Mitteilungen der DGKJ und ÖGKJ Monatsschr Kinderheilkd 2012 · 160:1265–1274 DOI 10.1007/s00112-012-2812-4 © Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2012 Redaktion Prof. Dr. M. Weiß, Köln Prof. Dr. R. Kerbl, Leoben
Rückblick auf die . Jahrestagung in Hamburg
Geschäftsstelle der DGKJ Wir sind für Sie wie folgt erreichbar: Chausseestr. 128/129, 10115 Berlin Tel.: +49 30 308 77 79-0 • Fax: +49 30 308 77 79-99 E-Mail:
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Geschäftsstelle der ÖGKJ für Öffentlichkeitsarbeit und Standesführung Wir sind für Sie wie folgt erreichbar: Mag. Claudia Fabisch Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde Graz Auenbruggerplatz 34/2, A-8036 Graz Tel.: +43 316 385 120 6 • Fax: + 43 316 385 133 00 E-Mail:
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Unter diesen Adressen sind die Deutsche Gesellschaft für Kinderund Jugendmedizin und die Österreichische Gesellschaft für Kinderund Jugendheilkunde für Sie im Internet erreichbar.
Inhalt 1265
Rückblick auf die 108. Jahrestagung in Hamburg
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Berichte der DGKJ-Kommissionen
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Personalia
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Preisausschreibungen
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Geburtstage
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Kongresskalender
Mit 4.000 Teilnehmern wurden die Erwartungen der Deutschen Gesellschaft für Kinder und Ju gendmedizin (DGKJ) für ihre Jah restagung weit übertroffen: Der Kinder und Jugendärztekon gress, der vom 13.16. September in Hamburg stattfand, präsentier te sich in diesem Jahr als gemein same Veranstaltung von 7 Fach vereinigungen der Kinder und Jugendmedizin. Das neue Kon zept der Tagung zielte auf Inter disziplinarität und Gemeinsam keit und hat – das zeigt die erste Auswertung der Evaluation der Veranstaltung – viele Teilnehmer überzeugt: Über 60% der Teilneh mer bewerteten das Konzept der gemeinsamen Jahrestagung in Hamburg mit sehr gut und gut. Die Möglichkeiten des Aus tauschs mit den verschiedens ten Fachdisziplinen wurden als Gewinn beurteilt, darüber hin aus wurden besonders das wis senschaftliche Programm insge samt gelobt, aber auch die räum lichen Gegebenheiten vor Ort. Beteiligt waren neben der DGKJ • die Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugend medizin • die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie • der Berufsverband Kinder krankenpflege • die Gesellschaft für Neonato logie und Pädiatrische Inten sivmedizin • die Gesellschaft für Pädiatri sche Onkologie und Häma tologie • die Arbeitstagung Pädiatri sche Forschung.
Fachthemen und Zukunfts aufgaben Die Schwerpunktthemen des Kongresses waren: • Selten ist häufig – Versor gungsprobleme seltener Er krankungen • Gesellschaftlicher Wandel und neue medizinische Probleme • Hochleistungsmedizin und Langzeitprognosen. Ausführliche Statements und Er läuterungen zu diesen Schwer punkten sowie die Abstracts des Kongresses finden Sie weiterhin online unter www.dgkj.de. Dort in der PresseRubrik können Sie auch ausgewählte Medienberich te nachlesen.
Wahl des neuen DGKJ Vizepräsidenten Die Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Kin der und Jugendmedizin wählte Prof. Dr. Ertan Mayatepek aus Düsseldorf zum neuen VizePrä sidenten. Er wird sein Amt zum Januar 2013 antreten und 2015 2017 Präsident der DGKJ sein. Zudem wurden Ergebnisse der Mitgliederumfrage 2012 präsen tiert, die Sie in der Oktoberausga be dieser Zeitschrift detailliert nachlesen konnten. Weitere Be schlüsse der Mitgliederversamm lung entnehmen Sie bitte dem Protokoll, das auf unserer Website unter www.dgkj.de/ueber_uns/ struktur/mitgliederversamm lung/ ebenso wie in der Novem berausgabe der Monatsschrift veröffentlicht ist.
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Ein herzliches Dankeschön ge bührt Prof. Ullrich und Prof. San ter und ihrem Team, ebenso wie Prof. Singer, Dr. Fricke, Prof. Boe mers, Frau Leupold, Prof. Klinge biel und Prof. Debatin für das En gagement und den erfolgreichen Kongress. Die Hamburger Kon gresstage werden uns in guter Er innerung bleiben. Die 109. Jahrestagung der DGKJ findet vom 12.–15. Sep
tember 2013 in Düsseldorf statt, unter der Leitung von Prof. Dr. Ertan Mayatepek. Gemeinsam mit DGSPJ, DGKCH, BeKD, der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Immunologie und der Arbeitsta gung Pädiatrische Forschung la den wir Sie herzlich ein und freu en uns auf Ihre Teilnahme. Prof. Dr. Norbert Wagner DGKJ-Präsident
Berichte der DGKJ-Kommissionen Ernährungskommission
© Alle Fotos: Bratulic/DGKJ
Die Ernährungskommission wur de durch den DGKJ-Vorstand für den Zeitraum 2012-2014 mit fol gender Zusammensetzung neu berufen: • Prof. Dr. Christoph Bührer, Berlin • Prof. Dr. Orsolya Genzel-Bo roviczény, München • PD Dr. Frank Jochum, Berlin • Dr. Thomas Kauth, Ludwigsburg • Prof. Dr. Mathilde Kersting, Dortmund (Sachverständige) • Prof. Dr. Berthold Koletzko, München (Vorsitzender) • PD Dr. Walter Mihatsch, München • Prof. Dr. Hildegard Przyrem bel, Berlin (Sachverständige) • Prof. Dr. Thomas Reinehr, Datteln • Prof. Dr. Klaus-Peter Zimmer, Gießen Folgende Themen wurden 2011/2012 bearbeitet: Eine aktualisierte Stellung nahme zur Vitamin K-Prophylaxe wurde erstellt und zur Pu blikation in der Monatsschrift Kinderheilkunde angenommen. LL Fluoridierungsmaßnahmen zur Kariesprophylaxe: Die Zahnärztliche Zentralstelle Qua litätssicherung (ZZQ) hat im Auf trag der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund und Kieferheil kunde (DGZMK), der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) und der Deutschen Ge sellschaft für Kinderzahnheil
