Rall Facharzt für Urologie Sulzbacher Straße 42 90489 Nürnberg Dr. med. Khidr Raslan Saleh-Al-Ali-Straße 8 SYR-Tartus Syrien Kai-Christina Reck Robert-Koch-Krhs. Urologische Abteilung von-Reden-Straße 1 30989 Gehrden Isabel Reilly Ackerstr. 21 CH-8105 Regensdorf Andre Reitz Klinkum der Ruprechts-Karls-Univ. Heidelberg Urologische Klink und Poliklinik Im Neuenheimer Feld 110 69120 Heidelberg
Stefan Reuter Semlower Str. 30 18439 Stralsund Alexander Riedl Klinkum Bamberg Urologische Klinik Buger Straße 80 96049 Bamberg Dr. med. Ildikó Riedler Med. Fakultät der Karl-Franzens-Univ. Urologische Universitätsklinik Auenbrugger Platz 7 A-8036 Graz Dr. med. Immo Ries Winzldorfer Weg 12 20251 Hamburg Dr. med. Susanne Ritschel Krhs. Mara Hilf Urologische Abteilung Dahlienweg 3 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler Dr. med. Winfried Roos Wilhelm-Beer-Weg 41 60599 Frankfurt Stefan-Markus Saitz Krhs. d. Anhaltischen Diakonissenanstalt Urologische Klinik Gropiusallee 3 06815 Dessau Dr. med. Jürgen Schenck Torfweg 6 83071 Stephanskirchen Dr. med. Marcus Schenck Moritzstraße. 42 45131 Essen Ingo Schleicher Städtische Kranken-Anstalten Klinik für Urologie und Kinderurologie Roonstraße 30 52351 Düren
Jan Henning Voegele Klinikum der Ruprecht-Karls-Univ. Heidelberg Urologische Klinik und Poliklinik Im Neuenheimer Feld 110 69120 Heidelberg
Sergej Schochtow Theodor-Heuss-Straße 28 67549 Worms
Dr. med. Günter Voigt Städt. Krhs. München-Harlaching-Lehrkrhs. Urologische Abteilung Sanatoriumsplatz 2 81545 München
Dr. med. Hans-Christian Schoop Allgem. Krhs. Barmbeck Urologische Abteilung Rübenkamp 148 22307 Hamburg Dr. med. Matthias Seitzmayer Alte Mainzer Straße 153 55129 Mainz Dr. med. Nassim Siddiqyar Bundesallee 31 10717 Berlin Dr. med. Damian Stach Zerninstraße 15a 64297 Darmstadt Dr. med. Michael Staehler Univ.-Klinkum Benjamin Franklin, FU Berlin Urologische Klinik und Poliklinik Hindenburgdamm 30 12200 Berlin Michael Steinacker Martin-Luther-Univ. Med. Fakultät Klink und Poliklinik für Urologie Magdeburger Straße 16 06097 Halle Michael Timphus Städt. Klinkum Fulda-Akad. Lehrkrhs. Klinik für Urologie und Kinderurologie Pacelliallee 3-5 36043 Fulda Dr. med. Detlev Uhlig Urologische Praxis Berliner Straße 69 16321 Bernau
Dr. med Christian von Ostau Universitätsklinikum Essen Urologische Klinik und Poliklinik Hufelandstraße 55 45147 Essen
Guido Weingart Lerchenstraße 6 15569 Bad Saarow Joachim Weiß Kl. d. Stadt Mannheim, Fak. f. Kl. Med. M. d. Univ. Heidelb. Urologische Klinik Theodor-Kutzer-Ufer 1-3 68135 Mannheim Dr. med. Andreas Reinhard Wicht Martin-Luther-Univ. Med. Fakultät Klinik und Poliklinik für Urologie Magdeburger Straße 16 06097 Halle Annemie Christiane Wilhelm Asternweg 5 66359 Bons
Dr. med. Florian Wagenlehner Klinkum St. Elisabeth Urologische Klinik St.-Elisabeth-Straße 23 94315 Straubing
Dr. med. Jürgen Willmar Urologe Werner-von-Siemens-Straße 2 83301 Traunreut
Dr. med. Thomas Warzinek Kantonsspital St. Gallen Urologische Klinik Rorschacherstraße 95 CH-9007 St. Gallen
Dr. med. Oliver Wolfram Martin-Luther-Univ. Med. Fakultät Klinik und Poliklinik für Urologie Magdeburger Straße 16 06097 Halle
Dr. med. Gabriele Weber APOGEPHA Arzneimittel GmbH Kyffhäuser Straße 27 01309 Dresden
Dr. Dr. med. Aksam Yassin - Praxis Buckhörner Moor 110-112 22846 Norderstedt
Steffen Alexander Wedel Klinkum der Ruprecht-Karls-Univ. Heidelberg Urologische Klinik und Poliklinik Im Neuenheimer Feld 110 69120 Heidelberg
Franko Zepke Johanniter-Krhs. der Altmark i. Stendal gGmbH Klinik für Urologie Wendstraße 31 39576 Stendal
Dirk Weichold Klinkum Kassel gem. GmbH Klinik für Urologie Mönchebergstraße 41-43 34125 Kassel
Sabine Zyrns Obertor 18 B 99768 Ilfeld
Dr. med. Andreas Weigand St. Elisabeth-Krhs. GmbH Urologische Abteilung Werthmannstraße 1 50935 Köln
Der Urologe [A] 6•99
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Mitteilungen der DGU
Thomas Schneider Med. Fak. d. Otto-von-Guericke-Univ. Magdeburg Urologische Univ.-Klinik Leipziger Straße 44 39120 Magdeburg