inhalt Themenschwerpunkt
Elektrische Maschinen I VORWORT Elektrische Maschinen I H. NEUDORFER
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Begutachtete Originalarbeiten
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Traktionssysteme Austria GmbH ist ein österreichisches Unternehmen an einem traditionsreichen Standort. Seit über 50 Jahren werden Traktionsantriebe im ehemaligen Werk der Brown Boveri gefertigt. Dementsprechend umfassend sind unsere Erfahrungen und Kompetenzen. Als unabhängiges Unternehmen der Zulieferindustrie sind wir bereit, zum Vorteil unserer Kunden Verantwortung zu übernehmen. Das Produktportfolio umfasst die Entwicklung, Berechnung, Konstruktion, Fertigung, Montage und Prüfung von elektrischen Traktionsantrieben, bestehend aus Maschinen und Getrieben für Straßen-, U-, und S-Bahnen sowie Antriebskonzepte für Triebzüge und Lokomotiven. Durch unseren After Sales-Bereich werden die gelieferten Antriebssysteme „produktlebenslang“ betreut. Besonderer Wert wird auf die Entwicklung neuer Produkte, wie zum Beispiel permanenterregte Traktionsmotoren und Generatoren gelegt. Individuelle, kundenspezifische Lösungen unter Beachtung der technischen Standards und Normen auf höchstem Qualitätsniveau und bedarfsgerechte Lieferzeiten sind unsere Stärken. Kontakt: Traktionssysteme Austria GmbH GF Mag. Robert Tencl Vertrieb & Marketing Brown Boveri Straße 1 2351 Wr. Neudorf Tel: +43 (2236) 81 18-203 E-Mail:
[email protected] Internet: www.traktionssysteme.at
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Permanentmagneterregte Generatoren und Motoren für den Einsatz in Traktionsantrieben M. Neubauer, H. Neudorfer
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Sensorloser Betrieb von PM-Außenläufermaschinen mit konzentrierten Wicklungen F. Demmelmayr, M. Schrödl, A. Eilenberger
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Development and test of high-speed bearingless PM synchronous machines G. Munteanu, A. Binder, T. Schneider
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Numerical analysis of steady-state operation of three-phase induction machines by an approximate frequency domain technique 81 A. Stermecki, O. Biró, K. Preis, S. Rainer, G. Ofner Finite element analysis of permanent magnet synchronous machines with fractional slot tooth coil windings E. SchmidT, M. SušIC
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Anwendung der Computational Fluid Dynamics-Methode zur strömungstechnischen Optimierung von hochausgenutzten Traktionsmotoren B. Streibl
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impressum
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editorial board
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aktuell
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interview
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elektromobilität
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normung
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panorama
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praxis+wissen
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science news
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ove news
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e&i elektrotechnik und informationstechnik – gegründet 1883 1883 „Zeitschrift des Elektrotechnischen Vereines in Wien“ 1884–1905 „Zeitschrift für Elektrotechnik“ 1906–1987 „Elektrotechnik und Maschinenbau“ e&i – indiziert in INSPEC (seit 1988; 1968–1987 unter dem Titel„Elektrotechnik und Maschinenbau“)
Impressum Herausgeber Österreichischer Verband für Elektrotechnik, Eschenbachgasse 9, 1010 Wien, Österreich Verleger Springer-Verlag GmbH, Sachsenplatz 4-6, 1201 Wien, Österreich Redaktion Chefredakteur: Dipl.-Ing. Peter Reichel Chefin vom Dienst: Mag. Jutta Ritsch Leitende Redakteurin: Mag. Kerstin Kotal Redakteurin: Mag. Gerda Habersatter Redaktionssekretariat: Gabriele Hellemann Redaktionsadressen Chefredakteur: Redaktion e&i, Eschenbachgasse 9, 1010 Wien, Österreich; Chefin vom Dienst, Redakteurinnen, Sekretariat: Redaktion e&i, Krenngasse 37/5, 8010 Graz, Österreich; Tel. +43 (316) 8737919, Fax +43 (316) 873-7917, E-Mail:
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Personenbezogene Formulierungen Aus Gründen der Textökonomie werden in dieser Zeitschrift weibliche Formen nicht immer explizit angeführt. An dieser Stelle wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich alle personenbezogenen Formulierungen grundsätzlich gleichermaßen auf Frauen und Männer beziehen.
Verlagsort: Wien Herstellungsort: Linz Erscheinungsort: Wien Printed in Austria P.b.b./Verlagspostamt: 1201 Wien, Österreich ISSN Print 0932-383X ISSN Electronic 1613-7620 ISSN: 0932-383X EIEIEE 128 (3) 59-102, a1-a40 (2011) Gedruckt auf säurefreiem, chlorfreiem Papier-TCF
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heft 3.2011
Abonnement und Versand Erscheinungsweise: 2011 erscheint Jahrgang 128 (12 Hefte). Bestellungen nehmen jede Buchhandlung oder SpringerWienNewYork entgegen. Bezugspreis: 2011 (12 Hefte) EUR 469,– (zuzüglich Mehrwertsteuer und Versandkosten) Mitglieder des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik erhalten die Zeitschrift im Rahmen ihrer Mitgliedschaft. Einzelheft: EUR 46,90 (zuzüglich Mehrwertsteuer und Versandkosten) SAL: Bezieher in Japan, Indien, Australien und Neuseeland werden per SAL (Surface Airmail Lifted) beliefert. Die Versandkosten können beim Verlag erfragt werden. Der Bezugspreis ist im Voraus zahlbar. Kunden im EU-Ausland: Bitte geben Sie uns Ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer bekannt. Der Bezugspreis ist im Voraus zahlbar. Kündigung: Abonnements laufen jeweils für ein Kalenderjahr. Abbestellungen innerhalb eines Kalenderjahres können nicht entgegengenommen werden. Die Lieferung der Zeitschrift läuft weiter, wenn sie nicht bis zum 30. 9. eines Jahres abbestellt wird. Adressänderungen: Informieren Sie uns bitte vier Wochen vor Gültigkeit. Geben Sie uns dabei den Namen der Zeitschrift sowie die alte und neue Adresse bekannt. Reklamationen für nicht erhaltene Hefte können nur innerhalb von drei Monaten nach dem Erscheinen angenommen werden. Urheberrecht: Mit der Annahme eines Beitrags zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor alle Rechte, insbesondere das Recht der weiteren Vervielfältigung zu gewerblichen Zwecken mit Hilfe fotomechanischer oder anderer Verfahren. Die Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Verlags. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Bearbeitungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Auch die Rechte der Wiedergabe durch Vortrag, Funk- und Fernsehsendungen, im Magnettonverfahren oder auf ähnlichem Wege bleiben vorbehalten. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benützt werden dürfen.
