Mitteilungen der DGSM Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin Vorsitzender: Prof. Dr. Geert Mayer, Schwalmstadt-Treysa DGSM-Geschäftsstelle: Birgit Tonn-Wilde, c/o Hephata-Klinik Schimmelpfengstr. 2, 34613 Schwalmstadt Tel.: +49-6691/2733, Fax: +49-6691/2823 E-Mail:
[email protected] Website: www.dgsm.de Somnologie 2009 · 13:258–264 DOI 10.1007/s11818-009-0445-1 © Springer-Verlag 2009
Inhalt Protokoll der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin
Seite 258
Posterpreis Schlafforschung 2009
Seite 261
Preisträger Nachwuchsförderpreis Schlafforschung 2009 geehrt
Seite 261
Traumpreisträger 2009 geehrt
Seite 261
Curriculum Schlafmedizin – Teil 1b
Seite 261
Curriculum Schlafmedizin – Teil 3
Seite 262
Bericht von der AWMF Delegiertenkonferenz am 7. November 2009 in Frankfurt
Seite 263
Ankündigungen
Seite 263
Anträge auf DGSM-Mitgliedschaft
Seite 264
Protokoll der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin am 12. November 2009 in Leipzig Anwesend: 194 Mitglieder (An- 1. Formalia merkung: Im Laufe der MV wechselte die Teilnehmerzahl). Versammlungs- und Begrüßung durch Herrn Mayer. Anlässlich des aktuellen DGSMKongresses dankt er der diesjährigen Tagungsleitung Frau BosseHenck und Herrn Schädlich für die gelungene Organisation der Leipziger Jahrestagung.
258 |
Diskussionsleitung
Satzungsgemäß übernimmt Herr Mayer die Versammlungsleitung. Herr Geisler wird vom Vorstand als Diskussionsleiter benannt.
Somnologie - Schlafforschung und Schlafmedizin 4 · 2009
Feststellung der Beschlussfähigkeit
Die Einladung zur Versammlung ist fristgerecht ergangen, die Versammlung ist damit beschlussfähig.
Anträge auf Änderung der Tagesordnung
Unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes wird verändert/ ergänzt: Beschlüsse zur Ausrichtung der DGSM-Kongresse 2011 und 2012. Die Änderung der Tagesordnung wird ohne Gegenstimmen beschlossen.
Annahme des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 16.10.2008
Das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung (MV) vom 16.10.2008 in Kassel wird zu Diskussion gestellt und wird ohne Gegenstimmen von der MV angenommen.
2. Berichte aus den Arbeitsgruppen Die schriftlichen Berichte der Arbeitsgruppen (AG) wurden im September-Rundbrief veröffentlicht. Es berichten für die: AG Alertness-Management: Herr Penzel AG Apnoe: Herr Randerath AG Ausbildung: Frau Rodenbeck AG Diagnostik: Herr Popp AG Insomnie: Frau Crönlein AG Kreislauf und Schlaf: Herr Arzt AG Motorik: Frau Kotterba AG Chronobiologie: Herr Kunz AG Pädiatrie: Herr Wiater AG Pathophysiologie: Herr Schäfer AG Standards und Methoden: Herr Raschke AG Traum: Herr Schredl AG Vigilanz: Herr Weeß Gewählt und von der MV bestätigt wurden folgende Sprecher der Arbeitsgruppen: AG Alertness-Management: Herr Gundel (Sprecher) und
Herr Penzel (Stellvertreter). AG Ausbildung: Frau KrauseFriedmann (Sprecherin) und Herr Geisler (Stellvertreter). AG Diagnostik: Herr Popp (Sprecher) und Herr Frohnhofen (Stellvertreter). AG Insomnie: Frau Crönlein (Sprecherin) und Herr Cohrs (Stellvertreter). AG Kreislauf und Schlaf: Herr Arzt (Sprecher) und Herr Schulz (Stellvertreter). AG Pathophysiologie: Herr Schäfer (Sprecher) und Frau Orth (Stellvertreter). AG Standards und Methoden: Herr Raschke (Sprecher) und Frau Danker-Hopfe (Stellvertreterin). AG Traum: Herr Schredl (Sprecher) und Jürgen Hoppe (Stellvertreter). AG Vigilanz: Herr Weeß (Sprecher) und Frau Wilhelm (Stellvertreterin). Die Neuwahl der Sprecher der AG Chronobiologie steht aus und wird baldmöglichst nachgeholt (Bestätigung erfolgt dann bei der nächsten MV)
3. Zeitschrift Somnologie – Bericht der Schriftleitung Herr Penzel berichtet über die weiterhin sehr gute Entwicklung der Zeitschrift Somnologie, jetzt mit neuem Layout. Der SpringerVerlag konnte – auch aufgrund der vielen Anzeigen der schlafmedizinischen Industrie – eine positive Bilanz erstellen und der DGSM einen Gewinn aus der Zeitschrift zur Verfügung stellen. Neben erfolgreichen Themenheften und auch zwei nicht themengebundenen Heften ist die S3 Leitlinie Nicht erholsamer Schlaf als Supplement der Somnologie erschienen. Geplant sind für das nächste Jahr u.a. Hefte mit folgenden Schwerpunkten: „Geschichte der Schlafmedizin“, „Alertness Management“, „Schichtarbeit“ und „Schlafmedizin in Österreich“.