kunde (DGK) eine S3-Leitlinie zu „Fluoridierungsmaßnahmen in der Kariesprophylaxe“ im Früh jahr 2012 und in revidierter Fas sung erneut am 15.08.2012 bei der AWMF eingereicht. Vorausgegan gen war seit 2009 eine Diskussion mit der DGKJ und DAKJ, welche durch K. Bergmann, H. Przyrem bel und B. Koletzko vertreten wur de. Kontrovers waren insbeson dere die Empfehlungen zum Ein satz fluoridierter Kinderzahnpas ta sowie zum Einsatz von Fluo ridtabletten. Die DGKJ und die DAKJ haben gegen die Publika tion der Leitlinie in der von der ZZQ vorgelegten Fassung bei der AWMF Einspruch eingelegt. Auf Vorschlag der AWMF hatte die DGKJ ihre Position zu den bei den strittigen Punkten formuliert und um Aufnahme in die Leitli nie gebeten. Netzwerk Junge Familie im Nationalen Aktionsplan Inform der Bundesregierung: Die DGKJ ist über die Ernäh rungskommission im Netzwerk mit drei Kommissionsmitglie dern im wissenschaftlichen Bei rat und mit einem Mitglied in der Lenkungsgruppe vertreten. Das Netzwerk hat eine Stellung nahme zur Ernährung in der Schwangerschaft veröffentlicht (Dtsch Med Wochenschr. 2012 Jun;137(24):1309-14.; und Dtsch Med Wochenschr. 2012 Jun;137(2526):1366-72) und arbeitet an der Vorbereitung von Handlungs empfehlungen zur Kleinkind ernährung, in Kooperation mit der Österreichischen Agentur für
Gesundheit und Ernährungssi cherheit. Plattform Ernährung und Bewegung (peb): Die DGKJ ist über die Ernährungskommis sion in der peb mit einem Mit glied im geschäftsführenden Vorstand vertreten. Eine für die Pädiatrie wichtige Aktivität ist das von Kollegen Kauth koor dinierte Projekt „9+12“, welches mit Förderung aus Bundesmit teln die Nutzung der gesetzli chen Vorsorgeuntersuchungen in Schwangerschaft und Kindes alter für zusätzliche Präventions maßnahmen erprobt. Kurs E rnährungsmedizin 2013: Der 4. Kurs Pädiatrische Er nährungsmedizin, der in zwei Blöcken (27.2.-2.3. und 13.-16.3.2013) in Dortmund stattfinden wird, ist bereits ausgebucht. Die Kollegen Kalhoff, Kersting und Reinehr ha ben die Aufgaben der lokalen Or ganisatoren übernommen. Die Tätigkeit der Kommission beruht auf der ehrenamtlichen Arbeit engagierter Mitglieder und der sehr effektiven Hilfe der Mitarbeiter der Geschäftsstelle, wofür der Sprecher der Kommis sion sehr herzlich dankt! Univ.-Prof. Dr. med. Berthold Koletzko, München Kommissionsvorsitzender
Historische Kommission Vom DGKJ-Vorstand wurden für die Amtsperiode 2012 bis 2014 fol gende Mitglieder in die Histori sche Kommission berufen: • Prof. Dr. Gerhard Gaedicke, Innsbruck (Vorsitzender), • PD Dr. Thomas Beddies, Berlin (stellv. Vorsitzender), • Dr. Ernst Fukala, Halle/Saale, • Dr. Thomas Lennert, Berlin, • PD Dr. Georg Lilienthal, Hadamar (Sachverständiger) • Prof. Dr. Lothar Pelz, Rostock, • Dr. Maike Rotzoll, Heidelberg, • Dr. Philipp von der Osten, Heidelberg, • Prof. Dr. Wolfram Scheurlen, Nürnberg, • Prof. Dr. Hans-Michael Straßburg, Gerbrunn,
• Prof. Dr. Kurt Ullrich, Hamburg, • Dr. Hedwig Wegmann, (Archiv). Im Folgenden werden die wesent lichen Tätigkeiten der Kommis sion im Berichtszeitraum aufge listet: Für die Jahrestagung der DGKJ 2012 in Hamburg wurde ein his torisches Symposium geplant und realisiert. Die Gedenkausstellung „Im Gedenken der Kinder“ wurde vom 18. Januar bis zum 20. Mai 2012 in erweiterter Fassung im Dokumentationszentrum „Topo graphie des Terrors“ in Berlin ge zeigt. Die Ausstellung konnte mit Unterstützung der Stiftung zwei sprachig (engl./dt.) präsentiert und damit auch einer internatio nalen Öffentlichkeit erschlossen werden. Außerdem wurde ein ebenfalls zweisprachiger Ausstel lungsbegleitband realisiert. Zu dem begleitenden Vortragspro gramm haben Prof. Michael von Cranach, München, Prof. Vol ker Roelcke, Gießen, Prof. Wolf gang Eckart, Heidelberg und Prof. Jeanne Nicklas-Faust, Berlin bei getragen. Die Ausstellung wurde im Herbst 2012 begleitend zur Jah restagung der DGKJ im Medizin historischen Museum am UKE in Hamburg gezeigt und wird da nach von November 2012 bis Ja nuar 2013 im Museum im Zeug haus in Vechta zu sehen sein. Für 2013 liegen konkrete Anfragen aus Stuttgart und München vor. Für das Pädiatrie-Archiv im Archiv der Humboldt-Universi tät zu Berlin konnte die Anstel lung der Betreuerin des Archivs, Dr. Hedwig Wegmann, die seit längerem zwischen der Hum boldt-Universität, der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der DGKJ verhandelt wurde, rea lisiert werden. Neben der weite ren Erschließung der Bestände wird künftig ein Schwerpunkt der Arbeit auch im Bereich der Kon servierung und Digitalisierung der Bestände liegen. Zur Aufarbeitung der Ge schichte der deutschen Pädiatrie nach 1945 (Geschichte der Pädiat
Mitteilungen der DGKJ und ÖGKJ rie in den beiden deutschen Staa ten) haben im November 2011 in Berlin mehrere Zeitzeugenbefra gungen stattgefunden. Diese Ge spräche sollen fortgesetzt, syste matisch ausgewertet und doku mentiert werden. Die Kommission bedankt sich für zahlreiche Hilfestellungen und die immer konstruktive und reibungslose Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle der DGKJ in Berlin. Prof. Dr. med. Gerhard Gaedicke, Innsbruck, Vorsitzender PD Dr. phil. Thomas Beddies, Berlin, Stellv. Vorsitzender
Kommission für Arznei mittelsicherheit im Kindes alter Für die Amtszeit 2012-2014 wur den in die Kommission vom DGKJ-Vorstand berufen: • Prof. Dr. Fred Zepp, Mainz, (Vorsitzender), • Prof. Dr. Reinhard Berner, Dresden, • Prof. Dr. Joachim Boos, Münster, • Prof. Dr. Bernhard Erdlen bruch, Minden, • Prof. Dr. Florian Heinen, München, • Dr. Dirk Mentzer, Langen, • Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Rascher, Erlangen, • Prof. Dr. Matthias Schwab, Stuttgart, • Prof. Dr. Hannsjörg Seyberth, Landau. Als Themen für die aktuelle Be rufungsperiode werden defi niert: 1. Qualitätsanforderungen der Arzneimitteltherapie bei Kindern und Jugendlichen 2. Strukturbildung für klinische Forschung 3. Pharmakovigilanz Im Berichtszeitraum wurden fol gende Pharmakovigilanzthemen bearbeitet: • Zu Nitrofurantoin ist ein Bei trag in der Februarausgabe der Monatsschrift Kinderheilkun de erschienen.
