Mitteilungen der DGIM Internist 2016 · 57:270–283 DOI 10.1007/s00108-016-0036-8 © Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2016
Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) Irenenstraße 1 D-65189 Wiesbaden Tel. 0611/205 8040-0 Fax 0611/205 8040-46
[email protected] Redaktion U. R. Fölsch, Kiel
Inhalt 271
Neujahrsempfang der DGIM: Zwischen Tradition und Fortschritt
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DGIM baut Angebot der Leitlinien-App weiter aus
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Bericht DGIM-Förderakademie 2015
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Bündnis JUNGE ÄRZTE: Positionspapier
274 DGIM-Nachwuchsförderung 274
DGIM und BDI vergeben jeweils 10 Reisestipendien zum Satellitensymposium des Bündnis JUNGE ÄRZTE am 23. 5. 2016 im Rahmen des 119. Deutschen Ärztetages
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122. Internistenkongress
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MEDICA EDUCATION CONFERENCE 2016
279 Vorwort 280
Neue Medien: Apps und Bücher
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Veranstaltungen unter der Schirmherrschaft der DGIM
Neujahrsempfang der DGIM: Zwischen Tradition und Fortschritt
ales leitet, baute in seiner Rede auf die innige Beziehung, die die DGIM mit Wiesbaden verbindet und formulierte erneut den Wunsch, die Fachgesellschaft möge an alten Traditionen festhalten und den Kongress künftig im Rhein-Main Congress Center Wiesbaden fortsetzen. Der Bau der neuen Hallen liege voll im Finanz- und Zeitplan. Über die Frage, welchen Kongressort die DGIM nach der Fertigstellung der Hallen nutzen wird, entscheidet eine eigens dafür gegründete Kommission der Fachgesellschaft. Einen inhaltlichen Ausblick auf den nahenden Internistenkongress gab Vorsitzender und Kongresspräsident der DGIM 2015/2016, Professor Dr. med. Gerd Hasenfuß. Ins Zentrum seiner Rede stellte er die digitale Medizin, die einen Schwer-
punkt des Kongresses ausmacht und auch Inhalt der DGIM-Jahrespressekonferenz in Berlin ist. Die zunehmende Digitalisierung würde es schon bald ermöglichen, die Gesundheit chronisch Kranker kontinuierlich telemedizinisch zu überwachen und zu behandeln – beispielsweise mit einer Kontaktlinse, die den Blutzuckerspiegel bei Diabetikern misst. Solchen Neuerungen müssten Ärzte offen gegenüber stehen. Allerdings bringe der Fortschritt auch neue Anforderungen an den Datenschutz mit sich. Gemeinsam mit den Gästen ließen Vorstand und Geschäftsstelle der DGIM den Neujahrsempfang, der auch in diesem Jahr wieder von strahlendem Sonnenschein begleitet wurde, mit einem gemeinsamen Imbiss und Gesprächen ausklingen.
Beim diesjährigen Neujahrsempfang der DGIM am 29. Januar in der Geschäftsstelle in Wiesbaden blickten Vorstand und Geschäftsführung gemeinsam auf das bereits begonnene Jahr 2016. Nach wie vor zentrales Thema war für die rund 130 Gäste und Redner vor allem die Frage, ob der Internistenkongress wieder nach Wiesbaden zurückkehrt. DGIM-Geschäftsführer Maximilian Broglie be-
richtete, dass der Kongress in Mannheim einen großen Vorteil mit sich bringe: Der Kongress der Kardiologen, der alljährlich vor dem Internistenkongress stattfindet, ermögliche es vielen Ausstellern, ihre Stände stehen zu lassen. Das wirke sich sehr positiv auf die Anzahl gebuchter Ausstellungsflächen aus. Bürgermeister Arno Goßmann, der das Wiesbadener Dezernat für Umwelt und Sozi-
©©DGIM
Kongresspräsident Professor Gerd Hasenfuß gibt einen Ausblick auf den Internistenkongress
8 Bürgermeister Arno Goßmann, DGIM-Vorsitzender Professor Gerd Hasenfuß und DGIM-Geschäftsführer Maximilian G. Broglie beim Neujahrsempfang in Wiesbaden Der Internist 3 · 2016
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Mitteilungen der DGIM
Neue Leitlinie zur Refluxkrankheit Ab sofort erweitert die DGIM das Leitlinien-Angebot in ihrer App und stellt Medizinern weitere Leitlinien zu den Themen Ernährungsmedizin und Gastroenterologie für die mobile Nutzung zur Verfügung. Für ein breites und aktuelles Angebot kooperiert die DGIM mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) und der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Die aktuelle Leitlinie zur Refluxkrankheit ist bereits online verfügbar. Zwei weitere Leitlinien – zu Helicobacter pylori und zu Gallensteinen –, die in Zusammenarbeit von DGVS und DGIM entstanden sind, werden im Laufe des Jahres für die App aufbereitet und den Nutzern zur Verfügung gestellt. Aktuelle Leitlinien geben Empfehlungen zur klinischen
Ernährung in einzelnen Teilbereichen wie der Onkologie, der Geriatrie, der Gastroenterologie oder im ambulanten Bereich. Die 2012 ins Leben gerufene App „Mobile Leitlinien Innere Medizin“ können seit 2015 auch Nicht-Mitglieder kostenfrei herunterladen. Die App fragt in interaktiven Elementen Symptome und Diagnoseparameter ab und führt die Nutzer je nach Antwort unmittelbar zu den leitliniengerechten Therapiewegen und Medikationen. Ärzte können die Diagnosepfade durch einen übersichtlichen Aufbau auch am Krankenbett oder in Patientengesprächen nutzen. Die Leitlinien-App steht für iPhone, iPad sowie Android zur Verfügung und ist in den jeweiligen App-Stores frei verfügbar. Weitere Informationen sind unter www.dgim.de abrufbar.