Mitteilungen Somnologie beim Vorliegen von TagesAuch in diesem Jahr sind die Anschläfrigkeit träge auf Bewertung bei ISI (mit Impact Factor) und Medline lei- 5 Fragebogenaktion: Therader abschlägig beschieden worpieschwerpunkte der DGSMden. Hauptgrund für die Ablehakkreditierten SMZ nung bei ISI ist, dass Somnologie- 5 Gründung von weiteren RegioArtikel zu wenig in bereits gelistenalen Schlafgesellschaften in ten internationalen Zeitschriften den einzelnen Bundesländern gelistet werden. Herr Penzel ruft 5 Curriculum Schlafmedizin in diesem Zusammenhang nochmals dazu auf, in eigenen inter- 5 Kodierungen für DRGs nationalen Publikationen Artikel 5 Nachwuchsförderung (aus den zwei zurückliegenden 5 Bericht zur Kooperation DGSM+ESRS Jahren) die Zeitschrift Somnologie zu zitieren. Bei PubMed ha- 5 AWMF ben wir inzwischen einen Index Der komplette Geschäftsbericht von 3,0 erreicht. Notwendig für ist im September-Rundbrief 2009 die Aufnahme in die Listung ist veröffentlicht und jedem DGSMein Index von 4,0. Die nächste Mitglied zugesandt worden. Bewertung von PubMed erfolgt Mit Stand 1. September 2009 frühestens in drei Jahren. hat die Gesellschaft 2.180 MitHerr Mayer weist in diesem glieder. Zusammenhang daraufhin, dass die Leitlinie S3 als Somnologie- b. Kassenbericht Heft zitiert werden sollte, nicht Frau Rodenbeck trägt den Kasals AWMF-Papier, um eben die- senbericht für das Geschäftssen Index zu erreichen. jahr 2008/2009 vor und nimmt Der Schriftleiter dankt allen Stellung zu Einnahmen und Autoren und Gutachtern und be- Ausgaben: grüßt auch weiterhin die Einreichung guter Artikel für die Som- DGSM-Geschäftskonto: nologie. Stand 01.09.2008 94.540,62 Euro 4. Bericht des Vorstandes Stand 31.08.2009 119.906,81 Euro Herr Mayer und die anwesenden Kommissionsmitglieder berich- Frau Rodenbeck dankt den Orgaten über die Aktivitäten des letz- nisatoren des letzten Jahreskonten Geschäftsjahres. Herr May- gresses 2008 in Kassel für den erer dankt den AG’s, Kommissi- wirtschafteten Überschuss. onen und allen DGSM-MitglieDie Schatzmeisterin dankt in dern für die Unterstützung der diesem Zusammenhang den FirVorstandsarbeit des letzten Ge- men, die die Arbeit der DGSM schäftsjahres. durch Spenden unterstützen (s. Rundbrief). a. Bericht des Vorsitzenden Anschließend wird der FiDer Vorsitzende berichtet u.a. zu nanzplan für das Geschäftsjahr folgenden Punkten: 2009/2010 vorgestellt und erörtert. Es werden keine Einwen5 Depothaltungsverbot dungen erhoben. 5 Ausschreibungen 5 § 116b SGB V Die Schatzmeisterin informiert 5 Hypnotikaverordnung die MV über die vom Vorstand 5 Leitlinie S3 beschlossene Erhöhung der Ta5 Kontakte zum Bundesgegungsgebühren, diese beträgt ca. sundheitsministerium 20%. Ausgenommen von der Er5 Patientenregister / Kooperahöhung sind Frühbuchungen tion mit der Industrie für technisches Personal (Mit5 Patientenkongress glieder) und die Gebühren für 5 Empfehlungen zur Begutach- die TA-Kurse für Mitglieder. Der Preis für den Gesellschaftsabend tung der Kraftfahreignung
steigt von 30€ auf 40€. Die Notwendigkeit für diese erste Erhöhung seit 2001 ergibt sich aus den gestiegen Kosten und aus steuerrechtlichen Gründen.
c. Folgende Kommissionsleiter berichten:
Kommission Ausbildung: Herr Geisler Kommission Akkreditierung/ Prozess- u. Ergebnisqualität/QS: Herr Blau, Frau Rodenbeck Kommission QN SOMNOLOGIE für Ärzte: Frau Kotterba Kommission QN SOMNOLOGIE Psychologen u. Naturwissenschaftler: Herr Weeß Kommission QN SOMNOLOGIE Technisches Personal: Frau Rothe Kommission Forum Selbsthilfe: Herr Hein
5. Bericht des Rechnungsprüfers Herr Günther, Stuttgart, hat die Finanzunterlagen (Belege, Kontoauszüge) und das Kassenbuch (Buchhaltungssoftware) der DGSM geprüft und bestätigt die Korrektheit der Buchhaltung und Kassenführung für das abgelaufene Geschäftsjahr.
6. Entlastung des Vorstands Die von Herrn Schäfer beantragte Entlastung des Vorstandes wird von der MV bei 7 Enthaltungen ohne Gegenstimmen angenommen.
7. Anträge
Herr Fietze informiert in diesem Frau Rodenbeck stellt die AnträZusammenhang über zukünftige ge I und II vor. Schwerpunkte der Kommissionsarbeit, die Frage der Organisation a. Antrag I: Akkreditierung einer Kongress-Parallelveranstal- von Schlaflaboren durch die tung Selbsthilfe, bzw. die Veran- DGSM staltung eines DGSM-Patienten- Antragsteller: Vorstand der DGSM kongresses wird noch gemein- und Leiter der Kommission Aksam mit Vorstand und Kommis- kreditierung/Qualitätssicherung sion geklärt. Er ruft alle DGSMMitglieder dazu auf, aktiv in die- Antragstext: Schlaflabore, die ser Kommission mitzuarbeiten. durch die DGSM akkreditiert Kommission zur Umsetzung der sind, müssen alle Anforderungen AASM-Empfehlung: Herr Penzel für die Akkreditierung, die von Kommission Hilfsmittel: der Mitgliederversammlung oder Herr Fietze informiert das Plevom Vorstand der DGSM festgenum über den Wechsel in der legt werden, laufend erfüllen. DaLeitung der Kommission Hilfszu gehört die Einhaltung aller Bemittel (Herr Rühle löst Herrn schlüsse, die als verbindlich für Schädlich ab). alle akkreditierten Schlaflabore getroffen wurden. Wenn ein Die Einberufung einer neu- Schlaflabor die Anforderungen en Kommission Patientenregister nicht mehr erfüllt, endet die Akwurde vom Vorstand beschlos- kreditierung und das Schlaflabor sen. In diesem neuen Gremi- wird aus der Liste der akkredium werden 3 Vorstandsmitglie- tierten Schlaflabore gestrichen. der tätig sein, der GeschäftsfühWenn einzelne Anforderungen rende Vorsitzende ruft in diesem vorübergehend nicht erfüllt werZusammenhang die anwesenden den, kann die Akkreditierung interessierten DGSM-Mitglieder nach Mitteilung einer angemeszur Mitarbeit auf, die Kommis- senen Frist auf Antrag vom Vorsion sollte maximal aus 10 Per- stand ausgesetzt werden und ohsonen bestehen. ne Neuakkreditierung wieder erteilt werden, wenn die Anforderungen wieder vollständig erfüllt werden. So lange eine Akkreditierung ausgesetzt ist, wird das Schlaflabor nicht in der Liste der Somnologie - Schlafforschung und Schlafmedizin 4 · 2009
| 259
akkreditierten Schlaflabore aufgeführt.