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• Ein Beitrag zu Livopan wurde in der Monatsschrift Kinder heilkunde zur Publikation ein gereicht. • Im Deutschen Ärzteblatt und der Monatsschrift Kinderheil kunde ist ein Artikel zu Anti histaminika erschienen, der in den öffentlichen Medien große Beachtung gefunden hat. Aktuell wurde der 5-Jahres-(Er fahrungs-)Bericht zur Kinderarz neimittel Verordnung der EU vom PDCO (Paediatric Committee) und der EMA (European Medici nes Agency) fertiggestellt. Dieser Bericht wurde unter http:// e c .eu ropa .eu / he a lt h /f i le s/ paediatrics/2012-09_publiccon sultation_en.pdf veröffentlicht und zur Kommentierung freige geben. In dem Bericht wird deut lich, dass diese Gesetzesänderung für die Zulassung von Arzneimit teln für Kinder bei allen beteilig ten Bereichen angekommen ist, dennoch fehlt vielfach eine robus te Umsetzung der Anforderungen aus diesem Gesetz (z.B. Rekrutie rung von Kindern in Studien, Er weiterung der Indikationen und Formulierungen von nicht patentgeschützen Arzneimitteln). Es wird nicht zu einer Änderung der Verordnung kommen, jedoch soll die entsprechende PIP Guideline überarbeitet werden, um z.B. An forderung an die PUMA Anträge zu erleichtern. Prof. Dr. Fred Zepp, Mainz Kommissionsvorsitzender
Kommission für Hochschulfragen Für den Zeitraum 2012 bis 2014 wurden in die Hochschulkom mission folgende Mitglieder be rufen: • Prof. Dr. Jutta Gärtner, Göttingen (Vorsitzende) • Prof. Dr. Matthias Brandis, Freiburg, • Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin, Ulm, • Prof. Dr. Christoph Fusch, Hamilton/Kanada, • Prof. Dr. Ludwig Gortner, Homburg,
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• Prof.Dr.WielandKiess,Leipzig, • Prof. Dr. Christoph Klein, München, • Prof. Dr. Ingeborg KrägelohMann, Tübingen, • Prof. Dr. Ania Muntau, München, • Prof. Dr. Fred Zepp, Mainz. Ein zentrales Thema, mit dem sich die Kommission im Berichtszeit punkt beschäftigt hat, ist die Kon zeptionierung für ein Deutsches Zentrum für Kindergesundheit und Humanentwicklung. Dabei sollen die Themen Gesundheit, Kindergesundheit und der Ge sichtspunkt von Prävention, frü her Prägung sowie kindheitsspe zifischen Aspekten von Volks krankheiten in der Perspektive in einem nationalen Forschungsin stitut zusammengefasst werden. Weitere Themen der Kommis sionsarbeit waren: Lernzielkatalog: Der Medizinische Fakultätentag entwickelt in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für medizi nische Ausbildung einen natio nalen kompetenzbasierten Lern zielkatalog Medizin für Deutsch land. Die Hochschulkommission nimmt zu der Einbindung der Pädiatrie Stellung. Dabei werden vor allem auch die bereits be stehenden Kataloge der einzel nen Fakultäten einbezogen. Klinisch-wissenschaftliche Ausbildung an deutschen Hochschulen: Zu dieser Thematik ist eine Emp fehlung zur Förderung des so wohl klinisch als auch wissen schaftlich tätigen Nachwuchses in Arbeit. Die Hochschulkommission wird an dem inhaltlichen Ausbau der Rubrik „Wissenschaft“ auf der DGKJ-Website mitarbeiten. Als Arbeitsschwerpunkte für die aktuelle Berufungskommission wurden definiert: 1. Strukturverbesserungen an Universitätskinderkliniken 2. Förderung Klinischer Stu dien
3. Förderung des Wissenschaft lichen Nachwuchses (Physi cian Scientist) Prof. Dr. Jutta Gärtner, Göttingen Kommissionsvorsitzende
Leitlinien-Kommission In die Leitlinienkommission sind vom DGKJ-Vorstand für die Amtszeit 2012-2014 folgende Mitglieder berufen worden: • Prof. Dr. Stefan Wirth, Wuppertal (Vorsitzender) • Prof. Dr. Wieland Kiess, Leipzig, • Prof. Dr. Tim Niehues, Krefeld, • Prof. Dr. Christian Poets, Tübingen, • Prof. Dr. Uwe Querfeld, Berlin, • Prof. Dr. Regina Trollmann, Erlangen, • Prof.Dr.JochenWeil,Hamburg, • Prof. Dr. Klaus-Peter Zimmer, Gießen, • Dr. Burkhard Lawrenz, Arnsberg, • Prof. Dr. Peter Schmitten becher, Karlsruhe, (Sachverständiger). Die Verbreitung der Leitlinien über das Loseblattwerk ist nach wie vor überzeugend, wenn auch die Abonnentenzahl im Berichts jahr erneut leicht zurückging. Nachvollziehbarerweise gewinnt die Nutzung des Online-Zugangs immer mehr an Bedeutung. So konnten neben 170 verkauften Printabonnements im Berichts zeitraum über 200 neue onlineonly Abonnenten gewonnen werden. Insgesamt haben der zeit 1724 Kolleginnen und Kolle gen das Leitlinienwerk in Papier form abonniert, ein Teil davon nützt gleichzeitig den Online-Zu gang. Die Aktivitäten sind außer ordentlich erfolgreich. So konn ten 2011 drei Nachlieferungen er scheinen und auch für 2012 sind drei Nachlieferungen vorgese hen. Die 22. Nachlieferung im Ju ni wurde gefolgt von der 23. und 24. Nachlieferung im September (24 Kapiteln aus O, E und S) und Dezember 2011 (16 Beiträgen aus den Kapiteln B, C, L, S und T). Im Juni 2012 erschien die 25. Nachlie ferung mit 22 Beiträgen aus den
Kapiteln B, H und L und für Sep tember sind weitere 11 und für De zember 18 Beiträge geplant. Die Schweizer Gesellschaft für Pädiatrie wird ihren Mitgliedern das online-only-Abonnement zu einem vergünstigten Preis zu kommen lassen. Vom Elsevier-Verlag wird im letzten Quartal 2012 ein Fragebo gen, der im September 2012 von der Leitlinienkommission disku tiert wurde, an alle Abonnenten versandt werden, um Genaueres über die Bedürfnisse der Leser schaft zu erfahren. Derzeit sind insgesamt 288 Leitlinien (minus 33 gegenüber dem Vorjahr) (218 S1, 65 S2 und 5 S3), davon 270 pädiatrische und 18 kinderchirurgische Leitlinien (14 S1 und 4 S2) im Loseblattwerk „Leitlinien der Kinder- und Ju gendmedizin“ publiziert. Der Anteil von S2-Leitlinien ist ange stiegen. Auf der Homepage der AWMF gestaltet sich die Darstellung der pädiatrischen Leitlinien leider etwas unübersichtlich. Da viele Konventgesellschaften AWMFMitglieder sind, werden die Leit linien teilweise nur unter deren Seiten publiziert, teilweise aber auch auf der Seite der DGKJ bzw. auf beiden Seiten. Über die Kon ventgesellschaften sind 78 Leitli nien zugänglich, über die Seite der DGKJ 88. Davon sind 12 als S3-, 23 als S2 (9 S2, 13 S2k und 1 S2e) und 53 als S1-Leitlinien ausgewiesen. Des Weiteren finden sich unter der Ge sellschaft für pädiatrische Radio logie 14, bei der DGSPJ 5 und bei der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie 27 Leitlinien. Der tatsächliche Umfang der pädiatri schen Leitlinien wird daher nur in Kombination der AWMF Leit linien und der Loseblattsamm lung abgebildet. Wichtig ist, dass neue Leitlinien oder Revisions vorhaben vorher bei der AWMF angemeldet werden. Parallel sol len sie bei der Geschäftsstelle der DGKJ angemeldet werden, damit ein Überblick über die aktuellen Aktivitäten besteht. Derzeit sind 47 Leitlinienvorhaben von 7 Kon ventgesellschaften (n=45) und der DGKJ (n=2) angemeldet.