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e&i elektrotechnik und informationstechnik
Editorial Board EDITORIAL BOARD
ASSOCIATE EDITORS
Chief Editor Power Technology Em. O. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Günther Brauner
Power Technology Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ernst Gockenbach Dipl.-Ing. Franz Pirker, M.Sc. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Mag. rer.soc.oec. Dr. techn. Heinz Stigler Information and Communication Technology Dipl.-Ing. Dr. Sandford Bessler Univ.-Doz. Ing. Mag. rer.nat. Mag. phil. Dr. Andreas Holzinger Univ.-Lektor Dipl.-Ing. Dr. techn. Helmut Malleck Microelectronics O. Univ.-Prof. Dr. phil. Emmerich Bertagnolli Dipl.-Ing. Dr. techn. Franz Dielacher A. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Timm Ostermann Automation and Control Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Bernhard Jakoby Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Andreas Kugi Univ.-Lektor. Dipl.-Ing. Dr. techn. Peter Palensky
Chief Editor Information and Communication Technology Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Christoph Mecklenbräuker Chief Editor Microelectronics Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Wolfgang Pribyl, MBA Chief Editor Automation and Control Ass.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Thilo Sauter Univ.-Lektor Dipl.-Ing. Dr. techn. Helmut Malleck Prof. (FH) Dipl.-Ing. Paul Skritek Em. O. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Alexander Weinmann Univ.-Lektor Dipl.-Ing. Manfred Wurm
Open Call for Papers Die e&i erscheint jährlich in zehn Ausgaben, die jeweils einem Themenschwerpunkt gewidmet sind. In der nachstehenden Aufstellung sind die geplanten Themenschwerpunkte der nächsten Ausgaben angeführt. Für welche dieser Themenschwerpunkte noch Beiträge zur Veröffentlichung eingereicht werden können, entnehmen Sie bitte der untenstehenden Tabelle. Reichen Sie dazu Ihre Beiträge online unter https://www.editorialmanager.com/euin/ ein. Darüber hinaus können auch gerne wissenschaftliche Fachbeiträge aus dem Gesamtgebiet der Elektrotechnik und Informationstechnik, unabhängig von den geplanten Themenschwerpunkten, eingereicht werden. Richtlinien für Autoren finden Sie unter http://www.ove.at/medien/eui/hinweise.htm.
HEFT
THEMA
Heftkoordinator(en)
Abgabetermin
4.2011
Smart Grids
Dipl.-Ing. Helfried Brunner, AIT Energy Department
Redaktionsschluss
5.2011
Elektrische Maschinen II
Dr. Dr. Harald Neudorfer, Traktionssysteme Austria GmbH
Redaktionsschluss
6.2011
Automotive Embedded Systems
Univ.-Doz. Dr. Daniel Watzenig, TU Graz
Redaktionsschluss
Funknetze für die Mobilität der Zukunft
Univ.-Lektor Dipl.-Ing. Dr. Helmut Malleck
11. April 2011
Zur OGE-Fachtagung 2011
Redaktion
9. Mai 2011
Technology and Applications in Future Internet
Redaktion
14. Juni 2011
7-8.2011 9.2011 10.2011
Zur Veröffentlichung eingereicht werden können: Originalarbeiten: Technisch-wissenschaftliche Fachbeiträge, die noch nicht publiziert oder an anderer Stelle zur Publikation eingereicht wurden. Sämtliche Originalarbeiten werden von unabhängigen Gutachtern beurteilt. Praxis+Wissen: Übersichtsarbeiten aus dem Gesamtgebiet der Elektrotechnik und Informationstechnik, auch praxisorientierte Beiträge wie zum Beispiel Anwenderberichte.
März 2011
heft 3.2011
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aktuell Erneuerbare Energie Österreich
Bundesverband Erneuerbare Energie Österreich gegründet Im Bundesverband Erneuerbare Energie haben sich wichtige Akteure aller Sektoren im Bereich nachhaltiger Energien zusammengeschlossen. Durch die Bündelung der Kompetenzen soll der Bundesverband zur Innovationsdrehscheibe der österreichischen Energiepolitik werden. Er tritt mit Nachdruck für die Sicherung und Nachhaltigkeit der österreichischen Energieversorgung ein. „Die Energieversorgung befindet sich an einem wichtigen Wendepunkt. Für ihren langfristigen wirtschaftlichen Erfolg und die soziale Stabilität ist es ganz wesentlich, dass wir uns rechtzeitig auf eine stabile und unabhängige Energieversorgung aus heimischen, erneuerbaren Ressourcen stützen können. Wir dürfen also keine Zeit verlieren, dieses solide Fundament unserer Energieversorgung – Erneuerbare Energie – in ausreichendem Maße zu schaffen. Der Verband Erneuerbare Energie Österreich sieht das als sein Hauptziel. Nachhaltige, krisensichere und preisstabilisierte Energieversorgung braucht neue Wege“, erklärte Dipl.-Ing. Josef Plank,
Präsident des neuen Verbandes, anlässlich einer Pressekonferenz Anfang Februar in Wien und ergänzte: „Der Bundesverband sieht sich als Katalysator, Ideenpool und Kompetenzzentrum zur Unterstützung einer umfassenden und professionellen Umstellung des Energiesystems in Österreich, die man jetzt mit noch mehr Nachdruck ansteuern muss.“ Geballte Kompetenz. Schon die Gründungsorganisationen des Bundesverbands vereinen die innovative und wirtschaftliche Kompetenz des Sektors: IG Windkraft, Kleinwasserkraft Österreich, Oesterreichs Energie, Photovoltaik Austria, Austria Solar, Österreichischer Biomasse-Verband, ARGE Kompost und Biogas und pro pellets Austria. Gemeinsam decken die Gründungsmitglieder rund 70 % des österreichischen Stromverbrauchs ab. Im Wärmebereich sind es 30 %. Aus Sicht der Gründungsmitglieder stehen nicht Einzeltechnologien nebeneinander oder gar in Konkurrenz zueinander. Vielmehr steht ihre gegenseitige
Ergänzung im Sinne einer stabilen und nachhaltigen Energieversorgung im Vordergrund - eine gesamthafte Betrachtung von der Produktion über die Verteilung bis hin zum Endverbraucher. Zur Beratung des Vorstandes und als Think-Tank des Vereines wird ein Beirat eingerichtet, dessen Mitglieder aus dem Bereich der politischen Parteien, der interessierten Öffentlichkeit und der Wissenschaft kommen. Landeshauptmann Hans Niessl ist Vorsitzender des Beirates. Die Parlamentsabgeordneten Ing. Hermann Schultes, Mag. Christiane Brunner, Ing. Norbert Hofer und Mag. Rainer Widmann gehören dem Beirat ebenso an wie Mag. Michael Cerveny (ÖGUT), Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haas (TU Wien), Dr. Kurt Kratena (WIFO) und Dr. Horst Steinmüller (Energieinstitut Linz). Informationen Erneuerbare Energie Österreich, Dipl.-Ing. Martina Prechtl, Neubaugasse 4, 1070 Wien, Telefon +43 (664) 146 53 33, E-Mail:
[email protected], Internet: www.kleinwasserkraft.at
TU Graz
200 Jahre – 200 Persönlichkeiten
Spaziergang durch die Geschichte Der Spaziergang durch die Geschichte der TU Graz erstreckt sich über zwei Etagen im Hauptgebäude der Alten Technik, Besucherinnen und Besucher lernen dabei wesentliche Pioniere und Protagonisten
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feuerte die erste Postrakete der Welt ab, TU-Absolvent Hans Löschner war der erste Doktor der technischen Wissenschaften in der Monarchie. Dem international renommierten Architekten Raimund Abraham ist genauso eine Schautafel gewidmet wie dem legendären Maschinenbauer und Unternehmer Hans List. Aber auch die erste Absolventin und die erste Doktorin der technischen Wissenschaften – Pionierinnen ihrer Zeit – werden vorgestellt. Die Ausstellung ist bis Dezember 2011 bei freiem Eintritt zu sehen.