darauf folgenden Begutachtung Antragstext: Beantragt wird die Fällen ein hoher Leidensdruck. im Rahmen der Qualitätssiche- Gründung einer neuen Arbeits- Gerade in der chirurgischen Therung kein Gutachter eine Revisi- gruppe „Chirurgische Therapie- rapie des Schnarchens ist in den Begründung: Dieser Antrag dient tation dieses Labors empfiehlt. verfahren der Schlafmedizin“ in- letzten Jahren ein kaum zu kontzur Klarstellung der laufenden Jedoch müssen die Labore eine nerhalb der Deutschen Gesell- rollierender Wildwuchs entstanPraxis. Er soll Unklarheiten und Stellungnahme zu den neuen/er- schaft für Schlafforschung und den und eine Vielzahl von BeMissverständnisse ausräumen, weiterten Räumlichkeiten sowie Schlafmedizin zum nächstmög- handlungsverfahren wird häufig ohne ausreichende Qualitätsdie im Rahmen der aktuellen zur personellen Ausstattung abge- lichen Zeitpunkt. kontrolle angeboten. In AnbeRunde der Qualitätssicherung ben. Des Weiteren wird der Komentstanden sind. mission das Recht auf Einzelfall- Begründung: Die operativen The- tracht der hohen Prävalenz des Zu den genannten Anforde- Entscheidungen eingeräumt. rapiestrategien zur Behandlung Schnarchens (es dürfte sich um rungen gehören neben den räumschlafbezogener Atmungsstö- eines der Phänomene mit der lichen, technischen und perso- Begründung: Bislang war eine Re- rungen befinden sich in einem höchsten Prävalenz im Bereich nellen Voraussetzungen auch die visitation obligatorisch, wenn ein besonderen Spannungsfeld. Auf der Schlafmedizin überhaupt Mitgliedschaft des Leiters des Schlaflabor umgezogen ist, oder der einen Seite werden operative handeln) sollte die DGSM sich Schlaflabors in der DGSM, die der Leiter des Schlaflabors wech- Therapieformen von Seiten der dieser Problematik dringend anfristgerechte Teilnahme an den selte. Dies stellte eine zusätzliche Patienten mit großem Interesse nehmen, um auch hier kritisch Maßnahmen zur Qualitätssiche- Belastung sowohl für die Labore verfolgt und im Laufe der letzten Position beziehen zu können. rung, soweit sie verbindlich be- als auch die Gutachter dar. Jahre wurde eine Vielzahl neuWir halten es daher für erforschlossen wurden, und die EinDie Antragsteller schlagen er und modifizierter operativer derlich, sich zukünftig der chirhaltung der Beschlüsse der Mit- deshalb vor, auf diese Revisita- Techniken vorgestellt. Auf der an- urgischen Therapieformen vergliederversammlung, die z. B. tion zu verzichten, wenn bei der deren Seite jedoch fehlen häufig stärkt anzunehmen und beanauch Festlegungen zur Prozess- Begutachtung im Rahmen der Si- belastbare Daten, um zu soliden tragen daher im Folgenden die qualität beinhalten können. cherung der Prozessqualität (QS) Empfehlungen bezüglich dieser Gründung einer entsprechenden Die Akkreditierung dient da- alle Gutachter (derzeit drei) ein- Therapieformen zu kommen und Arbeitsgruppe. zu, der Öffentlichkeit bekannt zu heitlich zu der Meinung gelangen, gerade in der Vergangenheit wurDie MV stimmt dem Antrag machen, dass ein Schlaflabor die dass die Prozessqualität (nachge- den leider viele Verfahren unkri- mit 186 Stimmen mit 3 GegenQualitätsstandards der DGSM wiesen anhand der Arztbriefe) so tisch eingesetzt. Es erscheint uns stimmen und 5 Enthaltungen erfüllt. Deshalb ist es sowohl im gut ist, dass eine Revisitation im von besonderer Wichtigkeit, dass zu. Interesse der Öffentlichkeit als Rahmen der QS nicht erforder- die DGSM zu dieser häufig umauch der akkreditierten Labore, lich ist. Falls mindestens ein Gut- strittenen und kontrovers disku- 8. Verschiedenes dass Schlaflabore, welche die ge- achter der Ansicht ist, dass eine tierten Therapieform sachgerecht forderten Standards nicht (mehr) Revisitation erforderlich ist, wird und transparent Stellung bezieht. a. Frau Kotterba stellt Bremen erfüllen, von der Liste gestrichen diese im bisherigen Modus (Vi- Nur durch die gezielte Integrati- als Tagungsort der 18. DGSMwerden. sitation durch einen Gutachter) on der operativ tätigen Fachgrup- Jahrestagung 2010 (07. – 09.10. durchgeführt. pen (Hals-Nasen-Ohren-Heil- 2010) vor. Diskussion: In der Diskussion Mit dieser Änderung kann kunde, Mund-Kiefer-Gesichtwird angeregt, dass das Ruhen die Zahl der Visitationen redu- schirurgie, aber auch (Adiposi- b. Frau Orth stellt Mannheim der Akkreditierung nicht ohne ziert werden. Dadurch ist es mög- tas)-Chirurgie) kann es gelingen, als Bewerber für die AusrichFristsetzung erfolgen sollte. Die lich, diese Fälle schneller zu er- eine qualitativ hochwertige Be- tung der 19. DGSM-JahrestaAntragsteller fügen deshalb den ledigen. ratung und Versorgung der Pati- gung 2011 (10.