Erfreulich ist, dass die Zahl der höherwertigen Leitlinien zu nimmt. So gibt es über die Kon ventgesellschaften bei der AWMF bereits 10 pädiatrische S3-Leitlini en, davon 7 in der pädiatrischen Gastroenterologie, wobei die pä diatrischen Themen, die in ge meinsamen Leitlinien z.B. mit Erwachsenen untergebracht sind, wahrscheinlich nicht alle ein gerechnet sind. Über die DGKJ sind 12 S3-Leitlinien, die nur zum Teil deckungsgleich sind, verfüg bar. Hier ist leider die Übersicht lichkeit erschwert, da die pädiat rischen Anteile teilweise schwer auffindbar sind. Die DGSPJ hat 3 und die Kinderchirurgie eine S3Leitlinie. Bei S3-Leitlinien soll im mer eine Kurzversion mit geplant werden, um die Leitlinie für den Alltag nutzbar zu machen. Bezüglich der Aktualisierung besteht unverändert kontinuier licher Handlungsbedarf, da die Leitlinien im Regelfall nach Ab lauf von 5 Jahren geprüft und ak tualisiert werden. Hochwertige Leitlinien wer den von der DGKJ auf Antrag finanziell unterstützt. Der An trag kann bei der Geschäftsstel le der DGKJ eingereicht werden. Das Zuwendungsverfahren hat sich in den letzten Jahren be währt. Zweimal im Jahr werden die Zuteilungen durch den Vor stand der DGKJ vorgenommen. Im Jahr 2012 wurden 5 Anträge finanziell unterstützt. Neben der Publikation von Leitlinien im Loseblatt-Werk des Elsevier-Verlags können Konsen suspapiere bzw. Kurzfassungen höherwertiger Leitlinien auch bei der Monatsschrift für Kinderheil kunde zur Veröffentlichung ein gereicht werden. Zusammenfassend kann fest gestellt werden, dass die Aktivität der meisten Konventgesellschaf ten bzgl. der Leitlinienaktualisie rung im Berichtsjahr sehr erfreu lich war. Die Leitlinienarbeit ist unverändert ein wichtiges Quali tätsmerkmal der Kinder- und Ju gendmedizin, wie auch die DGKJMitgliederumfrage gezeigt hat. Sie wird durch die DGKJ unterstützt und in Kooperation mit dem Else
vier-Verlag in Form des Loseblatt werks oder des online-only-Abon nements repräsentiert. Prof. Dr. Stefan Wirth, Wuppertal Kommissionsvorsitzender
Screeningkommission Der Screening-Kommission ge hören nach der Berufung durch den Vorstand der DGKJ im Fe bruar 2012 für die nächsten drei Jahre an: • Prof. Dr. Georg F. Hoffmann, Heidelberg (Sprecher) • Prof. Dr. Orsolya GenzelBoroviszény, München • Prof. Dr. Annette GrütersKieslich, Berlin • Dr. Burkhard Lawrenz, Arns berg • Prof. Dr. Klaus Mohnike, Magdeburg • Prof. Dr. Heymut Omran, Münster • PD Dr. Olaf Sommerburg, Heidelberg • Dr. Uta Nennstiel-Ratzel, München • Prof. Dr. Rainer Rossi, Berlin. Im Berichtszeitraum hat unse re Kommission ihre Arbeiten an zentralen Themen zur Qualitätssicherung wie auch zur Erweiterung des Umfanges des erweiterten Neugeborenenscreenings fortgesetzt. Erfreu licherweise ist ab diesem Jahr der Nationale Screeningreport der DGNS von den KVen und dem G-BA, mit Ausnahme von Sachsen, als Qualitätsbericht für das Neugeborenenscreening anerkannt. Damit wird diese wichtige Dokumentation, wel che deutschlandweit Daten, Ver gleiche und Trends zusammen fasst, sinnvoll einbezogen, und die Screeninglaboratorien sind von der individuellen Bericht erbringung an die KVen ent lastet. Abgeschlossen mit Gül tigkeit bis zum 31.12.2016 ist die umfangreich überarbeitete Leit linie Neugeborenen-Screening auf angeborene Stoffwechselstö rungen und Endokrinopathien. Sie ist über die AWMF abrufbar: www.awmf.org/leitlinien.html. Fertig gestellt ist auch das Euro
päische Evaluationsprojekt zum Neugeborenenscreening. Der Bericht unter Mitwirkung 38 europäischer Länder kann unter folgendem Link eingesehen wer den: Executive Report to EC (http://www.iss.it/cnmr/prog/ cont.php?id=1621&lang=1&ti po=64). Die Erfahrungen mit den Screeningabläufen unter der neuen GBA-Richtlinie und dem GenDG sind erfreulicher weise besser ausgefallen als im Vorfeld befürchtet. Probleme be reitet aber wie vorhergesehen die Thematik der Befundmitteilung. Nach dem GenDG dürfen Befun de ausschließlich dem einsenden den Arzt mitgeteilt werden. Das verursacht u.a. Schwierigkeiten bei der Qualitätssicherung. Rasante Weiterentwicklungen diagnostischer, für das Popula tionsscreening geeigneter Tech niken wie auch neue vielverspre chende Behandlungsmethoden begründen die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Adapta tion und in der Konsequenz Erweiterung des Screeningumfangs. Weiterhin ausstehend ist die Entscheidung des GBA zur Einführung des CF-Screenings. Die Screeningkommis sion hat dazu letztmalig im De zember 2011 Stellung genommen, indem sie feststellt, dass eine zeit nahe Einführung des CF-Scree nings geboten ist und „ein rei nes IRT/DNA Screening für nicht mehr dem aktuellen Stand der Wissenschaft angemessen ist. Ein IRT/PAP sollte zumin dest vorgeschaltet werden. Nach einem positiven Screeninger gebnis ist die Konfirmationsdia gnostik entsprechend den Leitli nien durchzuführen.“ Die rasanten technischen Fort schritte, v. a. im diagnostischen Bereich, spiegeln sich auch in di versen internetgestützten An geboten genetischer Screening verfahren über private Anbie ter wieder, die nach Evaluation durch die Screeningkommission nicht die Konzepte und Kriterien für das Neugeborenenscreening erfüllen. Die DGKJ schließt sich zu dieser Problematik folgender