der Technik kennen. So wirkten etwa Chemie-Nobelpreisträger Richard Zsigmondy oder der geniale Erfinder Nikola Tesla an der TU Graz. Otto Nußbaumer schrieb hier Radiogeschichte, Friedrich Schmiedl
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Informationen TU Graz, Mag. Gitte Cerjak, Schlögelgasse 9, 8010 Graz, Telefon +43 (316) 873-52 92, E-Mail:
[email protected], Internet: www.200years. tugraz.at
e&i elektrotechnik und informationstechnik
Foto: TU Graz/Tzivanopoulos
Aus Anlass ihres 200-jährigen Bestehens stellt die TU Graz in einer Jubiläumsausstellung 200 ausgewählte Köpfe ins Rampenlicht – Persönlichkeiten, die die Universität mit ihrem Einsatz und Engagement geprägt haben. Die Auswahl der 200 Personen hat man sich nicht leicht gemacht: Gezeigt werden neben TU-Begründer Erzherzog Johann 87 Rektoren, 42 Professoren, 24 Absolventen sowie 46 Größen der Technik, die am Gebäude der Alten Technik namentlich genannt sind und als Vorbilder ihrer Disziplin gelten.
aktuell Robert Bosch AG
Technik fürs Leben-Preis 2011 Mit dem bisherigen Höchstwert von 121 Anmeldungen – um 50 % mehr als im Vorjahr – geht der Technik fürs LebenPreis der Robert Bosch AG in die nächste Runde. Die Projekte des HTL-Wettbewerbs, für den insgesamt knapp 300 SchülerInnen ihre Teilnahme angekündigt haben, reichen heuer von einer Black Box fürs Auto über den Umbau eines Dieselmotors auf Biogas-Betrieb, bis hin zum windenergiebetriebenen Wüstenfahrzeug. Auf die Gewinner des Technik fürs Leben-Preises warten bei der Verleihung im Juni 2011 wieder sechsmonatige Berufspraktika in einem der Unternehmen der Bosch-Gruppe. Mehr als die Hälfte der Projektanmeldungen fällt heuer in die Kategorie Indus-
len sind diesmal bei besonders vielen Projektideen ein Thema. Beispielsweise wird unter dem Motto „IT for Africa“ eine Photovoltaik-Energiequelle, die den neu eingerichteten Computerraum einer afrikanischen Schule betreiben soll, entworfen. Die Preisverleihung 2011 wird nicht zuletzt aufgrund des 125-jährigen Jubiläums des Unternehmens in einem ganz besonderen Rahmen stattfinden. trietechnik. Nummer zwei ist in diesem Jahr die Gebrauchsgüter & Gebäudetechnik, gefolgt von der Kfz-Technik. Alternative Energie Innovative Ideen und Ansätze zu Umweltschutz und alternativen Energiequel-
Informationen Technik fürs Leben-Preis, c/o Putz & Stingl GmbH, Badstraße 14a, 2340 Mödling, Telefon +43 (800) 20 27 37, E-Mail:
[email protected], Internet: www.bosch-career.at
Staatspreis Multimedia und e-Business
Fotos: Robert Bosch AG, ICNM/APA-Fotoservice/Preiss
Digitale Wirtschaft als Impulsgeber Für den österreichischen Pavillon „Austria be touched“ auf der Expo in Shanghai wurde die peyote cross design GmbH mit dem diesjährigen Staatspreis für Multimedia und e-Business ausgezeichnet. Mit dem Innovationspreis wurde ein Projekt des Linzer Uni-Professors Alois Ferscha und seines Pervasive Computing Applications Teams prämiert, der Förderpreis ging an ein Team von Studierenden der FH Salzburg. Die Preisträger wurden aus insgesamt 192 eingereichten Projekten ausgewählt. Anlässlich der Verleihung Anfang März betonte Staatssekretärin Verena Remler die Bedeutung der digitalen Wirtschaft für Österreich. Der Staatspreis für Multimedia und e-Business wird vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend alle zwei Jahre an herausragende Multimediaproduktionen und innovative e-Business-Lösungen vergeben. Die ausgezeichneten Projekte Das Siegerprojekt, der Österreichische Pavillon auf der Expo in Shanghai, hat Tausende von Besuchern Österreich mit allen Sinnen berühren lassen. 72 Projektoren,
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Die Preisträger des Staatspreises Multimedia und e-Business 2011
33 Server und eine Vielzahl an Sensoren haben dabei ein virtuelles, interaktives Österreich erschaffen. Besucher konnten Animationen auslösen, Vögel zwitschern lassen, Blumen zum Blühen bringen, Rehe aus dem Dickicht hervortreten lassen oder digitale Schneebälle werfen. Der Innovationspreis ging an das Projekt Spectacles, ein in einen Brillenrahmen integriertes Augmented Reality-System, das im Sport oder beispielsweise bei Rettungsaktionen eingesetzt werden kann. Die Brille kommuniziert drahtlos mit anderen Geräten, kann Kopfgesten erkennen und vor allem optische Informationen so anzei-
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gen, dass sie trotz des geringen Abstands zum Auge gut wahrnehmbar sind. Der Förderpreis ging an ein Team von Studierenden der FH-Salzburg für eine multimediale Online-Zeitung, die Qualitätsjournalismus mit der Dynamik neuer Web-Apps und Social-Media verbindet.
Informationen Staatspreis Sekretariat für Multimedia und e-Business c/o ICNM – International Center for New Media, Moosstraße 43a, 5020 Salzburg, E-Mail:
[email protected], Internet: www.multimedia-staatspreis.at
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aktuell BMVIT, FFG
KMU-Paket geschnürt Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) nehmen eine zentrale Rolle in der österreichischen Wirtschaft ein. Um ihnen den Einstieg in eine kontinuierliche Forschungs- und Innovationstätigkeit zu erleichtern und die Qualität der Forschungsprojekte zu heben, bündeln BMVIT und FFG im KMU-Paket jetzt vier aufeinander abgestimmte Förderangebote der FFG. Erste Schritte KMU sind auf Innovationen angewiesen, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Davon profitiert der ganze Wirtschaftsstandort Österreich. Durch die Unterstützung von BMVIT und FFG sollen den kleinen und mittleren Unternehmen die ersten Schritte in der Forschung ermöglicht werden. Das erklärte Ziel: Jährlich sollen 400 bis 500 neue KMU für die Forschung gewonnen werden, so dass diese Unternehmen in der Folge eine dauerhafte eigenständige Innovationstätigkeit entfalten.