Bericht DGIM-Förderakademie 2015 Persönlichkeitsentwicklung, Führungsverantwortung und Aufbruch zum eigenen (wissenschaftlichen) Erfolg Die DGIM-Förderakademie hat ihren Ursprung im Jahr 2011. Seinerzeit wurde von der DGIM-Kommission „Wissenschaft-Nachwuchsförderung“ in Kooperation mit dem Health Care Institute (HCM) der European Business School (EBS) erstmals ein Seminar zum Thema „Persönlichkeitsentwicklung für Nachwuchswissenschaft lerinnen – Aufbruch zum eigenen (wissenschaftlichen) Erfolg“ ins Leben gerufen; vornehmlich
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mit dem Ziel der Förderung weiblicher Nachwuchskräfte. Nach einer Anpassung der Kurs inhalte wurde das Förderprogramm 2015 weiter geführt und auch für männliche Teilnehmer geöffnet. An jeweils einem Wochenende im Oktober und November 2015 wurden für die von der DGIM-Kommission „Wissenschaft und Nachwuchsförderung“ ausgewählten 18 Teilnehmer insg. zwei Module mit
unterschiedlichen Schwerpunkten in Kooperation mit dem Zentrum für Wissenschaftsmanagement e. V. (ZWM) in Berlin angeboten. Im Vorfeld wurden von den Teilnehmern spezielle Wünsche und Anliegen erfragt und an die Referenten weitergeleitet, sodass sich diese gezielt auf die Probleme und Fragestellungen aus der Praxis vorbereiten konnten. Die für die Nachwuchsförderung ausgewählte Teilnehmergruppe bestand aus promovierten, nicht-promovierten sowie habilitierten Assistenzärzten, Funktionsoberärzten und Oberärzten, die aus Universitätskliniken, Lehrkrankenhäusern und privaten Kliniken kamen. Im ersten Modul mit dem Schwerpunkt Führung/Kommunikation und Konfliktmanagement haben uns Dr. Hanna Milling und Prof. Dr. Rüdiger Schäfer durch ihre langjährigen Erfahrungen als Mediatoren und Trainer sehr beeindruckt. Kommunikationsmodelle wie das Nachrichten- und Wertequadrat von Schulz von Thun und Bereiche der Transaktionsanalyse nach Berne wurden an praktischen Beispielen erläutert und durch Übungen, wie z. B. dem kollegialen Fallgespräch, vertieft. Mindestens ebenso spannend wie informativ war im Rahmen des Konfliktmanagements die Konflikttheorie von Glasl, die nicht nur dabei helfen kann, Konflikte früher zu erkennen, sondern durch die Einschätzung der Konfliktstufe auch Handlungsvarianten eröffnet, um Konflikte zu lösen. Zudem wurden die engagierten Teilnehmer mit verschiedenen Führungsstilen wie z. B. der situativen Führung nach Hersey/ Blanchard und den Grundsätzen wirksamer Führung nach F. Malik vertraut gemacht. Im zweiten Modul wurde vor allem die Anforderungsanalyse zur Mitarbeiterauswahl und das „Behavior Description Interview“ entsprechend Lord Byrons Aussage „the best prophet of the future is the past“ sehr praxisge-
recht aufbereitet und spannend präsentiert. Jürgen Böhme und Ernst-August Bolte waren für dieses Modul die Referenten und haben sowohl durch ihre Expertise als auch durch ihre Persönlichkeit und Authentizität überzeugt. Für die nähere Zukunft plant die DGIM-Kommis sion ein zusätzliches Modul mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre und Management, da auch dieser Bereich für angehende Führungskräfte immer wichtiger wird. Darüber hinaus soll ein jährliches Alumni-Treffen während des DGIM-Kongresses zur Vernetzung sowie zum fachlichen und kollegialen Austausch der Akademieteilnehmer stattfinden. Wir möchten der DGIM und den Referenten für ihre großzügige Bereitschaft und Unterstützung, unsere berufliche und persönliche Entwicklung zu fördern, ganz herzlich danken! Dank gilt auch der DGIM für die abendlichen Möglichkeiten, sich mit den Alumnis und Maximilian Broglie, Geschäftsführer der DGIM, fachlich und persönlich auszutauschen. Ein spezieller Dank gilt Ourania Menelaou, stellv. Geschäftsführerin der DGIM, Katja Müller, wiss. Referentin der DGIM, und Dr. Daniela Kaiser, Co-Leiterin Weiterbildung, Zentrum für Wissenschaftsmanagment e. V. (ZWM) für die hervorragende Betreuung während der Kurse und das Engagement, das sie für dieses Projekt der DGIM aufgebracht haben und immer noch aufbringen. Ein ganz persönlicher Dank gilt Dr. Mariam Abu-Tair, Leitende Ärztin der Abteilung für Nephrologie und Diabetologie, EvKB, Biele-
©©Quelle: DGIM
DGIM baut Angebot der Leitlinien-App weiter aus
8 TeilnehmerInnen der DGIM- Förderakademie 2015
feld, die mich nicht nur vor einigen Jahren auf die DGIM aufmerksam gemacht hat, sondern mich auch motivierte mich für die DGIM-Förderakademie zu bewerben.