-12.11.2011) vor. Passus „nach Mitteilung einer anDie MV stimmt dem Antrag enten, die sich für operative The- Die MV wählt bei 1 Gegenstimgemessenen Frist“ (im Text oben mit 187 Stimmen bei 3 Gegen- rapien interessieren, zu gewähr- me und 1 Enthaltung Manndurch Unterstreichung gekenn- stimmen und 4 Enthaltungen leisten. Die DGSM sollte hier ein heim als Austragungsort des zeichnet) in den Antrag ein. zu. Forum bieten, in dem sich wis- DGSM-Kongresses 2011. Die MV stimmt dem so gesenschaftlich interessierte opeänderten Antrag mit 189 Stim- c. Antrag III: Gründung einer rativ tätige Schlafmediziner aus- c. Herr Fietze stellt Berlin als Bemen ohne Gegenstimmen und Arbeitsgruppe „Chirurgische tauschen, gemeinsam belastbare werber für die Ausrichtung der 20. 5 Enthaltungen zu. Therapieverfahren der Schlaf- Studien diskutieren und kritische DGSM-Jahrestagung 2012 vor medizin“ Empfehlungen geben können. (Tagungsleitung: Schlafmedizin b. Antrag II: Revisitationen Herr Stuck stellt den Antrag III vor. Ferner ist es uns ein beson- Berlin-Brandenburg (regionale bei Wechsel der Räumlichderes Anliegen, auch die in der Schlafmedizinische Gesellschaft). keiten oder des Laborleiters Antragsteller: Prof. Dr. med. Boris Praxis vornehmlich chirurgische Die MV wählt ohne GegenstimAntragsteller: Vorstand und Kom- A. Stuck, Universitäts-HNO-Kli- Therapie des Schnarchens gezielt men bei 5 Enthaltungen Berlin mission Akkreditierung/Quali- nik Mannheim einzubeziehen. Auch wenn aus als Austragungsort des DGSMtätssicherung Prof. Dr. med. Thomas Verse, schlafmedizinischer Sicht das Kongresses 2011. Asklepios-Klinik Hamburg Har- Schnarchen ein profanes PhänoAntragstext: Revisitationen bei burg men ohne klinische Relevanz zu Dr. Peter Geisler einem Wechsel der Räumlich- Dr. med. Joachim T. Maurer, Uni- sein scheint, so sind die Betrof- Schriftführer der DGSM keiten und/oder des Laborleiters versitäts-HNO-Klinik Mann- fenen doch häufig stark beeinentfallen künftig, wenn bei der heim trächtigt und es besteht in vielen
260 |
Somnologie - Schlafforschung und Schlafmedizin 4 · 2009
Mitteilungen Somnologie
Posterpreis Schlafforschung 2009 Verleihung von drei Posterpreisen auf dem diesjährigen DGSM-Kongress Auch in diesem Jahr wurden auf Universitätsklinikum Leipzig, dem DGSM-Kongress in Kas- Operatives Zentrum in Leipzig sel wieder die von der Firma Cephalon GmbH, Martinsried in 3. Preis Zusammenarbeit mit der Deut- „JuSt: multimodales Trainingsproschen Gesellschaft für Schlafme- gramm für Jugendliche mit Indizin (DGSM) gestifteten Preise somnie - erste Ergebnisse“ für die besten in Posterform ver- Dr. Angelika Schlarb, Psychoöffentlichten wissenschaftlichen logisches Institut, Abt. für KliArbeiten verliehen. nische und Entwicklungspsychologie in Tübingen
Den Posterpreis erhielten für das Jahr 2009:
1. Preis
“Impact of Type of Treatment for Sleep Apnea on Activities of Daily Living in a Sample of Elderly Patients with Severe Sleep Apnea.” Dr. med. Helmut ������� Frohnhofen, ����������� Kliniken Essen Mitte, Medizinische Klinik III, Altersmedizin in Essen
2. Preis
„Verlangsamte Magenentleerung als frühes nicht-motorisches Symptom bei Patienten mit REMSchlaf-Verhaltensstörung und Morbus Parkinson“ Katharina Mankel, Chirurgie II – Visceral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie
Die mit insgesamt 1.500 Euro honorierten Preise wurden anlässlich des 17. Kongresses für Schlafforschung und Schlafmedizin, der vom 12. bis 14. November 2009 in Leipzig stattfand, verliehen und vom Vorsitzenden der DGSM Prof. Dr. Geert Mayer überreicht. In seiner Laudatio hob dieser die besonderen Leistungen der Preisträger und ihrer Arbeitsgruppen hervor und unterstrich die Bedeutung dieser Preise in der breiten Förderung der wissenschaftlichen Beiträge der DGSM-Kongresse. Die Auszeichnung der besten Poster ist auch für den DGSM-Kongress in Bremen 2010 vorgesehen.
gresses für Schlafforschung und Schlafmedizin, der vom 12. bis 14. November 2009 in Leipzig stattfand, verliehen. Der Förder-
preis wurde durch den Vorsitzenden der DGSM Herrn Prof. Dr. Geert Mayer überreicht.