Vier Eckpfeiler Zu den vier Eckpfeilern des KMU-Paktes gehört das bewährte Programm „Innovationsscheck“, mit dem kleinere Forschungsdienstleistungen zugekauft werden können. Seit November 2007 wurden über 3.700 Innovationschecks ausgestellt, für das Jahr 2011 werden weitere 5 Mio. Euro von Infrastruktur- und Wirtschaftsministerium zur Verfügung gestellt. Den zweiten Baustein bildet das Programm „Feasibility Studies“ (Machbarkeitsstudien), dessen Förderobergrenze auf maximal 30.000 Euro als Teil des KMU-Pakets angehoben wird. Als dritte Säule wurde das neue Programm „Projektstart“ ins Leben gerufen, aus dem die Vorbereitung von Forschungsprojekten gefördert wird. Und als vierte Säule wurde für die Projektförderung im Bereich Basisprogramme mit dem „Forschungscoach“ zusätzlich die Möglichkeit für Kleine Unternehmen (KU) geschaffen, auch externe Projektmanagementkosten zu fördern.
KMU als Zielgruppe Schätzungen zur Folge sind in Österreich rund 3.500 KMU kontinuierlich in Forschung und Entwicklung aktiv. KMU waren schon bisher eine wichtige Zielgruppe der FFG. So haben im Jahr 2010 mehr als 1.600 KMU an FFG-geförderten Projekten teilgenommen. Sie wurden mit insgesamt 131 Mio. Euro gefördert. In den FFG-Basisprogrammen stellen sie 83 Prozent aller einreichenden Unternehmen. Mit der erfolgreichen Initiative Quick Start, dem fünfprozentigen Konjunkturbonus, konnten in der Finanz- und Wirtschaftskrise mehrere hundert Forschungsprojekte heimischer KMU mit rund 5,5 Mio. Euro unterstützt werden. Informationen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Internet: www.bmvit.gv.at; Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG), Internet: www.ffg.at
Bücher
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Einführung in die optische Datenübertragung
Lagerlose Segmentmotoren
In diesem einführenden und kompakten Lehrbuch werden die wichtigsten Elemente von optischen Netzen eingeführt und für die ingenieurmäßige Lösung praktischer Probleme aufbereitet. Thematische Schwerpunkte sind Glas- und Polymerfasern, optische Sender und Empfänger, die Modulation von Laserlicht für hochbitratige Übertragungen, Elemente passiver (Koppler, Verzweiger) und aktiver (Schalter, optische Verstärker) Netze und der Einfluss nichtlinearer Effekte auf die
Der lagerlose Elektroantrieb ist seit etwa 1990 Thema vieler wissenschaftlicher Forschungsarbeiten. Besondere Beachtung erfahren hierbei hoch integrierte flache Ausführungen der magnetgelagerten permanentmagneterregten Synchronmaschine, da diese besonders einfache konstruktive Bauformen ermöglicht. Bei im Vergleich zur Rotorlänge großen Rotordurchmessern lassen sich über Reluktanzkräfte permanentmagnetischer Kreise drei F re i h e i t s g r a d e passiv und damit
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optische Datenübertragung. An Beispielen werden Vorteile und Grenzen der Datenübertragung in optischen Netzen erläutert. Zu jedem Schwerpunkt werden praxisnahe bzw. praxisorientierte Fragen und Aufgaben gestellt. Schwierige mathematische Zusammenhänge und Formeln werden nachvollziehbar in MathCad simuliert. Zur Zielgruppe zählen neben Studierenden an technischen Universitäten auch Praktiker im Telekommunikationsbereich. Brückner, Volkmar: Elemente optischer Netze. Grundlagen und Praxis der optischen Datenübertragung. 2., erg. Aufl. Wiesbaden: Vieweg+Teubner 2011. 198 S., 80 Abb., EUR 34,95 (inkl. CD). ISBN 9783-8348-1034-2.
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e&i elektrotechnik und informationstechnik
aktuell WWF-Energiereport
Wie wir im Jahr 2050 leben werden Der gesamte Energiebedarf der Menschheit kann bis 2050 aus sauberen, sicheren und erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden – und das trotz Wirtschaftswachstum und steigender Bevölkerungszahl. Das ist das Hauptergebnis einer neuen Studie des WWF in Zusammenarbeit mit dem internationalen Institut für Energieforschung Ecofys.
mut“. Öl, Gas und Kohle könnten ohne Atomenergie und ohne den Neuausbau von Großflusskraftwerken bis Mitte des Jahrhunderts fast vollständig ersetzt werden. Das Szenario der Studie besagt, dass die Energienachfrage durch konsequente Energieeffizienzmaßnahmen bis 2050 um 15 % sinken kann, obwohl die globale Bevölkerungszahl auf 9 Mrd. steigt.
„Schöne neue Energiezukunft“ Erreicht werden kann diese schöne neue Energiezukunft vor allem mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen, Elektromobilität, intelligenten Netzen, hoher Energieeffizienz und einem gerechten Ausgleich beim Fleischkonsum. Diese Umstellung wird nicht nur aus Klimaschutzgründen notwendig: Öl und Gas werden immer knapper, die Preise und die Abhängigkeit der Förderländer steigen immer mehr. Zudem haben heute 1,4 Mrd. Menschen keinen sicheren Zugang zu Elektrizität, leben also in „Energiear-
Kategorische Imperative Die Wege zum grünen Energiesystem liegen vor allem in der grünen Technik, den enormen Einsparungsmöglichkeiten bei Gebäuden, im Verkehr und der Industrie, durch Energieeffizienz und in intelligent konzipierten Stromnetzen. Erneuerbare, saubere Energien und Kreislaufwirtschaftsprozesse wie Recycling sind weitere tragende Elemente. Die Elektrifizierung des privaten und öffentlichen Verkehrs und die Umstellung im Flug- und Schiffsverkehr auf nachhaltig produzierte flüssige Biotreibstoffe sind kategorische
Imperative für die Zukunft. Effizientere öffentliche Transportsysteme und mehr persönliche Bewegung ersetzen die Kurzfahrten. Die Kosten für die Umstellung betragen 1 Bio. bis 3,5 Bio. Euro jährlich in den kommenden 25 Jahren. Ab dem Jahr 2040 dreht sich die Kostenspirale um, und der ökonomische Gewinn steigt bis 2050 auf 4 Bio. Euro im Jahr. Die jährlichen Gesamtkosten für die Umstellung betragen dabei nie mehr als 2 % des Welt-Bruttoinlandsprodukts. Um die nötigen Umstellungen in der Weltwirtschaft zu erreichen und den Klimawandel zu beenden, braucht es rasch einen verbindlichen Aktionsplan der Weltgemeinschaft, so der WWF. Informationen Umweltverband WWF (World Wide Fund For Nature) Österreich, Ottakringer Straße 114-116, 1160 Wien, Telefon +43 (1) 488 17-0, Mail:
[email protected], Internet: www.wwf.at
Grundlagen der mobilen Kommunikationstechnik sehr kostengünstig stabilisieren. Lediglich die beiden Radialkomponenten sowie das Drehmoment bedürfen einer aktiven elektrischen Regelung bzw. Steuerung. Die vorliegende Arbeit liefert wichtige wissenschaftliche Beiträge zur mathematischen Beschreibung solcher lagerlosen Antriebe. Besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf das dynamische Betriebsverhalten sowie auf dessen Beeinflussung durch konstruktive bzw. elektrische Maßnahmen.
Gruber, Wolfgang: Untersuchungen zu lagerlosen Segmentmotoren. (=Schriftenreihe Advances in Mechatronics, Bd. 2). Linz: Trauner 2011. 156 S., EUR 19,80. ISBN 978-3-85499-776-4.