Golo-Sung Haarmeyer für die Akademieteilnehmer Facharzt für Innere Medizin Assistenzarzt der Klinik für Notfallund Internistische Intensivmedizin Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Klinikum Nürnberg Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1 90419 Nürnberg
Bündnis JUNGE ÄRZTE: Positionspapier Vereinbarkeit von Familie und Karriere – Wo bleibt der Wandel in den Köpfen? Die Vereinbarkeit von Familie und Karriere ist in vielen Branchen und Ländern zunehmend eine Selbstverständlichkeit. Der Arztberuf in Deutschland hat hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf Optimierungsbedarf. Das Bündnis JUNGE ÄRZTE fordert für beide Geschlechter bessere berufliche Rahmenbedingungen. Nur so ist der ärztliche Nachwuchsmangel abzuwenden und die Attraktivität des Arztberufes sowie die Leistungsfähigkeit des Einzelnen zu erhalten. Das Bündnis JUNGE ÄRZTE sieht dringenden Handlungsbedarf, die Vereinbarkeit von Familie und Karriere für Ärztinnen und Ärzte zu verbessern. Zahlreiche Umfragen haben gezeigt, dass der Wunsch nach familienfreundlichen Arbeitsbedingungen ein zentrales Anliegen junger Mediziner ist. Nicht planbare und unflexible Arbeitszeiten mit vielen Überstunden, die unzureichend erfasst und ausgeglichen werden, sind vielerorts immer noch Alltag. Zusätzlich erschweren fehlende Kinderbetreuungsangebote oder hierarchische
Strukturen mit veralteten Rollenbildern die Vereinbarkeit von Familie und Karriere im Arztberuf. Die zunehmende Feminisierung des Arztberufes und der wachsende Wunsch von Vätern nach Elternzeit erfordern strukturelle Lösungen, um den ärztlichen Nachwuchsmangel abzuwenden. Junge Ärztinnen und Ärzte wünschen sich Zeit und Raum für ein erfülltes Familienleben. Das Bündnis JUNGE ÄRZTE fordert von 55der Politik zzDie strukturelle und finanzielle Förderung der Vereinbarkeit des Arztberufes mit einer Familie zzKinderbetreuungskonzepte angepasst an ärztliche Arbeitszeiten zzAdäquate finanzielle Ausstattung der Kliniken, um familienfreundliche Arbeitszeitmodelle auch in der Medizin zu gewährleisten 55den Geschäftsführungen und Klinikdirektoren
zzKinderbetreuungskonzepte angepasst an ärztliche Arbeitszeiten zzStellenschlüssel, die Schwangerschaftsvertretungen und Elternzeiten (auch für Väter) sowie die zeitnahe Schaffung von Ausgleichsstellen ermöglichen zzProblemlose Ermöglichung von Elternzeiten für Mütter und Väter zzFlexiblere Umsetzung des Mutterschutzgesetzes (innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen) – besonders im operativen Bereich zzFlexiblere Arbeitszeitmodelle mit Einhaltung der Arbeitszeiten zzFlächendeckendes Angebot von Teilzeitstellen in Kliniken aller Versorgungsstufen zzKonsequente Förderung von Müttern und Vätern für/in Leitungspositionen zzRegelmäßige Karriereplanung im Teamgespräch unter Einbeziehung der weiteren Lebensplanung zzSchaffung strukturierter MentorInnen- und Netzwerkprogramme, um eine frühzeitige Berufs- und Lebensplanung zu ermöglichen zzStrukturierte Weiterbildung, die eine Familienplanung zulässt zzSichere Arbeitsverträge mit langen Laufzeiten als Voraussetzung zur längerfristigen Familien- und Lebensplanung 55der Bundesärztekammer und den Landesärztekammern zzEine Anerkennung kürzerer Weiterbildungsabschnitte, die ohne Unterbrechungen absolviert wurden – auch in Teilzeit zzEine Anpassung der Weiterbildungszahlen an die heutigen Notwendigkeiten bzw. an die realen Bedingungen zzEine qualitätsgesicherte Weiterbildung
Epilog Zur Diskussion über die Zukunft der Medizin gehört untrennbar auch die Diskussion über die Zukunft der Mediziner und ihrer Lebensgestaltung. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein zentrales Thema für dessen bessere Umsetzung sich das Bündnis JUNGE ÄRZTE einsetzt. Für junge Mediziner ist der Wunsch nach familienfreundlichen Arbeitsbedingungen und somit die Möglichkeit zu einem erfüllten Familienleben, neben dem Beruf, ein zentrales Anliegen. Das Bündnis JUNGE ÄRZTE appelliert deshalb für einen Wandel in den Köpfen, für eine Optimierung der Arbeitssituation und fordert die Verantwortlichen dringend dazu auf, für die oben genannten Probleme Lösungen anzustreben. Schlussendlich ist für das Ziel einer nachhaltigen und hochwertigen Patientenversorgung eine motivierte und leistungsfähige Ärzteschaft mit einer gesunden Nachwuchskultur notwendig. Berlin, den 17. 10. 2015 Dr. Gerhard Achatz – Perspektiv forum Junge Chirurgie der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie e. V. Dr. Stephanie Anetsberger & Dr. Jürgen Konczalla – Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e. V. Dr. Hannah Arnold & Andrea Gierse – GeSRU (German Society of Residents in Urology) e. V. Dr. Thyra Bandholz – Berufsverband der Deutschen Dermatologen e. V. Anne-Sophie Biesalski & Dr. Christiana Ossig – Deutsche Gesellschaft für Neurologie e. V. Dr. Diane Bitzinger – Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. Dr. Christoph Eckert – Berufsverband der Augenärzte Deutschland e. V. Dr. Ulrike Gaiser – Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e. V. Dr. Katja Hüper & Thekla Oechtering – Deutsche Röntgengesellschaft e. V. Dr. Stephanie Joachim – Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e. V. Der Internist 3 · 2016
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Mitteilungen der DGIM Dr. Matthias Krüger – Berufsverband der Deutschen Chirurgen e. V. Dr. Berend Malchow – Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. Dr. Alexis Müller-Marbach – Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. Dr. Anna-Katharina Doepfer & Dr. Matthias Münzberg – Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. Kourosh Roushan – Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V. Dr. Katrin Schierle – Bundesverband Deutscher Pathologen e. V.