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Mitteilungen der DGKJ und ÖGKJ auf der Website der DGNS ver öffentlichten Stellungnahme an: (http://screening-dgns.de/PDF/ 2012-Stellungnahme_Internet anbieter_Screening.pdf). Prof. Dr. med. G.F. Hoffmann, Heidelberg Sprecher der Kommission
Bericht des Konvents für fachliche Zusammen arbeit der DGKJ Im Mittelpunkt der Arbeit des Konvents für fachliche Zusam menarbeit standen im Berichts zeitpunkt folgende Themen: § 120 1a Die Zusatzfinanzierung von Spe zialambulanzen nach §120a findet immer mehr Abschlüsse. Die Hö hen der jeweils vereinbarten Fall pauschalen in den einzelnen Bun desländern sind sehr unterschied lich. Vor Verhandlungen mit den Kostenträgern können Informa tionen über die GKinD (Frau Dr. Lutterbüse) eingeholt werden. Be grüßt wird eine Erweiterung des Gesetzes, das jetzt auch Hoch schulambulanzen eine Zusatzfi nanzierung ermöglicht. AG Transition Der Transfer der pädiatrischen Patienten in die Erwachsenen medizin ist ein relevantes Prob lem, das bisher nicht befriedigend gelöst ist. Nach Vorgesprächen der DGKJ mit Vertretern unter schiedlicher Organisationen der Erwachsenenmedizin u.a. der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) hat die DGKJ/ DGIM eine Arbeitsgruppe ein gerichtet. Dieser Kommission ge hören seitens der DGKJ Herr Ro deck (Osnabrück, Kinder-Gastro enterologie), Frau Hansen (Han nover, Pneumologie) und Herr Hauffa (Essen, Diabetologie) an. Seitens der DGIM sind Frau Sieg mund (Berlin, Gastroenterologie), Herr Reincke (München, Diabeto logie) und Herr Welte (Hannover, Pneumologie) benannt. Die ge
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nannten Kommissionsmitglieder werden nicht als Spezialisten ihres Faches aktiv, sondern als Vertre ter der Pädiatrie und Inneren Me dizin, die das Projekt Transition fachübergreifend koordinieren sollen. Der Konvent arbeitet die ser Arbeitsgruppe zu. Die AG hat nach der letzten Sitzung beschlos sen, das Berliner Transitionspro gramm zu unterstützen und in einem mehrstufigen Verfahren zunächst auf die Pädiatrische Ne phrologie / Nephrologie und Päd iatrische Rheumatologie / Rheu matologie zu erweitern, da aktu ell schon in diesen Bereichen eine Entwicklung vorgesehen war. Zu künftig sollen weitere Spezialfä cher integriert werden GOÄ Nachdem sich der Konvent ge meinsam mit Vertretern des BVKJ intensiv mit der Weiter entwicklung der GOÄ beschäf tigt hatte, um pädiatrische Inter essen (z.B. pädiatrische Zuschlä ge) durchzusetzen, hatte die BÄK Ende Januar auf mehrfache Nach fragen schriftlich mitgeteilt, dass die Einführung von Kinderzu schlägen auf den nächsten Be wertungszyklus verschoben wer den soll. Durch intensive Nach frage auf verschiedenen Ebenen in konsentierter Form (Präsident DGKJ, Präsident BVKJ, Vorsit zender VLKKD, Vorsitzender Honorarausschuss BVKJ, Spre cher des Konvents) ist es gelun gen, dass die Pädiatrie doch wie der verhandelt wurde. Es wird ein Kinderzuschlag bis einschließ lich zum sechsten Lebensjahr für Leistungen aus Kapitel B, Teilab schnitte von Kapitel C sowie spezi fizierte Leistungen aus den Kapi teln F und G eingeführt. Eine wei tere Differenzierung wird seitens der BÄK geprüft. Dieser Kinder zuschlag soll die bisherigen Kin derzuschlagspositionen K1 und K2 ersetzen und stellt gegenüber der aktuellen GOÄ eine wesentli che Erweiterung dar. PD Dr. Burkhard Rodeck, Osnabrück Sprecher des Konvents
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Personalia Kurzmeldung Universitätsprofessor Dr. Berthold Koletzko, Abteilungsleiter am Dr. von Haunerschen Kin derspital, Klinikum der Univer sität München und Vorsitzen der der Ernährungskommis sion der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), wurde von der Euro pean Society for Clinical Nutri tion and Metabolism (ESPEN) bei der Jahrestagung der Gesell schaft im September 2012 in Bar celona mit der Arvid-WretlindLecture ausgezeichnet. Die nach dem Pionier der klinischen Er nährung aus Schweden benann te Preisvorlesung ist die höchs te Ehrung der internationalen wissenschaftlichen Fachgesell schaft für Verdienste im Bereich der klinischen Forschung. Herr Koletzko erhielt diese hohe Aus zeichnung in Anerkennung sei ner wissenschaftlichen Arbeiten zu den Auswirkungen der frühen Ernährung auf die spätere kind liche Gesundheit.
Kurzmeldung Am 14. September 2012 über nahm Prof. Dr. Angelika Eggert aus Essen den Vorsitz der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH). Sie löst damit Prof. Dr. Thomas Klingebiel ab, der das Amt 6 Jah re lang inne hatte.