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Dieses Lehrbuch vermittelt anschaulich und mathematisch fundiert die hochfrequenztechnischen Grundlagen der mobilen Kommunikationstechnik. Leser lernen Begriffe und Methoden der Hochfrequenztechnik, ihre Standardkomponenten und Antennenkonzepte kennen und können dieses Wissen für den Entwurf eigener Anwendungen nutzen. Anhand moderner Entwicklungswerkzeuge wird gezeigt, wie hochfrequenz technische Fragestellungen in der Praxis gelöst
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werden. Das Buch gibt außerdem einen Einblick in zeitgemäße Entwurfswerkzeuge wie Schaltungs- und Feldsimulatoren. Zahlreiche Übungsaufgaben bieten den Lesern die Möglichkeit, ihr Verständnis zu überprüfen und zu vertiefen. Aus dem Inhalt: Elektromagnetische Felder und Wellen; Leitungstheorie und Signale auf Leitungen; Wellenleiter; Streuparameter; Hochfrequenzbauelemente und -schaltungen; Antennen; Funkwellen.
Gustrau, Frank: Hochfrequenztechnik. Grundlagen der mobilen Kommunikationstechnik. München: Hanser 2011. 312 S., 199 Abb., EUR 29,90. ISBN-10: 3-446-42588-8.
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aktuell VDE
Elektroingenieure potentiell glücklichste Akademiker der Welt Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik sind eigentlich in einer beneidenswerten Situation. Sie haben die besten und sichersten Zukunftsaussichten, arbeiten in einem hochmodernen Umfeld und bringen auf der Basis hoher Eigenverantwortung ihren Kopf zum Sprühen. „Sie erhalten eine hervorragende Ausbildung, werden von Beginn ihrer Berufstätigkeit an gut bezahlt und haben gute Aussichten auf weiter steigende Gehälter. Sie übernehmen faszinierende, wichtige Aufgaben in einem internationalen Umfeld“, so VDE-Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer bei der Präsentation der Ergebnisse einer Umfrage unter den 4.000 Young Professionals im VDE. Die Umfrage hat ergeben, dass vier von fünf Hochschulabsolventen weniger als zehn Bewerbungsschreiben benötigten, um ihre Stelle anzutreten. Nur jeder dritte musste an mehr als drei
Vorstellungsgesprächen teilnehmen. Bei Vertragsabschluss hatten über 50 Prozent der Hochschulabsolventen die Zusage eines weiteren Unternehmens, weitere 30 Prozent konnten unter drei Angeboten wählen. Einziger Haken für Technologieunternehmen: Es muss auch Elektroingenieure in ausreichender Anzahl geben. Davon ist etwa Deutschland noch weit entfernt. Den etwa 8.500 Absolventen im vergangenen Jahr steht nach VDE-Schätzungen etwa ein Bedarf von 12.000 Elektroingenieuren gegenüber. Hinzu kommt, dass der Ausländeranteil in der Elektrotechnik mit 17 Prozent an den Fachhochschulen und 30 Prozent an den Universitäten relativ hoch ist. Viele ausländische Absolventen kehren in ihre Heimatländer zurück. Das vermehrte Ausscheiden älterer Ingenieure und weniger Schulabgänger wird die Lücke weiter verschärfen.
IT-Basistechnologien von morgen Smart Grids, Cloud Computing und Smart Home - das sind die Zukunftsmärkte der Elektro- und IT-Branche. Deutschland hat das Potential, diese Techniktrends mit intelligenten Verknüpfungen aus Technologien, Infrastrukturen und Anwendungen mitzubestimmen. Standortperspektiven, IT-Trends, Anwendungsszenarien, Innovationshürden und Handlungsempfehlungen stehen im Fokus der neuen VDE-Studie „Basistechnologien der Informations- und Kommunikationstechnik“, die im Vorfeld der CeBIT vorgestellt wurde. Informationen VDE-Verbandsgeschäftsstelle, Stresemannallee 15, 60596 Frankfurt am Main, Deutschland, Telefon +49 (69) 63 08-0, E-Mail:
[email protected], Internet: www.vde.com
O.Ö. Energiesparverband
Neues EU-Label für den Stromverbrauch von Elektrogeräten Seit kurzem gilt europaweit ein neues EULabel („Pickerl“) zur Kennzeichnung des Stromverbrauchs von Elektrogeräten. Für Fernsehgeräte gibt es erstmals ein verbindliches Label zur Kennzeichnung des Stromverbrauchs. Geräte mit dem neuen Label können ab sofort im Handel erhältlich sein. Zu den Änderungen zählen neue Symbole auf dem Label sowie die Kennzeichnung neuer Produktgruppen. Neue Effizienzklassen Das neue EU-Label für den Stromverbrauch von Elektrogeräten teilt die Geräte wie bisher in unterschiedliche Energieeffizienzklassen ein, denen bestimmte Farbbalken zugeordnet sind. Diese reichen von Grün bis Rot, wobei Grün für einen geringen und Rot für einen hohen Stromverbrauch steht. Für Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler und Waschmaschinen gilt jetzt die Energieeffizienzklasse A+++ als sparsamste statt wie bisher die Klasse A++. Für Fernsehgeräte wird zunächst die Klas-
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heft 3.2011
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se A Geräte mit sehr niedrigem Energieverbrauch kennzeichnen. Auf dem EU-Label für den Stromverbrauch von Elektrogeräten werden nun auch kleine Piktogramme am unteren Rand des Lables Informationen über die maximale Geräuschentwicklung oder das Volumen eines Kühlschranks geben. Auch die Kennzeichnung weiterer Produktgruppen, wie Staubsauger oder Warmwasserbereiter, sind schon in Planung. Generell gilt eine zwölfmonatige Übergangsfrist, in der ebenso Geräte mit bisherigem wie mit neuem EU-Label erhältlich sein werden. Spätestens ab dem 20. Dezember 2011 dürfen dann nur noch Geräte in Verkehr gebracht werden, die mit einem neuen EU-Label gekennzeichnet sind. Informationen O.Ö. Energiesparverband, Landstraße 45, 4020 Linz, Telefon +43 (732) 77 20-143 80, E-Mail:
[email protected], Internet: www.energiesparverband.at
e&i elektrotechnik und informationstechnik
aktuell Oesterreichs Energie
Energiediskurs mit hochrangigen Branchenexperten gestartet Anfang März gab Oesterreichs Energie den Startschuss für eine hochkarätige Veranstaltungsreihe mit dem Titel Trendforum, die zentrale Themen der E-Wirtschaft anspricht. Geplant sind bis zu vier Trendforen pro Jahr, jeweils bestehend aus einer Expertendiskussion im Internet und einem hochrangig besetzten Event. Onlinediskussion und Event-Premiere Thema der ersten Diskussion, die seit 7. März auf www.oesterreichsenergie.at/ trendforum online verfolgt werden kann, ist die Suche nach gangbaren Wegen für den dringend erforderlichen Ausbau der Elektrizitätsinfrastruktur. Key-Diskutanten der ersten Expertendiskussion sind Dkfm. Dr. Claus J. Raidl, Präsident Oesterreichische Nationalbank, Dr. Herbert Greisberger, Generalsekretär ÖGUT, und Dipl.-Ing. Alexander Walcher, Geschäftsführer Asfinag Baumanagement
März 2011
Unter www. oesterreichsenergie. at/trendforum ist die Diskussion aktueller Energiethemen zu verfolgen
GmbH. Per E-Mail können Experten aus der Branche und interessierte Leserinnen und Leser an der Diskussion teilnehmen. Beiträge können an die E-Mail-Adresse
[email protected] gesendet werden. Im Rahmen des ersten Events der Trendforum-Reihe Ende 2011 diskutieren Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner, Dipl.-Ing. Georg Wilhelm Adamowitsch, EU-Koordinator für die Offshore-Windkraft in Nordeuropa, Roswitha Hasslinger, Meinungsforscherin Gallup-Institut,
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und Dipl.-Ing. Wolfgang Anzengruber, Präsident von Oesterreichs Energie (Teilnehmerstand bei Redaktionsschluss) die Position der Bevölkerung zum Infrastrukturausbau und Strategien für die Energiezukunft. Informationen Österreichs Energie, Brahmsplatz 3, 1040 Wien, Telefon +43 (1) 501 98-0, E-Mail: info@ oesterreichsenergie.at; Internet: www.oesterreichsenergie.at/trendforum
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aktuell Voith Hydro
Neue Fertigungshalle in St. Pölten Voith Hydro, eines der weltweit führenden Unternehmen für Wasserkraftanlagen, hat Ende Februar eine neue Halle für die Turbinenfertigung am Voith-Standort in St. Pölten offiziell eingeweiht. St. Pölten ist innerhalb des weltweiten Fertigungsnetzwerkes von Voith Hydro das Kompetenzzentrum für gefräste Peltonlaufräder, die bei besonders hohen Fallhöhen zum Einsatz kommen. Insgesamt investierte Voith in den letzten Jahren rund 50 Mio. Euro in den Standort St. Pölten. Von rund 1.100 Mitarbeitern am Standort sind 270 in der Wasserkraft beschäftigt.