Dr. Sarah Schott & Dr. Johannes Lermann – Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. Dr. Kevin Schulte – Berufsverband Deutscher Internisten e. V. Bündnis JUNGE ÄRZTE ist ein Zusammenschluss der Vertreter der jungen Ärzte (Assistenzärzte/innen und junge Fachärzte/innen) zahlreicher Verbände und Fachgesellschaften. Ziel und Aufgabe des Bündnisses ist es, die Patientenversorgung nach modernen und ethischen Gesichtspunkten zu verbessern und Berufsbedingungen für eine Medizin der Zukunft zu gestalten. Weitere Informationen zum Bündnis JUNGE ÄRZTE sind abrufbar unter www.jungeärzte.de
DGIM-Nachwuchsförderung European School of Internal Medicine (ESIM) 12. bis 18. Juni 2016 auf Sardinien Jetzt anmelden und für Stipendien bewerben Vom 12. bis zum 18. Juni 2016 findet wieder die „European School of Internal Medicine“ (ESIM) statt. Veranstaltungsort ist der Free Beach Club an der Costa Rei – Muravera (CA) auf Sardinien. 50 junge Internistinnen und Internisten(Assistenten in der Endphase ihrer Weiterbildung) aus vielen Ländern Europas werden wieder gemeinsam eine Woche aktuelle Themen aus der Inneren Medizin in Form von Vorträgen, Seminaren und Fallpräsentationen bearbeiten. Die Falldarstellungen der Stipendiaten werden auch auf dem 122. Internistenkongress vom 09. bis 12. April 2016 in Mannheim im Rahmen des Forums „Chances“ vorgestellt. Die DGIM unterstützt vortragende ESIM-Stipendiaten beim Besuch des Kongresses mit einem Reisestipendium in Höhe von 250,00 €. Insgesamt schreibt die DGIM für 2016 bis zu vier Stipendien für die Summer-School aus. Interessierte Kollegen schicken ihre Bewerbung mit einem kurzen Lebenslauf an:
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Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. Herrn Professor Dr. med. Dr. h. c. Ulrich R. Fölsch Irenenstraße 1 65189 Wiesbaden
Voraussetzung ist eine Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Darüber hinaus ist ein in englischer Sprache abgefasster Entwurf für eine interessante Kasuistik erwünscht. Diese kann während des Kurses als Falldarstellung präsentiert werden. Die Bewerbungsfrist der Summer-School 2016 endet am 31. 3. 2016. Mit dem Stipendium sind alle Kosten vor Ort (Unterkunft, Verpflegung und Tagungsgebühren) bis auf die Reisekosten abgegolten. Weitere Informationen sind unter www.esim2016summer.org abrufbar oder per Mail bei Dr. Alexis Müller-Marbach unter
[email protected] zu erfragen.
119. Deutscher Ärztetag in Hamburg DGIM und BDI vergeben jeweils 10 Reisestipendien zum Satellitensymposium des Bündnis JUNGE ÄRZTE am 23. 5. 2016 Weitreichende Veränderungen in unserer Gesellschaft und in unserem Gesundheitssystem (demografischer Wandel, Multi morbidität, Ökonomisierung, Versuche der Kostenkontrolle u. v. m.) haben unmittelbaren Einfluss darauf, wie die stationäre Patientenversorgung organisiert und praktiziert wird. Ein großer Teil der Assistenzärztinnen und -ärzte klagt über die zunehmende Arbeitsverdichtung, die mangelnden Ressourcen für unsere ärztliche Weiterbildung und die schwierige Vereinbarkeit unseres Berufes mit dem Familienleben und dem wissenschaftlichen Arbeiten. Neben dieser Unzufriedenheit mit den unmittelbaren Arbeitsumständen befürchten viele junge Kolleginnen und Kollegen eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung unserer Patienten – zentrale Aufgabe unserer täglichen Arbeit. Mit dem Anliegen, auf diese Missstände aufmerksam zu machen und dabei die Stimmen aller ärztlichen Berufsgruppen zu bündeln, haben sich im November 2013 eine Vielzahl von Nachwuchsgruppen deutscher medizinischer Fachgesellschaften und Berufsverbände zum Bündnis JUNGE ÄRZTE zusammengeschlossen (http://www.bjae.de). Das Bündnis JUNGE ÄRZTE hat in mehreren Positionspapieren die Kritik an ausgewählten Konfliktfeldern formuliert, Lösungsmöglichkeiten diskutiert und Forderungen aufgestellt. So sind u. a. Positionspapiere zur zunehmenden Arbeitsverdichtung im
Gesundheitssystem, zur Vereinbarkeit von Klinik und Forschung und von Familie und Beruf entstanden. Beim kommenden 119. Deutschen Ärztetag in Hamburg (24.-27. 5. 2016 14:00 bis 17:00 Uhr) wird das Bündnis JUNGE ÄRZTE erstmals Gelegenheit haben, im Rahmen eines Satellitensymposiums am 23. 5. 2016 nachmittags mit einem eigenem Programm und prominenten Teilnehmern die o. g. Konfliktfelder zu diskutieren. Als Themenkomplexe sind „Arztsein in Zeiten der Arbeitsverdichtung“, „Kind und Klinik – geht nicht, gibt’s nicht“ und „Forschung und Weiterbildung – Wie geht das zusammen?“ vorgesehen. Als Diskussionsteilnehmer sind neben Kolleginnen und Kollegen aus dem Bündnis JUNGE ÄRZTE Vertreter der Bundesärztekammer, der Hochschulmedizin in Deutschland, der gesetzlichen Krankenversicherung, des Deutschen Pflegerates und der Deutschen Forschungsgesellschaft geladen. BDI und DGIM unterstützen die Bestrebungen ihrer Mitglieder in Weiterbildung und des Bündnis JUNGE ÄRZTE, für eine Verbesserung ihrer Arbeitsund Weiterbildungbedingungen einzutreten und vergeben daher jeweils 10 Reise-Stipendien. Weitere Informationen sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.dgim.de und www.bdi.de. Ein Eintreten für bessere Arbeits- und Weiterbildungbedingungen ist in unser aller In-
teresse! Für ein erfolgreiches Symposium ist es dabei besonders wichtig, dass diejenigen, um deren Arbeits- und Weiterbildungbedingungen es geht, zahlreich vertreten sind! Alle interessierten Kolleginnen und Kollegen sind daher herzlich zur Teilnahme an dem Symposium eingeladen! Lassen Sie uns gemeinsam diese einmalige Gelegenheit nutzen, im Rahmen des kommenden Deutschen Ärztetages unsere Kritik vorzutragen und Lösungsansätze mit Entscheidungsträgern aus verschiedenen Bereichen der me-