Herrn Prof. Dr. Klaus- Michael Debatin zum 60. Geburtstag
Prof. Dr. K.-M. Debatin (Foto: privat)
Am 6. Dezember 2012, wurde Klaus-Michael Debatin 60 Jah re alt. Auch wenn er sein immens arbeitsreiches und höchst erfolg reiches Berufsleben noch sicher viele Jahre fortsetzen wird und will, so ist doch dieser Geburts tag ein Tag, an dem er mit Stolz, und wir alle mit großer Anerken nung auf seine bisherige Lebens leistung zurückblicken können. Seine großen Erfolge beruhen dabei nicht nur auf seiner klini schen Tätigkeit, sondern vor al lem auf seinen innovativen wis senschaftlichen Arbeiten, die auf seinem Arbeitsgebiet der Apop tose und der molekularen On kologie internationale Maßstä be gesetzt und ihm viele Aus zeichnungen und Preise einge bracht haben. Nicht zu verges sen ist sein Engagement in der Hochschulselbstverwaltung so wie in vielen nationalen und internationalen Gremien, Or ganisationen und Kommissio nen von Wissenschaft und For schung, das wesentliche Impulse auch für die Wissenschaftsland schaft innerhalb der deutsch sprachigen Kinder- und Jugend medizin gesetzt hat. Klaus-Michael Debatin wurde am Nikolaustag, dem 6. Dezem
ber 1952, in Karlsruhe geboren. Nach Abitur in Karlsruhe und Medizinstudium in Freiburg, Ulm und Heidelberg wurde er zunächst einmal sesshaft in Hei delberg, wo er die entscheiden den beruflichen Impulse erhielt, die sein wissenschaftliches Le ben prägen sollten. Nach Staats examen und Promotion erhielt er zunächst ein DFG-Ausbildungs stipendium, das ihn von 1980 bis 1981 in das Institut für Immuno logie der Universität Heidelberg sowie kurzfristig auch als Gast wissenschaftler an das MaxPlanck-Institut für Immunolo gie nach Freiburg führen sollte. Von 1981 bis 1989 erfolgte die Ausbildung zum Kinderarzt an der Heidelberger Universitätskin derklinik, von 1984 bis 1990 war er gleichzeitig als Gastwissenschaft ler in der Abteilung für Immun genetik des Deutschen Krebsfor schungsinstituts (DKFZ) tätig. Das kompetitive Umfeld in den beiden Institutionen, in denen sich viele berühmte Kli niker und Wissenschaftler tum melten, prägten ebenso wie zahl reiche Kurzaufenthalte als “visi ting scientist“ am Dana-Farber Cancer Institute, Boston, Sloan Kettering Hospital, New York, Institut Mario Negri, Mailand, sowie am National Cancer Ins titute, Bethesda, seinen wissen schaftlichen Werdegang und seine zukünftigen Schwerpunk te in der Forschung. Folge sei ner wissenschaftlichen Aktivi täten war eine Reihe von bedeu tenden Publikationen auf dem Gebiet der Apoptose-Forschung und der molekularen Onkologie, die ihm zu breiter internationaler Anerkennung verhalfen. So war es nicht verwunderlich, dass er ein Heisenberg-Stipendium der DFG erhielt, das ihn an das Na tional Cancer Institute, das Hô pital Necker, Paris, und erneut an das DKFZ führte, an dem er schließlich als Leiter der Abtei lung für molekulare Onkologie von 1995 bis 2002 tätig war. Die se Aufgabe nahm er von 1994 bis 1997 gleichzeitig mit der Leitung der Sektion Hämatologie/Onko logie der Universitätskinderkli
nik Heidelberg und nach seinem Ruf auf den Lehrstuhl für Kin derheilkunde an der Universi tät Ulm im Jahr 1997 für weite re 5 Jahre in Personalunion wahr. Seine Tätigkeit als Klinikdi rektor und international bedeu tender Apoptoseforscher reich ten offenbar Klaus-Michael De batin nicht aus, denn er über nahm weitere Aufgaben in der universitären Selbstverwaltung sowie in nationalen und interna tionalen Wissenschaftsgremien. Seine außerordentliche Redebe gabung, mit der er uns und sicher auch die Studenten immer wie der durch Vorträge und Diskus sionsbemerkungen begeistert, hat ihm bei der Übertragung die ser wichtigen Funktionen sicher lich geholfen. Von 2002 bis 2004 war er Pro dekan, von 2004 bis 2010 De kan der Medizinischen Fakul tät der Universität Ulm. Seitdem ist er stellvertretender Präsident für Medizin der Universität und stellvertretender Leitender Ärzt licher Direktor des Universitäts klinikums Ulm. Unschwer zu er raten, dass in all diesen Positio nen Klaus-Michael Debatin auch hier nachhaltige Spuren hinter ließ. Seinen Einfluss als Dekan und Mitglied im Vorstand des Klinikums der Universität konn te er auch für die Kinder- und Ju gendmedizin am Standort Ulm mit Erfolg einsetzen. Durch zahlreiche Tätigkei ten in internationalen und na tionalen Wissenschaftsorgani sationen, wovon nur drei, näm lich die in der Leopoldina (Natio nale Akademie der Wissenschaf ten), die Senatskommission für Krebsforschung der DFG sowie der Vorsitz der Hochschulkom mission der Gesellschaft für Kin der- und Jugendmedizin (DGKJ) genannt seien, konnte er aber auch entscheidende Impulse für die Pädiatrie insgesamt setzen. Seit 2002 leitet er die Pädiat rische Forschungstagung, der er nicht nur durch die Auswahl der Themen sondern auch durch seine zahlreichen Diskussions beiträge einen unverkennbaren Stempel aufgedrückt hat.
Bei einem solchen Arbeitsund Aufgabenpensum kann man hochkarätige Forschung nur be treiben, in dem man sie organi siert und delegiert. Klaus-Mi chael Debatin ist auch dies gelun gen, und so weist seine wissen schaftliche Karriere, die in Hei delberg begonnen hat, auch nach der Übernahme der Universi tätskinderklinik in Ulm und der vielen anderen Aufgaben keinen Bruch auf. Mehrere hundert Pub likationen in hochkarätigen Zeit schriften vor allem über Themen der molekularen Onkologie und der Apoptose waren die Folge. Die finanziellen Fördermittel ge nerieren sich dabei aus DFG-Ein zelprojekten, einem SFB der DFG und einer klinischen Forscher gruppe, der Klaus-Michael De batin vorsteht, sowie einer Reihe weiterer Drittmittelgeber. Anerkennung fand die Arbeit des Laudatus in zahlreichen Auszeichnungen und Preisen, wovon sein Curriculum insge samt 12 aufweist. Als Beispiel zu nennen sind z. B. der Deutsche Krebspreis 2002 und der Deut sche Krebshilfepreis 2011. Ohne nun auf weitere Tätig keiten als Gutachter und Heraus geber sowie Mitgliedschaften in Gesellschaften etc. einzugehen, muss man sich fragen, welche Persönlichkeit steckt hinter die sem Lebenspensum? Klaus-Mi chael Debatin ist ein sehr locke rer, auch im privaten Umgang dynamischer Mensch mit einem außerordentlichen persönlichen Charme. Er kann lachen, auch über sich selbst im Übrigen. Au ßerdem ist auffällig, dass er nicht ständig herumläuft und sich sel ber auf die Schulter klopft und dabei den Satz los wird „ich bin der Größte“. Man kann mit ihm über alles, auch Außermedizi nisches diskutieren, wobei man allerdings sehr aufpassen muss, dass er nicht zu dominant wird. Er spielt hervorragend Klavier und tut dies auch bei manchen öffentlichen Gelegenheiten und schließlich fährt er immer sehr flotte Autos, wie mir eine seiner ehemaligen DFG-Stipendiatin nen, die anschließend lange am