Dr. L. Heninger/Voith Hydro, Bgm. Mag. M. Stadler, LH Dr. E. Pröll, Dr. H. Lienhard/ Voith, Dr. L. Summer/ Vorarlberger Illwerke, Dipl.-Ing. W. Anzengruber/ Verbund AG, Dr. R. Münch/ Voith Hydro (v.l.)
Gerüstet für den Zukunftsmarkt Mit dem Bau der neuen Fertigungshalle ist Voith bestens gerüstet, um die großen Chancen im Zukunftsmarkt Wasserkraft gemeinsam mit seinen langjährigen Kunden und Partnern zu nutzen und damit seine Position auf dem europäischen Markt weiter zu stärken. Zugleich ist das Investment aber auch ein Bekenntnis zum Standort St. Pölten. Somit wurden auch die regionalen Wurzeln und die Präsenz für den regionalen Markt weiter gestärkt. Voith Hydro ist ein Konzernbereich von Voith und gehört mit aktuell rund 5.200 Mitarbeitern und einem Umsatz von
knapp 1,2 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2009/2010 zu den weltweit führenden Anbietern im Bereich der Wasserkraft. Gegründet 1867 ist Voith heute mit knapp 40.000 Mitarbeitern, 5,2 Mrd. Euro Umsatz und Standorten in 50 Ländern der Welt eines der großen Familienunternehmen Europas. Informationen Voith Hydro Holding GmbH & Co. KG, Postfach 20 10, 89510 Heidenheim, Deutschland, Telefon +49 (73) 21 37-0, E-Mail:
[email protected], Internet: www.voithhydro.com
Wien Energie
Neuorganisation des Unternehmens
Entflechtung Die strukturellen Maßnahmen stellen eine weitere Verbesserung des Unbundling si-
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cher. Fernwärme Wien GmbH, Wien Energie Vertrieb GmbH & Co KG und Energiecomfort GmbH bleiben wie bisher bei der Wien Energie GmbH, ebenso die Beteiligungen an der EnergieAllianz Austria GmbH, an der e&t Energiehandels GmbH, an der Burgenland Holding AG und an der Econgas GmbH. Die Umorganisation bedeutet eine Konzentration auf die Kernbereiche innerhalb des Energiebereichs in den Wiener Stadtwerken und stärkt die Netzgesellschaften in ihrer Unabhängigkeit. Die Wien Energie GmbH wird weiter durch die drei Geschäftsführer Robert Grüneis, Susanna Zapreva und Thomas
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Irschik geleitet, die neue Wien Energie Stromnetz GmbH verantworten als Geschäftsführer Reinhard Brehmer und Peter Weinelt. Die Wien Energie Gasnetz GmbH führen weiter die beiden Geschäftsführer Robert Chvatal und Franz Ohlenschläger. Zuständig für den Energiebereich in den Wiener Stadtwerken bleibt Vorstandsdirektor Helmut Miksits. Informationen Wien Energie GmbH, Thomas-Klestil-Platz 14, 1030 Wien, Telefon +43 (1) 531 23-0, E-Mail:
[email protected], Internet: www.wienenergie. at
e&i elektrotechnik und informationstechnik
Fotos: Voith Hydro/Simlinger
Die Wiener Stadtwerke schaffen einen starken Energiebereich, unterteilt in einen regulierten Bereich (Netzgesellschaften) und einen Wettbewerbsbereich. Wien Energie wird im Wettbewerb durch die Hereinnahme des Produktions- und Wettbewerbsbereiches der Wienstrom GmbH verstärkt. Die so neuorganisierte Wien Energie GmbH bekommt zudem zwei starke Schwester-Gesellschaften im regulierten Bereich: Wien Energie Stromnetz GmbH und Wien Energie Gasnetz GmbH.