Traumpreisträger 2009 geehrt Die DGSM hat anlässlich der 17. Institut II der Westfälischen WilJahrestagung in Leipzig zum 8. helms-Universität Münster hat Mal den Traumpreis verliehen. er 1978 als ein Pionier der SchlafMit dem Traumpreis werden Mit- medizin dazu beigetragen dieses glieder geehrt, die sich in beson- Fach universitär zu etablieren. Er derem Maße für die DGSM enga- ist ein Gründungsmitglied der giert haben. Wie bereits bekannt AKS (DGSM). hat die Mitgliederversammlung Hervorzuheben ist dabei vor im Jahr 2007 beschlossen, die allem die Durchführung der ersTräger des Traumpreises gleich- ten systematischen Insomniestuzeitig zu Ehrenmitgliedern der dien in Deutschland und die UmGesellschaft zu ernennen. setzung dieser Ergebnisse in BeIn diesem Jahr hat der DGSM- handlungskonzepte. Herr ProVorstand Herrn Professor Dr. fessor Becker-Carus hat daher Christian Becker-Carus mit gemeinsam mit seinen Mitarbeidem Traumpreis ausgezeichnet. tern wesentlich zur Entwicklung Mit der Gründung des heutigen von schlafspezifischen FrageböLaboratoriums für experimentel- gen und zur Entwicklung neurole und angewandte Schlafunter- physiologischer Methoden beisuchungen am Psychologischen getragen.
Curriculum Schlafmedizin – Teil 1b HANDS-ON-Kurs 20. – 22. 1. 2010, Klingenmünster
Preisträger Nachwuchsförderpreis Schlafforschung 2009 geehrt
Durchführung und Auswer- wertung der Polysomnographie tung der Polysomnographie nach den Kriterien der AASM (AASM 2007) Erfassung der Ta- 2007 in Theorie und Praxis. Weigesschläfrigkeit terhin werden diagnostische MeDieser Kurs unter Leitung thoden zur Erfassung der Tagesvon Dr. H.-G. Weeß ist Bestand- schläfrigkeit behandelt. teil des Angebotes der DGSM Den jährlich von der Firma le Köln / Division of Sleep Me- zur Vorbereitung auf die Prüfung Dr. H.-G. Weeß Weinmann, Hamburg in Zusam- dicine, Harvard Medical School, zum QN Somnologie oder zur menarbeit mit der Deutschen Brockton, MA., USA) für seine Prüfung zum Arzt für Schlafme- Kursgebühr: 400,00 € Gesellschaft für Schlafmedizin Arbeit dizin durch die Ärztekammern. (DGSM) gestifteten „Förderpreis „Sleep and brain energy levels: Der Kurs wendet sich an Ärzte, Anmeldung: Schlafforschung“, erhielt für das ATP surge during sleep“ Psychologen und Naturwissen- Interdisziplinäres Schlafzentrum, Jahr 2009 Die mit 6500 Euro dotierte schaftler. Die Kursinhalte umfas- Pfalzklinikum, Herr Dr. Markus Dwo- Auszeichnung wurde im Rah- sen die methodischen Grundla- Weinstraße 100, rak (Deutsche Sporthochschu- men des 17. Deutschen Kon- gen der Durchführung und Aus- 76889 Klingenmünster, Somnologie - Schlafforschung und Schlafmedizin 4 · 2009
| 261
Tel.: 06349/900-2180 (Frau Stenger, Frau Planck); Fax: 06349/900-2189, E-Mail:
[email protected]; Weitere Informationen und Anmeldeformulare zum Downlowd auf der Homepage der DGSM
Kursleiter: Dr. Hans-Günter Weeß Dipl.-Psychologe, Psych. Psychotherapeut, Somnologe Leiter Schlafzentrum Pfalzklinikum, Klingenmünster Tel.: 0049 (0)6349 / 900-2182� Fax.: 0049 (0)6349 / 900-2189� E-������������������������� mail: hans-guenter.weess@ pfalzklinikum.de� homepage: www.pfalzklinikum.de
Ärztl. Leiter des Schlaflabors E-Mail:
[email protected] Organisation / Anmeldung: Maria Wiechmann Bezirksklinikum Regensburg Universitätsstr. 84 93053 Regensburg
Bitte organisieren Sie Ihre Unterbringung selbst Hotelinfo: http://www.regensburg.de tourismus/de/uebernachten/ hotels/1160
Programm 04.02.2010