dizinischen Versorgung zu diskutieren! Dr. med. Matthias Raspe Stellv. Sprecher der Jungen Internisten der DGIM
mat „Refresher Innere Medizin“ wird mit 14 Veranstaltungen fortgeführt. Das Update „Kardiologie für den Generalisten“ vermittelt in 13 Symposien und einer Pro-Contra-Sitzung die gesam-
te Breite der Kardiologie. Die Hauptthemen ziehen sich als Strang durch den Kongress. Das Kongressprogramm ist ab sofort online abrufbar unter www.dgim2016.de
Dr. med. Alexis Michael Müller- Marbach Sprecher des Bündnis JUNGE ÄRZTE Sprecher der Jungen Internisten der DGIM Dr. med. Kevin Schulte Sprecher des Jungen Forums des BDI
122. Internistenkongress 9. bis 12. April 2016 Congress Center Rosengarten Mannheim Klug entscheiden: Umfassende Fortbildung für alle Ärzte der Inneren Medizin Neuer Programmpunkt: Live Cases Neu im Programm: Live Case Sitzungen Das Leitthema „Demographischer Wandel fordert Innovation“ und die aktuelle Qualitätsoffensive „Klug entscheiden“ geben den roten Faden des Kongressprogrammes vor, das Kongresspräsident Professor Gerd Hasenfuß und sein Team zusammengestellt haben. Auch in diesem Jahr sind der kompakte Überblick und ein fundiertes Update über die neuesten relevanten Entwicklungen in der Inneren Medizin wieder Anliegen und Versprechen des Internistenkongresses. An vier Kongresstagen von Samstag, dem 9. April bis zum Dienstag, dem 12. April 2016 bietet die Jahrestagung für jeden Neues und Relevantes, – gleich ob Hausarzt vom Lande, ärztlicher Nachwuchs oder hochspezialisierter Fachmediziner einer Universitätsklinik. Über 1350 Vorträge in 20 Vortragssälen, rund 400 Sitzun-
gen, 20 Fortbildungskurse und sieben Postersitzungen warten auf die Besucher. Flankiert ist das klinische und wissenschaftliche Programm von über 50 Industrie-Symposien und mehr als 100 Industrieständen. Neu im Programm sind acht Live Case Sitzungen. In dem innovativen Veranstaltungsformat können Interessierte interventionelle internistische Eingriffe aus verschiedenen Schwerpunkten live oder per Video verfolgen und mit den Experten direkt diskutieren (Terminhinweise siehe unten). Wieder zurück auf dem Jahreskongress sind Poster, die in Posterpräsentationen sowie in freier Ausstellung präsentiert werden. Insgesamt sind über 140 Poster angemeldet. Gegenüber dem Vorjahr sind etwa 40 Sitzungen mehr ins Programm aufgenommen worden sowie rund 350 Vorträge. Das sehr erfolgreiche, im letzten Jahr neu aufgenomme For-
Ein neues Angebot auf dem 122. Internistenkongress sind Live Case-Sitzungen. Darin demonstrieren Interventionalisten innovative internistische Eingriffe aus verschiedenen Schwerpunkten live oder per Videoaufnahme. Begleitet werden die Live Cases durch Vorträge zur Vorbereitung der Patienten, Durchführung des Eingriffs und Nachsorge. Die etwa 90-minütigen Einheiten decken das gesamte Gebiet der Inneren Medizin ab und wenden sich sowohl an jüngere als auch an erfahrene Kollegen. Terminhinweise: Samstag, 9. April 2016 Interventionelle Gastroenterologie – Innovativ und gefährlich? von 14.00 bis 15.20 Uhr, Saal 21 Interventionelle Pneumologie von 16.00 bis 17.30 Uhr, Saal 22 Aortenklappenstenose – Live Case aus Göttingen von 16.00 bis 17.30 Uhr, Saal 23 Sonntag, 10. April 2016 Mineralsuffizienz – Pro-Contra von 14.00 bis 15.30 Uhr Interventionelle Kardiologie von 10.00 bis 11.30 Uhr, Saal 22 Live Tumorboard: Sarkome von 14.00 bis 15.30 Uhr, Saal 22 Montag, 11. April 2016 Innovative periphere Interventionen von 14.00 bis 15.30 Uhr, Saal 22 Live Tumorboard: Rektumkarzinom von 16.00 bis 17.30 Uhr, Saal 22 Dienstag, 12. April 2016 Live Tumorboard: Lungenkarzinom von 10.00 bis 11.30 Uhr, Saal 22 Endoskopie beim Barrett-Karzinom von 12.00 bis 13.30 Uhr, Saal 22 Vorhofflimmern: Medikamentöse Therapie, Ablation, Vorhofohr-Okklusion, mit Live Case von 12.00 bis 13.30 Uhr, Saal 23 Der Internist 3 · 2016
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MEDICA EDUCATION CONFERENCE 2016 Networking-Plattform für Wissenschaft und Medizintechnik Wie werden Ärzte künftig über Telemedizin entlastet? Wie erfolgt der 3D-Druck eines Implantats und für wen kommt es in Frage? Welche Richtlinien müssen Forscher beim Aufbau einer Biobank befolgen? Dem spannenden Feld von (IT-)technischen Entwicklungen im Gesundheitsbereich widmet sich die MEDICA EDUCATION CONFERENCE. Ein hochkarätiges Komitee erstellt zusammen mit Konferenz-Präsident Professor Dr. med. Stefan Frantz, Direktor der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III, das wissenschaftliche Programm. Mit dabei: ein hoher Anteil an Referenten aus dem Ausland, neueste Erkenntnisse aus der Forschung und viele Gelegenheiten, bei denen die Besucher der Konferenz miteinander
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ins Gespräch kommen können. Damit der Austausch zwischen Medizinern, Ausstellern und Ingenieuren gelingt, werden die Symposien im Medizintechnikbereich auch Nicht-Medizinern einen Überblick über therapeutische Probleme und Standards geben. Daneben werden aber – wie in den vergangenen zwei Jahren – Kurse angeboten und Sessions, die der Vertiefung von medizinischem Wissen dienen. Damit ausreichend Zeit bleibt, sich in den Hallen der MEDICA beispielsweise über Wearables, Telemedizin oder neueste Entwicklungen von Herzkathetern zu informieren, endet die Konferenz an den vier Tagen jeweils um 15 Uhr. Der Eintrittspreis für die Medizinmesse ist wieder im Eintritt für die MEDICA EDUCATION CONFERENCE enthalten.