Kleinwasserkraft
Beachtliche Strommengen Die aktuell von der European Small Hydropower Association (ESHA) veröffentlichten Zahlen unterstreichen einmal mehr die Bedeutung der Kleinwasserkraft. Laut aktueller Studie speist die europäische Kleinwasserkraft (Wasserkraftwerke kleiner 10 MW Leistung) jährlich 46 TWh Strom ins öffentliche Netz ein. Für das Jahr 2020 wird für die EU-27 eine Strommenge von 54,7 TWh aus Kleinwasserkraft erwartet, also ein jährlicher Zuwachs von 1,75 %. Mit dieser Menge an Strom können rund 13 Mio. europäische Haushalte mit Strom versorgt und 29 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden. Dies entspricht ersparten Vermeidungskosten von 766 Mio. Euro. In Österreich kommen aktuell rund 5,5 TWh aus Kleinwasser-
kraftwerken, bis 2020 könnten noch weitere 2,5 TWh durch Neubau und Revitalisierung dazu kommen, so Dipl.-Ing. Martina Prechtl, Geschäftsführerin von Kleinwasserkraft Österreich. Die Europäische Kleinwasserkraftvereinigung geht davon aus, dass die Bedeutung der Kleinwasserkraft in Zukunft noch weiter steigen wird, denn Stromlieferungen aus Kleinwasserkraftwerken sind gut prognostizierbar. Auch werden Kleinwasserkraftwerke in Zukunft vermehrt Speicherlösungen anbieten. Informationen Kleinwasserkraft Österreich, Neubaugasse 4/1/7-9, 1070 Wien, Telefon +43 (1) 522 07 66, Internet: www. kleinwasserkraft.at
ÖAMTC Akademie
Studie „Mobilität im Wandel“ 125 Jahre nach Erfindung des Automobils stellt die ÖAMTC Akademie im Zuge der Studie „Mobilität im Wandel“ die Frage nach den heutigen Sehnsüchten in Sachen Mobilität: 1.000 Führerscheinbesitzer gaben Auskunft darüber, was sie sich für ihre mobile Zukunft wünschen. Das zentrale Ergebnis der Studie: 85 % der Führerscheinbesitzer würden kürzere Distanzen im Alltag präferieren. Damit geht einher, dass 70 % der Befragten für kurze Strecken gerne vom Auto auf ein Elektro-Zweirad umsteigen würden. Zudem wollen 76 % der Befragten vorzugsweise mit alternativen Antriebsformen unterwegs sein. Allgemein zeichnet sich ein Trend zu mehr Kleinwagen ab (68 %) als Beitrag zur
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Schonung der Umwelt. Auch dem öffentlichen Verkehr kommt ein hoher Stellenwert zu: 72 % der Führerscheinbesitzer würden es begrüßen, wenn mehr Menschen von ihrem eigenen Verkehrsmittel auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Die Studie wurde im Mai 2010 im Auftrag der ÖAMTC Akademie gemeinsam mit dem Institut für Systemische Marktforschung MAFOS sowie Integral Marktund Meinungsforschung durchgeführt. Informationen ÖAMTC AKADEMIE, Wissenschaftlicher Verein für Mobilitäts- und Umweltforschung, Schubertring 1-3, 1010 Wien, Internet: www.oeamtc.at
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interview
Mit System an die Weltspitze Text: Kerstin Kotal
e&i: KapschTrafficCom hat sich in den letzten 20 Jahren zu einem der weltweit führenden Anbieter von elektronischen Mautsystemen entwickelt. Wie ist es dazu gekommen, was macht Ihr Unternehmen so erfolgreich? VDir. Ing. Erwin Toplak: Vor rund 20 Jahren standen wir vor der Aufgabe, ein weiteres und größeres Standbein für Kapsch zu finden. Die Fokussierung auf Verkehrstechnik ist dabei mehr oder weniger „passiert“. Wir haben versucht, das neue Betätigungsfeld im Bereich des Kerngeschäfts der Kapsch-Gruppe anzusiedeln, und überlegt, wo man Telekommunikation noch sinnvoll einsetzen könnte. Die ursprüngliche Idee war, einfach nur Mautsysteme zu designen, weil das zu diesem Zeitpunkt noch niemand getan hat. Zwischen einem manuellen Mautsystem, bei dem der Schranken auf und zu geht, und einem Free Flow-System gibt es gravierende Unterschiede, vor allem im Hinblick auf die Kontrolle. Wir haben uns damit auseinandergesetzt, wie ein Sensor in ein Mautsystem eingebaut werden kann. Mit der Zeit haben wir in diesem Bereich viel Kompetenz erworben und dann festgestellt, dass die Hersteller der erforderlichen Produkte nicht das liefern, was wir brauchen, um ein System zu bauen. So hat sich diese Schnecke langsam zu drehen begonnen, mit dem Kauf von ANT Bosch Telecom und der Saab-Toch-
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ter Combitech ging die Entwicklung dann rasant weiter. e&i: Wo steht Kapsch TrafficCom heute? Toplak: Wir sind absoluter Weltmarktführer im Bereich Elektronische Maut und haben bereits mehr Systeme gebaut als alle unsere Konkurrenten zusammen. Von allen bisher errichteten nationenweiten Mautsystemen stammen nur zwei – in Deutschland und der Slowakei – nicht von uns. In den ersten Jahren nach der Gründung Anfang der 1990er Jahre bestand die TrafficCom noch aus einer Handvoll Technikern, die Systeme konzipiert und erdacht haben. 1999 waren wir bereits rund 50 Leute, und inzwischen „explodiert“ der Personalstand: Per 31. März 2010 haben wir 984 Mitarbeiter beschäftigt, heuer werden es 3.200 sein. Ein Ende ist nicht absehbar. Mit jedem Projekt, das wir akquirieren, bekommen wir
mindestens 150 Mitarbeiter im Betrieb und nochmals rund 50 bis 60 in der Organisation dazu. e&i: In Zeiten verstärkten Outsourcings nach Asien machte Kapsch CarrierCom zuletzt mit einer Meldung auf sich aufmerksam, wonach die Fertigung von GSM-/GSM-R-Systemen von China nach Wien geholt wird. Was war für diesen Schritt ausschlaggebend? Toplak: Für die GSM-R-Systeme kann ich das nicht im Detail sagen; Tatsache ist jedenfalls, dass die Familie Kapsch traditionell fertigungsorientiert ist. Die Stärke der TrafficCom liegt darin, Systeme zu bauen. Anfangs haben wir noch Module unterschiedlicher Hersteller miteinander kombiniert. Da jedoch die meisten Lieferanten nicht das liefern konnten, was wir brauchten, machen wir heute fast alles selbst. Die Fertigung erfolgt durch Kapsch Components, eine Tochtergesellschaft der TrafficCom. Unsere Systeme beinhalten hochkomplexe Bauteile, die in großen Stückzahlen voll automatisiert gefertigt werden, und die Kosten für den Automaten sind in China gleich hoch wie bei uns. Da die Komponenten immer wieder modifiziert werden müssen – die Hardware bleibt meist gleich, doch die Softwareanforderungen ändern sich –, bringt das einen hohen Prüf- und Einstellaufwand mit sich. In Österreich finden wir leichter besser qualifiziertes Testpersonal als in China. Hinzu kommt, dass vor allem bei zeitkritischen Projekten die Nähe von Fertigung und Entwicklung eine entscheidende Rolle spielt. In unserem Fall sind sie nur 2 km voneinander entfernt. e&i: Neben den elektronischen Mautsystemen hat sich das Unternehmen auf Verkehrssicherheits- und Verkehrsüberwachungslösungen spezialisiert – was ist hier heute schon machbar und wie wird sich das in Zukunft entwickeln? Werden die Systeme unsere Mobilität beeinflussen?
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e&i elektrotechnik und informationstechnik
Foto: Kapsch
Ing. Erwin Toplak ist seit 2002 Mitglied des Vorstands des österreichischen Unternehmens Kapsch TrafficCom und als Chief Operations Officer zuständig für Vertrieb, Business Development, Systems Engineering, Forschung und Entwicklung sowie den Technischen Betrieb. Die e&i sprach mit ihm über die erfolgreiche Geschäftsentwicklung, die Mobilität der Zukunft und über den Produktionsstandort Österreich.