09:30 – 10:00 Frühstück 10:00 – 10:15 Begrüßung, organisatorische Einführung 10:15 - 11:00 Zirkadiane Rhythmen, J. Zulley 11:00 - 11:45 Physiologische Grundlagen, T. Pollmächer 13:00 - 13:45 Insomnie, 4. – 6. 2. 2010, Regensburg T. Crönlein 13:45 - 14:30 Medikamentöse Differentialdiagnostik in der Spektrum der schlafbezogenen Therapie von Schlafstörungen, G. Hajak Schlafmedizin – Praktische Störungen häufiger sehen. Übungen anhand von FallbeiDiesen Kurs bieten wir auf- 15:00 - 18:00 Praxis-Block 1 Fälle spielen grund der großen Nachfrage und Gemeinsames Abendessen Der Kurs „Schlafmedizin in- der positiven Resonanz im letztensiv“ stellt die dritte Stufe in ten Jahr nun zum zweiten Mal in 05.02.2010 dem neu strukturierten Ausbil- Regensburg an. Ein Schwerpunkt 09:00 - 09:45 Parasomnien, dungsangebot der DGSM zur wird die Arbeit in Kleingruppen C. Hirn Vorbereitung auf den Qualifi- anhand von konkreten Fallbei- 09:45 - 10:30 Pädiatrie, B. Hoch kationsnachweis „Somnologie“ spielen aus verschiedenen Bereifür Ärzte und für Naturwissen- chen der Schlafmedizin sein. schaftler und Psychologen dar. Da die Zahl der Kursplätze Er richtet sich an Ärzte, Psycho- wegen der praktischen Übungen logen und Naturwissenschaftler, strikt limitiert ist, empfehlen wir die bereits Kenntnisse und Er- Ihnen, sich rechtzeitig anzumelfahrungen in der Schlafmedizin den. gesammelt haben. Insbesondere soll die Anwendung des the- Dr. Peter Geisler oretischen Wissens auf die praktische Diagnostik von Schlafstö- Fortbildungspunkte Die Delegiertenkonferenz konrungen erprobt und eingeübt Der Kurs ist von der Bayerischen doliert zuerst dem verstorbenen werden. In kompakten Referaten Landesärztekammer zertifiziert. Prof. Vosteen. Der neue Präsident werden die wichtigsten Gebiete der AWMF, Prof. Rahn berichder Schlafmedizin rekapituliert. Kursgebühr: 390,00 Euro Der Kurs ist so konzipiert, zu zahlen nach Erhalt der Rechnung tet dann von den neuen Aktivitäten, wie dem Innovationskondass er sich für die Vorbereigress in Berlin. Die Webseite der tung zur Prüfung zum Quali- Veranstaltungsort: AWMF soll nach langen Jahren fikationsnachweis Somnologie Bezirksklinikum Regensburg nun gründlich überarbeitet wer(theoretischer Teil) und für die IBP-Hörsaalgebäude den und in einem Jahr im neuen Prüfung zur Zusatzbezeichnung Universitätsstr. 84 Gewand erscheinen. Jede Fach„Schlafmedizin“ der Ärztekam- 93053 Regensburg gesellschaft soll sich mit einem mern eignet. Er ist aber auch als Kurzportrait vorstellen. „Auffrischungskurs“ für Ärzte Kursleiter: Prof. Selbmann stellt den und Psychologen geeignet, die Dr. Peter Geisler Stand der Leitlinienarbeit vor: es schon länger in der Schlafmedi- Psychiatrische Universitätsklinik am gibt jetzt 68 S3-Leitlinien, 120 S2zin tätig sind und beispielsweise Bezirksklinikum Regensburg Leitlinien und 549 S1-Leitlinien. aufgrund der Struktur ihrer Ein- Nervenarzt – Schlafmedizin Alle Fachgesellschaften sind aufrichtung nur ein eingeschränktes Somnologe (DGSM)
Curriculum Schlafmedizin – Teil 3 Kurs: Schlafmedizin intensiv
Telefon: 0941 941 1501 Fax: 0941 941 1505 E-Mail:
[email protected]
11:00 - 11:45 Hypersomnien, P. Geisler 11:45 -12:30 Diagnostik von Vigilanzstörungen, R. Popp 13:30 - 14:15 RLS und PLMS, T. Wetter 14:15 - 15:00 Zentrale Schlafapnoe, M. Arzt 15:00 - 15:30 Pause 15:30 - 18:00 Praxis-Block 2
06.02.2010
09:00 - 09:45 Obstruktive Schlafapnoe, F. Gfüllner 09:45 - 10:30 Operative Therapie bei OSA, T. Kühnel 11:00 - 11:30 Lernzielkontrolle 11:30 - 13:30 Praxis-Block 3 13:30 - 14:00 Auswertung Lernziel-Kontrolle, Schlussbesprechung
Bericht von der AWMF Delegiertenkonferenz am 7. November 2009 in Frankfurt
262 |
Somnologie - Schlafforschung und Schlafmedizin 4 · 2009
gefordert Leitlinienbeauftragte zu benennen. Neue Leitlinien müssen jeweils von Kurzfassungen und Patientenleitlinien begleitet werden. Darüber hinaus werden neue Versorgungsleitlinien entwickelt, welche von der ÄZQ koordiniert werden. Die 20. Leitlinienkonferenz tagt am 9.12.09 in Berlin. Im Mittelpunkt stehen Interessenskonflikte. Prof. Herrmann-Lingen berichtet als neuer Sprecher von der Bibliometrie Kommission, dass die DFG ein neues Papier zur Bewertung erarbeitet und sich nur teilweise an die Empfehlungen der AWMF hält.