Save the date
MEDICA EDUCATION CONFERENCE 2016
©©Messe Düsseldorf, Constanze Tillmann
14. bis 17. November 2016, Messe Düsseldorf
8 Die MEDICA EDUCATION CONFERENCE ist eine innovative Networking-Plattform
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Sehr geehrte, liebe Kolleginnen und Kollegen, zur 51. Jahrestagung der Gesellschaft der Internisten Mecklenburg-Vorpommerns möchten wir Sie ganz herzlich in die Hansestadt Stralsund einladen. Es erwartet Sie ein interessantes Programm, welches von der Ka-
Stralsund
Tagungsbeiträge: GdI-, DGIM-, BDI-Mitglieder 30,00 Euro Nichtmitglieder 50,00 Euro Rentner 20,00 Euro Studenten und Pflegepersonal 10,00 Euro Nur Abendveranstaltung 10,00 Euro
suistik bis zum Update in zentralen Bereichen der Inneren Medizin reicht. Unter dem Motto „Vernetzung medizinischer Kompetenzen“ möchten wir die Diskussion zwischen Krankenhäusern verschiedener Versorgungsstufen und der ambulanten Medizin anregen. Wie jedes Jahr werden im Rahmen der
Rathaus Stralsund Löwenscher Saal Alter Markt 10 18439 Stralsund Tagungssekretariat und Posteranmeldung: Kerstin Bogdahn Tagungssekretariat der Jahrestagung 2016 Gesellschaft der Internisten Mecklenburg Vorpommerns e. V. HELIOS Hanseklinikum Stralsund Klinik für Innere Medizin Große Parower Straße 47–53 – D 18435 Stralsund Tel.: +49 3831 352700 Fax.:+49 3831 352705 Email: kardio-nephro.stralsund@ helios-kliniken.de
Freitag, 29. 4. 2016 14:00 Eröffnung der Industrieausstellung und Anmeldung 15:00–15:15 Uhr Tagungseröffnung und Grußworte des Oberbürgermeisters 15:15–16:45 Uhr Sitzung Hämatologie und Onkologie Vorsitzende: Prof. Dr. Ahmet Elmaagacli,Schwerin Dr. Norbert Grobe, Neubrandenburg „Letztverlässlichkeit“ – Ökonomische Aspekte in der Hämatologie/Onkologie Prof. Dr. Steffen Fleßa, Greifswald Neue Substanzen in der Hämatologie und Onkologie – Wirkprinzipien und Nebenwirkungsmanagement PD Dr. Carsten Hirt, Greifswald Neue chirurgische Behandlungsmethoden bei fortgeschrittenem Pankreaskarzinom Prof. Dr. med. habil. Prof. h.c. Matthias Birth 16:45–17:15 Uhr Pause und Besuch der Industrieausstellung 17:15–18:45 Uhr Sitzung Gastroenterologie und Pneumologie Vorsitzende: Dr. Edgar Voigt, Stralsund Dr. Franziska Plath, Stralsund Der besondere Fall: Polymyositis mit Lungenbeteiligung Dirk Heinze, Stralsund Interstitielle Lungenerkrankungen – Diagnostik und Therapie PD Dr. Sven Gläser, Demmin Die mikroskopische Colitis im Kontext chron. entzündlicher Darmerkrankungen Prof. Dr. Andreas Tromm, Hattingen 18:45–19:15 Uhr Mitgliederversammlung des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI) e. V. 19:30 Uhr Gesellschaftsabend im Ozeaneum mit dem JOURIST-Quartett, Hamburg Science-Slam und Vergabe der Promotions- und Forschungspreise der GDI-MV Moderation: Prof. Dr. Emil Reisinger, Rostock
Abendveranstaltung die Promotions- und Wissenschaftspreise der Fachgesellschaft vergeben. Zur Anregung und Vertiefung praktischer Fähigkeiten werden in bewährter Weise am Samstag Workshops angeboten, zu welchen wir Sie ebenfalls herzlich einladen. In Vorfreude auf eine intensive gemeinsame Tagung verbleiben wir mit herzlichen Grüßen
Dr. med. Christoph Rubens Tagungspräsident der Jahrestagung 2016 Gesellschaft der Internisten MV e. V.
Prof. Dr. med. Dierk Werner Vorsitzender der Gesellschaft der Internisten MV e. V.
Samstag, 30. 4. 2016 08:00–09:00 Uhr Frühstück Leitender Ärztinnen und Ärzte Thema: Herausforderung Telemedizin 09:00–10:30 Uhr Sitzung Geriatrie Vorsitzende: Dr. Karl-Friedrich Becher, Stralsund Prof. Dr. Rainer Neubart, Wolgast Der besondere Fall: Dr. Karl-Friedrich Becher, Stralsund Muskel und Knochen: Eine dynamische Beziehung auch im Alter Prof. Dr. Hans-Christof Schober, Rostock Versorgungsstrukturen für geriatrische Patienten im ländlichen Raum Prof. Dr. Elisabeth Steinhagen-Thiessen, Berlin 10:30–11:00 Uhr Besuch der Poster- und Industrieausstellung 11:00–12:00 Uhr Sitzung Notfall- und Intensivmedizin Vorsitzende: Dr. Heike Zinke, Neubrandenburg Dr. Rolf Kaiser, Güstrow Der besondere Fall: Kasuistiken an der Grenze der Beatmungstherapie Dr. Matthias Koscher, Stralsund Extrakorporaler Lungen- und Kreislaufersatz: Wer? Wann? Wo? – Teamwork eines ECMO-Zentrums Dr. Sigrun Friesecke, Greifswald 12:00–12:30 Uhr Pause und Besuch der Industrieausstellung 12:30–14:00 Uhr Sitzung Kardiologie und Nephrologie Vorsitzende: PD Dr. Rolf Mitusch,Stralsund Prof. Dr. Wolfgang Motz, Karlsburg Der besondere Fall: Rekanalisation eines inoperablen Koronargefäßes Matthias Suter, Stralsund Update Herzinsuffizienztherapie Prof. Dr. Alex Staudt, Schwerin Update Kardiorenales Syndrom Prof. Dr. Steffen Mitzner, Rostock 14:00–14:15 Uhr Verabschiedung 14:15–15:00 Uhr Mitgliederversammlung der GDI-MV Workshops Samstag, 30. 4. 2016 08:00–11:00 Uhr Workshop 1: Notfallversorgung in der Rettungsstelle Dr. Andrea Amling, Wismar
51. Jahrestagung der Gesellschaft der Internisten Mecklenburg-Vorpommern
Vorwort
Workshop 2: Notfallsonographie Dr. Heike Zinke, Neubrandenburg Workshop 3: Notfallendoskopie Dr. German Horn, Stralsund Dr. Franziska Plath, Stralsund
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Mitteilungen der DGIM
Neue Medien
Apps und Bücher Heute stellen wir Ihnen neben der App „Runtastic“ auch ein Buch vor, das in „Neuen Medien“ angesiedelt ist. „Ich glaube, es hackt“ beschäftigt sich mit dem digitalen Alltag von uns allen und den damit verbun-
denen Tücken, aber lesen Sie selbst. Gerne nehmen wir Ihr Feedback sowie Vorschläge und App-Tipps entgegen: Senden Sie uns einfach eine Mail an
[email protected].