Dr. von Haunerschen Kinderspi tal gearbeitet hat, erzählte. Schließlich und endlich: Klaus-Michael Debatin pflegt eine enge Familienbande. Sei ne Frau und seine beiden Kinder sind wahrscheinlich der Jung brunnen, aus denen er jahrelang geschöpft und seine „for ever young“-Dynamik bis heute er halten hat. Nun wünsche ich auch im Na men aller Freunde, Fachfreunde sowie Kollegen, aber vor allem auch im Namen der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Ju gendmedizin, dass dem Jubilar berufliches und privates Glück sowie die volle Schaffenskraft noch Jahrzehnte erhalten blei ben. Gleichzeitig möchte ich den Ehrentag nutzen, um ihm Dank zu sagen für die zum Wohle der Kinder- und Jugendärzte und damit auch für die Kinder in vie len ehrenamtlichen Gremien ge leistete Arbeit. Herzlichen Glückwunsch!!! Ihr Dietrich Reinhardt Prof. Dr. Dr. h.c. Dietrich Reinhardt, München
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Mitteilungen der DGKJ und ÖGKJ Nachruf auf Prof. Dr. Walter Hermann Hitzig, einen großen Pionier der Pädiatrie
Prof. Dr. W.H. Hitzig (Foto: privat)
Am 9. Oktober ist Prof. Dr. med. Walter Hermann Hitzig, Ehren mitglied der Deutschen Gesell schaft für Kinder- und Jugend medizin, nach einem erfüllten Leben im Alter von 90 Jahren ge storben. Zunächst aufgewachsen in einer schweizerischen Arztfa milie in Mexiko, wechselte er an ein Gymnasium in Zürich und studierte dort anschließend an der Universität Humanmedizin. 1947 bestand er das Staatsexamen mit der besten Note seines Jahr gangs. Interessanterweise begann Walter Hitzig seine ärztliche Weiterbildung in der Psychiat rie (Basel). Sein tief sitzendes In teresse, in „the Nature´s work shop“ zu schauen und dabei „die richtigen Fragen zu stellen, be vor falsche Antworten gegeben werden“ (Festvortrag in Ber lin 2008), führte ihn über eine solide Ausbildung als Internist (Bern) schließlich 1953 wieder zurück nach Zürich in die Pädi atrie. Dem Zürcher Kinderspital hat Walter Hitzig 37 Jahre lang die Treue gehalten. Als Research Fellow am Bos ton Children´s Hospital (1955/56) erwarb sich Walter Hitzig fun dierte Kenntnisse und Methoden der pädiatrischen Immunologie, die er als Erster in Europa nach seiner Rückkehr in das Kinder
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hospital Zürich als neue Spezial disziplin ausbaute. Unter den zahlreichen wissenschaftlichen Beiträgen war die Erstbeschrei bung des angeborenen schweren kombinierten Immundefektes (damals als „Schweizer Typ“ be zeichnet) im Jahr 1958 bahnbre chend. 1961 wurde Walter Hitzig mit der Arbeit „Das Bluteiweiß bild im Säuglingsalter“ habilitiert und 1977 ordentlicher Professor für Pädiatrie. In dieser Zeit, in der pädiatrische Immunologie an den deutschen Hochschulen noch gänzlich unbekannt war, führte er bereits ein internatio nal angesehenes immunologi sches Labor, in dem ich im Som mer 1977 hospitieren durfte. Ich lernte, dass seltene „inborn er rors of metabolism“ Naturexpe rimente sind, die zur Klärung von pathologischen Vorgängen einen unschätzbaren Wert be sitzen. Ich lernte aber auch, dass beantwortete Fragen neue Fra gen nach sich ziehen. Walter Hitzig war ein grandio ser Multiplikator der klinischen Immunologie. Er verstand es, als
Leiter der pädiatrischen hämato logischen Abteilung neben der gebietsübergreifenden Immuno logie auch angrenzende Spezial gebiete wie die Infektiologie und Onkologie mit einzubeziehen. Immer hatte er eine ganzheit liche Sicht auf Körper und See le des Kindes. Seine freundliche Art und sein ausgeprägtes Inter esse an allen Fragen des Lebens machten es ihm leicht, mit Kol legen, Mitarbeitern und Patien ten in engen Kontakt zu kom men. Er war Mitglied in zahl reichen internationalen Gesell schaften, so auch in der Schwei zer Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW), in der er jahrelang die Zentrale Ethik kommission leitete. Auch in der SAMW war Walter Hitzig Eh renmitglied. Eine seiner wichtigsten Leis tungen aber war die Gründung der Arbeitsgemeinschaft für pä diatrische Immunologie (API). Eine kleine Gruppe von interes sierten deutschsprachigen Pädia tern traf sich auf seine Initiative hin erstmals im Mai 1984 im ab
geschiedenen ehemaligen Klos ter Kartause Ittingen (Schweiz). In den seither jährlich dort statt findenden Symposien haben internationale Wissenschaftler (auch Nobelpreisträger) die jun gen Pädiater an die expandie rende Immunologie herange führt. Auch nach seiner Emeri tierung im Jahr 1989 blieb Walter Hitzig dieser Tagung als Mentor und kritischer Wissenschaftler treu. Bei seinem umfangreichen Abschieds-Symposion in Zürich, an dem viele seiner Schüler teil nahmen, platzte am Abend des 9. November 1989 die Nachricht he rein, dass das Brandenburger Tor bzw. die Mauer geöffnet sei. Die Botschaft passte: Walter Hitzig hat als Pionier das Tor zur Im munologie weit aufgestoßen und diese zu einem anerkannten Spezialgebiet gemacht. Alle, die ihm begegnet sind, betrauern, ihn verloren zu haben; in großer Dankbarkeit aber werden wir ihn stets in Erinnerung behalten. Prof. Dr. Hermann Schulte-Wissermann, Krefeld
Preisausschreibungen Die Gesellschaft für Pädiatri sche Gastroenterologie und Er nährung e.V. (GPGE) schreibt für das Jahr 2013 den Paul-CasparTyrell-Forschungspreis aus. Der Verein leberkrankes Kind e.V. stiftet diesen Preis, der mit 1.000 € dotiert ist. Ausgezeichnet wird eine wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der pädiatrischen Hepatologie. Die Arbeit sollte von besonderem Nutzen für die Behandlung leberkranker und/ oder lebertransplantierter Kin der sein. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2013, weitere In formationen: www.gpge.de Die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiolo gie (DGPI) schreibt im Jahr 2012/13 drei DGPI-Forschungsförderpreise für Forschungsvor
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haben auf dem Gebiet der „Pädi atrischen Infektiologie“ in Höhe von je 10.000 € aus. Gefördert werden insbeson dere pädiatrisch-infektiologi sche Forschungsvorhaben mit dem Ziel, Erkenntnisse zur Pa thogenese, Diagnostik, Therapie oder Prophylaxe von infektiö sen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen zu gewinnen. Die Forschungsförderung gilt als Anschubfinanzierung für wis senschaftliche Projekte. Bewer ber/Bewerberinnen sollten Päd iater oder Pädiater in Ausbildung sein und nicht älter als 35 Jahre sein. Über die Vergabe des Prei ses entscheidet eine unabhängige Gutachterkommission. Die Verleihung der Preise er folgt anlässlich der 21. Jahresta gung der DGPI vom 25.-27. Ap
ril 2013 in Würzburg. Der An trag, der das geplante Vorhaben im Detail beschreibt und nicht mehr als 15 Seiten einschließlich der Literatur umfassen sollte, ist zusammen mit dem Lebenslauf in 5-facher Ausfertigung bis spä testens zum 11. Februar 2013 ein zusenden an Frau Priv.-Doz. Dr. med. R. Bruns, 1. Vorsitzende der DGPI, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätskli nikum der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald, Sauer bruchstraße, 17475 Greifswald.