Mitteilungen Somnologie Frau Prof. Spieß berichtet von der neuen Kommission zu Interessenskonflikten. Transparenz steht im Vordergrund. Frau Prof. Kopp stellt das neue Institut für Medizinisches Wissensmanagement in Marburg vor. Dieses koordiniert nun die Leitlinienarbeit der AWMF und bietet Unterstützung für die Fachgesellschaften an. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Guidelines International Network (GIN) ist implementiert um Doppelarbeit bei der Entwicklung von Leitlinien zu reduzieren. Prof. Reinauer berichtet von der German Medical Science, welche nunmehr 14 Zeitschriften von Fachgesellschaften umfasst. Zwei Zeitschriften sind bereits in Medline gelistet und streben nun ISI Listung mit Impact Faktor an. Das Webportal wurde überarbeitet. Prof. Hoppe von der Bundesärztekammer erläutert seine Sicht des Gesundheitssystems in Deutschland und weist auf bevorstehende Änderungen durch das neue Gesundheitsministerium hin. Priorisierung ist Hauptthema, worunter aber nicht Rationalisierung oder Ausweitung von Leistungen verstanden wird, sondern eine angemessene Umverteilung der vorhandenen Mittel. Welche Bedeutung dabei die Akutmedizin und die Prävention bekommen ist noch offen. Ein nationaler Gesundheitsrat soll beratend mitwirken. Prof. Roeder erläutert die Entwicklung des DRG Systems. Die DRGs sind inzwischen ausgereift. Es gibt insgesamt 1200 DRGs und 127 Zusatzentgelte. Es werden kaum noch zusätzliche DRGs erwartet und die Umverteilung zwischen DRGs ist abgeschlossen. Universitätskliniken sollen sich möglichst auf kom-
plexe Fälle spezialisieren, weil dafür die DRGs auch angemessen sind, d.h. einer hohen Leistung adäquate Bezahlung gegenüber steht. Planbare Abteilungen (z.B. Orthopädie) sind im Vorteil gegenüber akut reagierenden Abteilungen (z.B. Unfallchirurgie). Eine Finanzierung innovativer Leistungen erfolgt über das NUB Instrument, welches aber kompliziert und von jedem Krankenhaus einzeln beantragt werden muss. Offen bleibt, inwieweit sich die Qualität der Leistungen verändert hat. Prof. Szecsenyi berichtet von seinem AQUA Institut zur sektorübergreifenden Qualitätssicherung. Dieses Institut bekommt Aufträge vom GB-A um neue Verfahren zu bewerten und steht in Konkurrenz zu den anderen bekannten Instituten, die sich mit Qualitätssicherung in Deutschland befassen. Prof. Bitter-Suermann, neuer Präsident des Medizinischen Fakultätentages berichtet, dass aktuell einige medizinische Fakultäten den Weg zurück an die Universitäten gehen. Weiterhin soll es in der Medizin keinen Bachelor / Master geben, gleichzeitig wird der Reformstudiengang Medizin weiter entwickelt und steht bereits an acht Fakultäten zur Verfügung. Als sehr problematisch wird gesehen, dass die Helmholtz Gesellschaft 300 Mio Euro erhalten hat um die Medizinische Forschung in Deutschland zu entwickeln und dies weitgehend ohne die Medizinischen Fakultäten voran treibt und auch ohne deren Einbindung Themenschwerpunkte definiert. Schwerpunkte sind Demenz, Diabetes, HerzKreislauf, Infektionen, Epidemiologie mit der Helmholtz-Kohorte. Thomas Penzel
Ankündigungen ÖGSM
ASRA
Österreichische Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung Austrian Sleep Research Association
Jahrestagung 2010, 23. – 25. April 2010 Thema: „Schlaf & Funktion“ Ort: Congresspark Igls Eugenpromenade 2 A-6080 Igls bei Innsbruck Information: ao.Univ.-Prof. Dr. Birgit Högl (Tagungspräsidentin)
OÄ Dr. Birgit Frauscher (Tagungssekretärin) Universitätsklinik für Neurologie Medizinische Universität Innsbruck Tel: +43 512 504-23811 Webinfo: www.schlafmedizin.at
20th Congress of the European Sleep Research Society, September 14-18, 2010, Lisbon, Portugal 4 March 2010 Abstract deadline 28 April 2010 Early registration deadline For more information and the continuously updated programme please visit www.congrex.ch/esrs2010
Frühjahrstagung der Arbeitsgruppe Pädiatrie der DGSM, 12.–14. März 2010, Köln Schlaflosigkeit bei Kindern und Jugendlichen – Ursachen und Folgen Veranstalter Arbeitsgruppe Pädiatrie der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) Tagungsleitung Dr. med. Alfred Wiater Krankenhaus Porz am Rhein gGmbH Urbacher Weg 19 • 51149 Köln Tagungsort Maternushaus Köln Kardinal-Frings-Straße 1–3 • 50668 Köln Hauptvorträge
•Frühkindliche Störungen der Schlaf-Wach-Regulation • Erziehung ohne Grenzen – Chance oder Risiko? • Der Einfluss von Alkohol und Drogen auf den Lebensrhythmus von Kindern und Jugendlichen • Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen – Wie wachsam ist unsere Gesellschaft?
Podiumsdiskussion
Schlaflose Gesellschaft – Albtraum oder Wirklichkeit? Schwerpunktthemen
• Aktuelles zur SID-Problematik • Schlafbezogene Atmungsstörungen • Neues aus Industrie und Medizintechnik Freie Themen Workshops
PSG – Ableitung PSG – Auswertung Vorveranstaltung
Das Mini – KiSS Konzept – Therapie behavioraler Insomnien bei Kleinkindern als train-the-trainer Seminar Anmeldung und Informationen Conventus Congressmanagement & Marketing GmbH Jana Radoi, Markt 8 • 07743 Jena Telefon +49 (0)3641 3 53 32 21 • Telefax +49 (0)3641 3 53 32 71
[email protected] • www.conventus.de/dgsm-paediatrie
Somnologie - Schlafforschung und Schlafmedizin 4 · 2009
| 263
New Perspectives in Sleep Medicine Berlin, May 13-15, 2010 Wir möchten ein internationales Symposium ankündigen, welches Prof. Dr. Penzel und PD Dr. Ingo Fietze am 14. und 15. Mai 2010 in Berlin im Langenbeck-VirchowHaus durchführen werden. Das interdisziplinäre Schlafmedizinische Zentrum und seine Vorläufer feiern 20jähriges Bestehen und die ehrwürdige Charité wird 300 Jahre alt. Ein guter Anlass um Kooperationspartner, hochrangige Experten und liebe Kollegen aus aller Welt zu einem 2-tägigen Symposium einzuladen in dem wir den Stand der Schlafforschung zum Ende dieses Jahrzehnts, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Schlafmedizin, die Aus- und Weiterbildung in der Schlafmedizin und den Stand der Schlafmedizin im Gesundheitssystem diskutieren wollen. Scientific Program Directors Prof. Dr. Thomas Penzel, Charité Campus Mitte (Berlin) PD Dr. Ingo Fietze, Charité Campus Mitte (Berlin) Charité – University Medicine Berlin Interdisciplinary Center of Sleep Medicine Luisenstr. 13 | 10117 Berlin | Germany T: +49 (0) 30 450 513 122 E:
[email protected] Organization/Registration/ Exhibition Porstmann Kongresse GmbH Alte Jakobstr. 77 �������������������� | 10179 Berlin | Germany T: +49 (0) 30 284499-17 | F: +49 (0) 30 284499-11 E:
[email protected] www.porstmann-kongresse.de/ sleepmedicine Venue Langenbeck Virchow House Luisenstr. 58/59 | 10117 Berlin www.langenbeck-virchow-haus.de Language The official language of the symposium is English. No simultaneous translation.