Jan Kempf
[email protected] Auszubildender IT-System- Kaufmann
Die DGIM-Tipps Runtastic
Beschreibung
Nützlich
Besonderes
Fakten
Fazit
„Lade unsere beliebte Runtastic App herunter – so erreichst Du Deine Gesundheits- und Fitnessziele mit Leichtigkeit und Spaß!“ Mit diesem Slogan wirbt die Firma Runtastic – und sie haben recht!
Jeder Lauf, Spaziergang und ähnliches lässt sich in Echtzeit über GPS aufzeichnen. Der Trainingsfortschritt lässt sich somit jederzeit überwachen. Ansprechende Grafiken zeigen die geleisteten Höhenmeter, die Pace, Geschwindigkeit und vieles mehr.
Die App ist mit einem Musik-Player ausgerüstet und aktiviert bei Abnahme der Geschwindigkeit automatisch den persönlichen „Powersong“. Dies ist nur eine der unzähligen Features, die die App bietet.
Speicher: 45 MB Version: 5.4.5 Sprache: Deutsch Kategorie: Nützlich Registrierung: Nein
Die App hilft bei Planung, Durchführung und Überwachung der Jogging-Aktivitäten Nutzen Sie die App und werden Sie fit.
„Ich glaube, es hackt“ von Tobias Schrödel ist seit 2014 in der 3. Auflage erhältlich und beschäftigt sich mit den digitalen Hintergründen zu ganz alltäglichen Vorgängen im Leben eines Menschen. Nach einer kurzen Einleitung werden verschiedene Themen wie Geldautomaten, Office Anwendungen, das Internet, die Handhabe von Passwörtern behandelt und ausführlich verschiedene Sicherheitsaspekte zu jedem Thema genannt.
Es gibt eine kostenpflichtige Pro-Version des Programms, die direkt in der App gekauft werden kann. Tobias Schrödel vermittelt die doch meist sehr IT-lastigen Themen in einer leicht zugänglichen Sprache, die auch Menschen mit wenig Technikbezug sehr gut verstehen können. Vom Genre her ist das Werk eine Mischung aus Sachbuch und Comedy. Der Autor verwendet viele meist sehr lustige Vergleiche. Viele Alltagsbeispiele erklären auch die kompliziertesten technischen Abläufe sehr anschaulich. Alles ist mit einem spitzen Humor unterlegt, sodass der Leser durchweg amüsiert wird. Sie erweitert Genius Scan um weitere Funktionen und besitzt darüber hinaus keinerlei störende Werbung.
Wer schon immer wissen wollte, warum EC-Karten im Geldautomaten ruckeln, wie man sichere Passwörter erstellt und sich dann auch gut merken kann oder wie man aus einer Chipsdose eine Richtfunkantenne baut, bekommt hier eine Erklärung. Das Buch behandelt 17 verschiedene Kapitel mit vielen Untereinheiten und deckt somit ein weites Gebiet ab. Preis: Softcover: 17,99 € E-Book: 12,99 €
Bildnachweis: © Fotolia.de, Springer Spektrum, runtastic
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Der Internist 3 · 2016
Preis: Kostenfrei
Für mich ist dieses Werk eine absolute Pflichtlektüre. Tobias Schrödel stellt auf einfache und verständliche Weise für jedermann dar, auf welche Situationen es im Alltag besonders zu achten gilt und gibt Handlungstipps, um sich bestmöglich geschützt in der digitalen Welt von heute zu bewegen.
Mitteilungen der DGIM
Veranstaltungen unter der Schirmherrschaft der DGIM 60. Jahreskongress der Saarländisch-Pfälzischen Internistengesellschaft e.V. Ort der Veranstaltung
Neustadt an der Weinstraße
Termin
21.04.–23.04.2016
Veranstalter
Saarländisch-Pfälzische Internistengesellschaft e.V.
Wissenschaftliche Organisation
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Robert Bals
Hauptthemen
Der Patient im Mittelpunkt – Update Innere Medizin 2016
Info und Anmeldung
www.spig.org
7. Frankfurter Gerinnungssymposium Ort der Veranstaltung
Schirmherrschaft DGIM
Stralsund
Schirmherrschaft DGIM Ermäßigung für DGIM-Mitglieder
Termin
29.04.–30.04.2016
Veranstalter
Gesellschaft der Internisten Mecklenburg-Vorpommerns e.V.
Wissenschaftliche Organisation
Dr. med. Christoph Rubens
Hauptthemen
Interessante Fälle aus den Schwerpunktbereichen und der Neuentwicklung der Inneren Medizin, Praktisches und Wissenschaftliches zu zentralen Themen der gesamten Inneren Medizin einschließlich der Intensivmedizin werden angeboten.