Geburtstage Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde gratulieren herzlich ihren Mitgliedern, die im nächsten Monat einen „besonderen“ Geburtstag feiern:
80 Jahre und älter werden: 01.01.1926 Frau Dr. Else Trautwein, Volxheim 01.01.1927 Frau Dr. Josefine Priganost, A-Hainburg/Donau 01.01.1928 Frau Dr. Maria Siefker-Brauk mann, Bremen 01.01.1931 Herr Prof. Dr. Jürgen Spranger, Sinzheim 03.01.1926 Frau Dr. Kerstin Hessenmöller, Neuwied 04.01.1930 Frau Dr. Tatiana Schuster, Frankfurt 06.01.1929 Frau Dr. Helga Kämmerer, Bocholt 06.01.1929 Frau Dr. Gisela Eckoldt, Berlin 07.01.1924 Frau Dr. Elisabeth Prechtel, Egloffstein 07.01.1924 Herr Dr. Harald Voß, Bad Homburg 09.01.1929 Herr Dr. Anton Oster, Köln 10.01.1924 Frau Dr. Ingeborg Keck, Essen 10.01.1930 Frau Dr. Margit Hochleitner, A-Linz 13.01.1926 Herr Dr. Plass Herbert, A-Pregaten 14.01.1925 Herr Dr. Kurt Schebek, Darmstadt 14.01.1931 Herr Dr. Dietrich Busch-Petersen, München 15.01.1926 Herr Prof. Dr. Günther Schellong, Münster 17.01.1917 Herr Dr. Hans Ziegler, Ulm
17.01.1925 Frau Dr. Marlis Fitzen, Leverkusen 19.01.1931 Frau Prof. Dr. Ingeborg Brandt, Königswinter 21.01.1928 Herr Prof. Dr. Wolf von Berg, Rotenburg 22.01.1929 Frau Dr. Christl Havranek, A-Wien 23.01.1932 Frau Dr. Elisabeth Gernhuber, Lehrte 24.01.1923 Frau Dr. Elisabeth Berg, Mönchengladbach 24.01.1925 Frau Dr. Inge Flehmig Hamburg 25.01.1933 Herr Dr. Gottfried Gäbel, Landau 26.01.1924 Herr Prof. Dr. Heinz Krebs, Bonn 28.01.1923 Frau Dr. Ingeborg Triebel, Unkel
75 Jahre werden: 06.01.1938 Herr Dr. Anton Leonards, Aachen 06.01.1938 Herr Dr. Geert Schroer, Lilienthal 08.01.1938 Frau Dr. Helga Klaus, Finsterwalde 15.01.1938 Frau Dr. Alena Pick, Erkrath 24.01.1938 Frau Dr. Ilse Glatzel, Mainz
70 Jahre werden: 02.01.1943 Herr Dr. Martin Wald, A-Wels 02.01.1943 Herr Dr. Helmut Schöpfer, Espelkamp 06.01.1943 Herr PD Dr. Uwe Preiß, Halle
17.01.1943 Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Hubertus von Voss, München 21.01.1943 Frau Dr. Sabine Brömme, Halle 22.01.1943 Herr Prof. Dr. Hannsjörg Bachmann, Achim 23.01.1943 Herr Prof. Dr. Dietz Rating, Heidelberg 23.01.1943 Herr Dr. Jürgen Ehrlich, Schwetzingen 29.01.1943 Frau Dr. Gerda Bewer, Altkünkendorf 29.01.1943 Frau Dr. Ilse Angelberger, A-Wien
65 Jahre werden: 01.01.1948 Frau Dr. Florentine Heß, Kriftel 03.01.1948 Frau Dr. Helga Baeßler, Halle 04.01.1948 Frau Dr. Ines von der OstenSacken, Eckental 09.01.1948 Frau Dr. Dorothee Walter, Dreieich 11.01.1948 Frau Dipl.-Med. Ingrid Beck, Dessau 13.01.1948 Frau Dr. Dagmar Brandi, Hamburg 21.01.1948 Frau Dipl.-Med. Hannelore Falk, Berlin 22.01.1948 Herr Univ.-Prof. Dr. Gert Lubec, A-Wien 26.01.1948 Frau Dr. Sabine Höffken, Hamburg 26.01.1948 Herr Dr. Wolfgang Reißig Hamburg 27.01.1948 Frau Dipl.-Med. Renate Trummler, Windischleuba 30.01.1948 Herr Dr. Olaf Richter, Butzbach
60 Jahre werden: 02.01.1953 Herr Dr. Ulrich Frank, Braunschweig 04.01.1953 Herr Edwin Ackermann, Tönisvorst 04.01.1953 Herr Dr. Wolfgang Köhler, Euskirchen 05.01.1953 Herr Dr. Yavuz Erdogan, Solingen 07.01.1953 Frau Dr. Gabriele Schmidt, Eschenlohe 08.01.1953 Frau Monika Groß, Unna 10.01.1953 Frau Prof. Dr. Ingeborg Krägeloh-Mann, Tübingen 16.01.1953 Frau Dr. Martina Grohmann, Dresden 18.01.1953 Frau Dr. Elisabeth Einhoff, Dortmund 21.01.1953 Frau Monika Leowsky, Essen 22.01.1953 Herr Dr. Reinhold Knorr, Ludwigsburg 23.01.1953 Herr Dr. Alfred Röll, Kirchentellinsfurt 26.01.1953 Herr Dr. Klaus Heemann, Herne 28.01.1953 Herr Dr. Stephan Völger, Berlin 30.01.1953 Herr Dr. Wolfgang Gebauer, Aachen Sollte ein Mitglied nicht wünschen, dass sein Geburtstag in dieser Gratulationsliste erwähnt wird, bitten wir um rechtzeitige Nachricht (4 Monate vor dem Geburtstag) an die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e. V., Chausseestr. 128/129, 10115 Berlin,
[email protected].
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Mitteilungen der DGKJ und ÖGKJ
Kongresskalender Tübingen, 25.01.–27.01.2013 31. Jahrestagung der Arbeits gemeinschaft Tropenpädiatrie (ATP) Leitung: Dr. Carsten Krüger www.tropenpaediatrie.de Münster, 13.03.–16.03.2013 44. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie (GPN) Leitung: Prof. Dr. Martin Konrad www.gpn-kongress.de Jena, 15.03.–17.03.2013 Frühjahrstagung der AG Pädiatrie der DGSM Leitung: PD Dr. Sabine Scholle www.conventus.de/dgsm-paediatrie/ Heidelberg, 21.03.–23.03.2013 28. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterolo gie und Ernährung (GPGE) Leitung: Dr. Rüdiger Adam, Dr. Guido Engelmann www.gpge2012.eu Hannover, 12.04.–14.04.2013 62. Jahrestagung der Norddeut schen Gesellschaft für Kinderund Jugendmedizin (NDGKJ) Leitung: Prof. Dr. Thomas Danne, Prof. Dr. Olga Kordonouri www.ndgkj-2013.de
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Innsbruck, 24.04.–28.04.2013 39. Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropädiatrie www.neuropaediatrie.com Würzburg, 25.04.–27.04.2013 21. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) Leitung: Prof. Dr. Johannes G. Liese www.dgpi2013.de Düsseldorf, 12.09.–15.09.2013 109. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinderund Jugendmedizin (DGKJ) gemeinsam mit der 65. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ) 51. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) 35. Jahrestagung der Gesundheitsund Krankenpflegerinnen (BeKD) 30. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Immunologie 49. Jahrestagung Pädiatrische Forschung Leitung (DGKJ): Prof. Dr. Ertan Mayatepek, PD Dr. Thomas Meissner www.dgkj2013.de
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