264 |
Abstract submission for posters only Please submit your abstract at www. porstmann-kongresse.de/sleepmedicine. The abstract submission online form is available until February 28, 2010. Registration fees Until 31st January 2010 Entire meeting 100 € Resident 50 € From 1st February 2010 Entire meeting 150 € Resident 75 € Students free Please register online from December 2009 at www.porstmann-kongresse.de/sleepmedicine Cancellations of registration will only be accepted in writing. For cancellations before March 31, 2010, the registration fee will be refunded minus a 20 € service charge. No refund will be given after this date PROGRAM Thursday, 13th May 2010 Opening ceremony and GetTogether at Charité Ruine State of the Art Friday, 14th May 2010 Scientific Program Sleepless Party Saturday, 15th May 2010 Scientific Program Speakers Dinner Sunday, 16th May 2010 Social Program for Foreign Guests SELECTED SPEAKERS Ron Grunstein (Sydney, Australia) Torbjorn Akerstedt (Stockholm, Sweden) Jan Hedner (Gothenburg, Sweden) Walter McNicholas (Dublin, Ireland) Conor Heneghan (Dublin, Ireland) Patrick Levy (Grenoble, France) Josep Montserrat (Barcelona, Spain) Fang Han (Beijing, China) Clete Kushida (Stanford, USA) Alan Pack (Philadelphia, USA) Doug Bradley (Toronto, Canada)
Somnologie - Schlafforschung und Schlafmedizin 4 · 2009
Anträge auf DGSM-Mitgliedschaft Gemäß der am 13.9.2001 in Hamburg aktualisierten DGSM-Satzung werden nachfolgend die Namen der Antragsteller auf DGSM-Mitgliedschaft bekannt gegeben. Erfolgt binnen drei Monaten kein Einspruch durch Mitglieder der DGSM, sind diese Personen automatisch DGSM-Mitglieder: (Stand 16. November 2009)
1. Renate Bartesch, 90419 Nürnberg, Prof. Ernst Nathan Str. 1 2. Dr.med. Robert Bodlaj, 96215 Lichtenfels, Bamberger Str. 7 3. Dr. Corinne Both, 3080 Bern, Universitätsspital 4. Dr.med. dent. Ole Tobias Dahl, 74074 Heilbronn, Bismarckstr. 39 5. Maria Fischer, 99423 Weimar, Schwanseestr. 20 6. Wolf Gäbelein, 13627 Berlin, Heckerdamm 291g 7. Carmen Garcia, 19117 Berlin, Luisenstr. 55 8. Martina Gayer, 44534 Lünen, Altstadtstr. 23 9. Dr.med. Christian Ginzuey, 97082 Würzburg, Maillinger Str. 22 10. Dr. Michael Gösch, 22525 Hamburg, Doerrlesweg 3 11. Dr.med. Lorena González, 6006 Luzern, St. Anna Strasse 32 12. Stefanie Grande, 28209 Bremen, Schwachhauser Heerstr. 54 13. Dr. Mathias Härtel, 97941 Tauberbischofsheim, A.-Schweitzer-Str. 33 14. Ahmad Hamaoudeh, Amman 11946, P.O. Box 460059 15. Dr.med. Wolf Harms, 30659 Hannover, Podbielskistr. 380 16. Barbara Huber, 94032 Passau, Bischoff-Altmann-Str. 9 17. Dr.med. Thilo Peter Kaiser, 59555 Lippstadt,Wiedenbrücker Str. 18. Gaby Kellermann, 49610 Quakenbrück, Danziger Str. 19. Dr.med. Christian Köhler, 97080 Würzburg, Johann-Salomon-Str. 4 20. Dr.med. Diana Krohn, 42699 Solingen, AufderHöherstr. 169-175 21. Verena Kühn, 35043 Marburg, Baldinger Str. 22. Petra Mayer, 35043 Marburg, Baldinger Str. 23. Dr.rer.nat. Hendrik Mittendorf, 80339 München, Landsberger Str. 94 24. Martina Natzer, 85221 Dachau, Krankenhausstr. 15 25. Dr.med. Ferdinand Pulzer, 04103 Leipzig, Liebigstr. 20g 26. Stephan Rodtmann, 50389 Wesseling, Flach-Fengler-Str. 89 A 27. Simone Rudolph, 81679 München, Possartstr. 27 28. Dr.med. Bertram Ruprecht, 32049 Herford, Schwarzenmoorstr. 70 29. Martina Sanders, 31812 Bad Pyrmont, Maulberger Allee 4 30. Cordula Schäfer, 26655 Westerstede, Lange Str. 38 31. Wolfgang Schölzel, 26655 Westerstede, Lange Str. 38 32. Christoph Schöbel, 10117 Berlin, Charitéplatz 1 33. Dr.med. Carsten Schroen, 20099 Hamburg, Rostocker Str. 12 34. Silva Schröder, 10315 Berlin, Rhinstr. 75 35. Dr.med. Christian Schumann, 89081 Ulm, Albert-Einstein-Allee 23 36. Iris Schwarzer, 46147 Oberhausen, Höhenweg 82a 37. Dipl.-Psych. Barbara Schwerdte, 97070 Würzburg, Marcusstr. 9-11 38. Dr.med. Alexander Thiele, 06112 Halle, Magdeburger Str. 12 39. Dr. Axel Wahlers, 28177 Bremen, St.-Georgenstr. 1 40. Dr.med. Michael Weise, 67343 Speyer, Hilgardstr. 26 41. Dr.med. Sabine Weiß, 12163 Berlin, Hubertusstr. 11 42. Christoph Weißmann, 76889 Klingenmünster, Weinstr. 100