Info und Anmeldung
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www.gdi-mv.de
Der Internist 3 · 2016
Schirmherrschaft DGIM Ermäßigung für DGIM-Mitglieder
Termin
02.09.–03.09.2016
Veranstalter
Kongress- und Messebüro Lentzsch GmbH
Wissenschaftliche Organisation
Prof. Dr. Edelgard Lindhoff-Last Prof. Dr. Rupert M. Bauersachs Prof. Dr. Viola Hach-Wunderle
Hauptthemen
Relevanz klinischer Risikofaktoren versus Labor diagnostik bei arteriellen und venösen Thrombosen, Innovationen in der Therapie von Fettstoffwechselstörungen zur Verhinderung vaskulärer Ereignisse, Grundlagenforschung und distale Venenthrombosen und Phlebitiden. Kasuistiken und TED-Diskussion für die Themenschwerpunkte Antikoagulation in schwierigen Krankheitssituationen sowie die Therapie lebensbedrohlicher Blutungen im klinischen Alltag bei Blutungsneigung.
Info und Anmeldung
www.gerinnungssymposium-frankfurt.de
51. Jahrestagung Gesellschaft der Internisten Mecklenburg-Vorpommerns e. V. Ort der Veranstaltung
Frankfurt
15th European Congress of Internal Medicine 2016 Ort der Veranstaltung
Amsterdam, Niederlande
Termin
02. 09.–03. 09. 2016
Ermäßigung für DGIM-Mitglieder
Nein
Veranstalter
European Federation of Internal Medicine (EFIM)
Wissenschaftliche Organisation
EFIM
Hauptthemen
Connecting with the patient
Info und Anmeldung
www.ecim2016.org
Schirmherrschaft DGIM
Dresden 05.09.–09.09.2016 Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Landesärzte kammer Hessen
Städt. Klinikum Dresden-Friedrichstadt Friedrichstraße 41 01067 Dresden
Leitung Prof. Dr. med. W. Fassbinder, Fulda
Gebühr für Nichtmitglieder 540,00 € DGIM- u. BDI-Mitgl. 486,00 € Buchungen einzelner Thementage möglich Modellprojekt: Kinderbetreuung für Kinder von 3 bis 8 Jahren freitagnachmittags und Samstag ganztags kostenfrei möglich!
Hamburg 09.05.–14.05.2016
Anmeldung/Organisation Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Landesärztekammer Hessen Frau Adelheid Zinkl Carl-Oelemann-Weg 7 61231 Bad Nauheim Telefon: 06032 782-227 Telefax: 069 9767267-227 E-Mail:
[email protected] Home: www.laekh.de
Schirmherrschaft DGIM
Leitung Dr. med. Wollschläger Prof. Dr. med. Schellong Dr. med. L. Unger Gebühr für Nichtmitglieder 400,00 € Mitgl. d. Sächs. Gesellschaft für Innere Medizin oder der DGIM 380,00 €
Jena 05.09.–09.09.2016
Museum für Völkerkunde Hamburg Großer Hörsaal Rothenbaumchaussee 64 20148 Hamburg
Gebühren Nichtmitglieder 490,00 € DGIM- u. BDI-Mitgl. 450,00 € Buchung einzelner Thementage möglich Teilnehmer 110,00 € DGIM/BDI 100,00 €
Rostock 30.05.–03.06.2016
Leitung Prof. Dr. S. Blankenberg Prof. Dr. C. Bokemeyer Prof. Dr. A. Lohse Prof. Dr. J. Meyer Prof. Dr. R. Stahl Dr. H. Wege Anmeldung/Organisation Universitätsklinikum Hamburg- Eppendorf I. Medizinische Klinik und Poliklinik Dana Klatt Martinistraße 52 20246 Hamburg Telefon: 040 7410-59614 Telefax: 040 7410-40272 E-Mail:
[email protected] Schirmherrschaft DGIM
Gebühr für Nichtmitglieder 400,00 € DGIM- u. BDI-Mitgl. 360,00 € ermäßigte Gebühr bei Arbeitslosigkeit /während Elternzeit 200,00 € (gilt nur für Mitglieder der LÄK Thüringen)
Bad Segeberg 5. 9.–10. 9. 2016
Schirmherrschaft DGIM
Leitung Prof. Dr. med. C. Schulze Prof. Dr. med. A. Hochhaus Prof. Dr. med. G. Wolf Prof. Dr. med. A. Stallmach Dr. med. C. Schmidt Anmeldung/Organisation Steffi Schneider Landesärztekammer Thüringen Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Im Semmicht 33 07751 Jena-Maua Telefon: 03641 614-143 Telefax: 03641 614-149 E-Mail: schneider.akademie@ laek-thueringen.de Home: www.laek-thueringen.de Schirmherrschaft DGIM Akademie für med. Fort- und Weiterbildung der Landesärztekammer Schleswig-Holstein Bad Segeberg
Leitung Prof. Dr. med. Dierk Werner Dr. Anke Gottschall
Gebühr für Ausbildungsassistenten 350,00 € Fachärzte 400,00 € Mitglieder DGIM, GdI M-V, BDI: Ausbildungsassistenten 250,00 € Fachärzte 300,00 €
Anmeldung/Organisation Städt. Klinikum Dresden-Friedrichstadt III. Medizin. Klinik Kathrin Bunk Friedrichstraße 41 01067 Dresden Telefon: 0351 4801138 Telefax: 0351 4801139 E-Mail:
[email protected]
Universitätsklinikum Jena Erlanger Allee 101 07747 Jena
Klinikum Südstadt Rostock Südring 81 18059 Rostock
Anmeldung/Organisation Dr. Anke Gottschall Telefon: 0172 1304699 E-Mail:
[email protected]
Schirmherrschaft DGIM
Intensivkurse Innere Medizin
Bad Nauheim 25.04.–30.04.2016
Leitung Prof. Dr. med. Heiner Mönig, Kiel
Gebühr für Nichtmitglieder 610,00 € DGIM Mitglieder 560,00 €
Anmeldung/Organisation Akademie für med. Fort- und Weiterbildung der LÄK Schleswig-Holstein Frau Susanne Müller Esmarchstr. 4 23795 Bad Segeberg Telefon: 04551/803 762 Telefax: 04551/803 751 E-Mail:
[email protected].
Änderungen und Irrtümer vorbehalten, es gelten die Angaben des jeweiligen Veranstalters. Weitere Informationen unter: http://www.dgim.de/Fortbildung/IntensivkurseInnereMedizin/tabid/333/Default.aspx
Der Internist 3 · 2016
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