interview
Toplak: Aus kommunikationstechnischer Sicht ist schon seit zehn Jahren sehr viel machbar. Was noch fehlt, sind die Applikationstechnologien und vor allem auch die Infrastruktur. Wie viel Mobilitätssteuerung möglich ist, hängt letztlich von den verfügbaren Verkehrswegen ab. In Deutschland zum Beispiel bietet das Straßennetz relativ viele Alternativrouten, in Österreich ist das hingegen kaum der Fall. Will man etwa von Wien nach Salzburg, so fährt man über die Westautobahn, und gibt es dort ein Problem, bleiben lediglich ein paar Bundesstraßen als Umfahrungsmöglichkeit übrig. Die Spezialität der TrafficCom ist es, die bereits vorhandene Technik auf die jeweils gegebene geografische Situation zu applizieren. Wir bieten sozusagen einen „maßgeschneiderten Anzug“, denn obwohl die Basistechnologie der Systeme gleich ist, bedarf jedes Land im Hinblick auf gesetzliche und andere nationale Rahmenbedingungen individueller Lösungen. e&i: Ihr Unternehmen hat bereits Tochtergesellschaften und Repräsentanzen in 25 Ländern und ist weiterhin auf Expansionskurs. Welche Herausforderungen stellen sich dadurch für Geschäftsführung und Mitarbeiter? Toplak: Der größte Aufwand liegt im Bereich der Organisation, die sehr flexibel und mit geringen Hierarchiestufen funktionieren muss. Schwierig gestaltet sich meist das Rekrutieren geeigneter Führungskräfte, wobei das vielfach keine Frage der Ausbildung, sondern vielmehr der Persönlichkeit ist. Wir begegnen dieser Herausforderung insofern, als wir völlig unabhängig von der Entwicklung des Unternehmens den Markt sondieren – wenn uns geeignete Persönlichkeiten über den Weg laufen, dann engagieren wir sie. Sie werden dann ein bis zwei Jahre in verschiedenen Projekten beschäftigt, und da wir so viele neue Firmen gründen, bietet sich vergleichsweise rasch die Möglichkeit, zum Geschäftsführer aufzusteigen. Es ist uns jedenfalls ein großes Anliegen, internationale Kultur zu verstehen
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und diese Kultur zu leben. Alle unsere Mitarbeiter, die nicht ausschließlich firmenintern tätig sind, absolvieren ein DiversityTraining, um beispielsweise zu erkennen, warum Fehler nicht immer bei den anderen liegen. e&i: Die Schulung im Betrieb spielt also eine große Rolle? Toplak: Absolut. Zur Philosophie Georg Kapschs zählt seit jeher, dass es nicht nur auf die Arbeit, sondern auch auf die Weiterbildung ankommt. Es spielt dabei keine Rolle, ob man ein Doktoratsstudium oder eine Lehre abgeschlossen hat – wer seinen Job gut macht, bekommt auch entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten. Einige unserer Mitarbeiter, die seit ihrer Lehrzeit im Unternehmen sind, bekleiden mittlerweile leitende Funktionen, weil sie sich nicht nur auf fachlicher Ebene, sondern auch in ihrer Persönlichkeit entwickelt haben. e&i: Elektronische Mautsysteme bzw. Verkehrstelematik-Lösungen Ihres Unternehmens werden in 41 Ländern auf allen fünf Kontinenten betrieben. Die Betreuung dieser Systeme erfordert natürlich auch entsprechende Mobilität Ihrer Mitarbeiter. Wie gestaltet sich die Suche nach qualifizierten Fachkräften für Ihr Unternehmen? Toplak: Mobilität ist eine Voraussetzung für unsere Mitarbeiter, wobei auffällt, dass Österreicher im internationalen Vergleich eher unflexibel sind. Wir finden hier schwer mobile Leute, und in zunehmendem Ausmaß fehlen uns leider auch gut ausgebildete Fachkräfte. Es ist kein Problem, gute Betriebswirte oder Juristen zu finden, doch wenn es um System-Engineering geht, wird es schon schwieriger. Ein eindeutiger Engpass ist im Bereich Projektmanagement zu verzeichnen. Projektmanagement erfordert eine Symbiose aus Kompetenz und Persönlichkeit, daher würde ich mir wünschen, dass mit der rein fachlichen Ausbildung auch eine Persönlichkeitsausbildung oder -entwicklung Hand in Hand geht.
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e&i: Sie sind seit 2008 Vizepräsident des OVE und bestimmen die Geschicke unseres Verbandes aktiv mit. Was ist Ihre Motivation, sich im OVE zu engagieren? Toplak: Als Unternehmer haben wir neben den rein beruflichen auch gesellschaftliche Verantwortungen. In der Industrie leben wir davon, qualifiziertes Personal und gute Geschäftsplattformen vorzufinden – eine Voraussetzung dafür sind Standards und Normen. Uns ist bewusst, dass wir als kleines Land nicht wirklich viel bewegen können, aber zu den Aufgaben eines Unternehmers zählt die aktive Beteiligung an Plattformfindungsmaßnahmen. Außerdem halte ich es für enorm wichtig, jungen potentiellen Abgängern Richtungen und Wege aufzuzeigen, wohin sie sich entwickeln können. Ich sehe es auch als meine Rolle, in den OVE nachrichtentechnisches Gewicht einzubringen, vor allem aus Sicht der Systemtechnik, um zu vermitteln, dass wir nicht einfach nur ein „Doserl“ entwickeln. Immerhin haben unsere Systeme enormen Einfluss auf viele politische Entscheidungen in den betreffenden Staaten: Wir ermöglichen das Akquirieren von Geld für den Bau von Straßen oder Schienenverkehrswegen. Wenn man diese Botschaft an die jungen Studierenden heranträgt, mag das vielleicht verstärktes Interesse an der Spezies „Techniker“ wecken. Der Mangel an qualifizierten Fachkräften stellt schließlich auch für unser Unternehmen ein Problem dar. e&i: Wie finden Sie Ausgleich zu Ihrem Beruf? Toplak: Ich fische sehr gerne, und meine Familie tut das inzwischen auch, deshalb haben wir uns einen Teich zugelegt. Früher habe ich viel Sport gemacht, das geht sich jetzt – abgesehen von jährlichen Schiausflügen – zeitlich nicht mehr aus. e&i: Vielen Dank für das Gespräch! Das Gespräch führten Peter Reichel und Jutta Ritsch
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elektromobilität Chancen der Elektromobilität für Österreich Umweltminister Niki Berlakovich, Infrastrukturministerin Doris Bures sowie Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner leiten den Prozess zur koordinierten Einführung von Elektromobilität in und aus Österreich in die nächste Phase: Am 8. März starteten neun themenspezifische Arbeitsgruppen, in denen die Chancen der Elektromobilität mit VertreterInnen aus Industrie, Forschung, Interessenvertretungen und Verwaltung identifiziert und bis Ende Oktober neue Maßnahmenvorschläge erarbeitet werden. Die Koordinierung übernimmt die per Ministerratsbeschluss eingerichtete Steuerungsgruppe Elektromobilität. Abgestimmte Strategien „Durch abgestimmte Strategien können wir bei der Elektromobilität einen Mehrwert für Österreich erzielen. Rund 200 Experten aus 82 Institutionen sind in den Prozess involviert“, betont Mitterlehner. „Unser Maßstab ist die Energiestrategie: 2020 sollen rund 250.000 Elektrofahr-
zeuge auf unseren Straßen fahren. Der Ausbau der Elektromobilität schafft mehr Wachstum mit neuen Green Jobs, macht unabhängiger von Erdölpreisen und unterstützt das Erreichen der Energie- und Klimaziele“, so Mitterlehner. Jene drei Arbeitsgruppen, für die das Wirtschaftsund Energieministerium verantwortlich ist, umfassen die Themen Wirtschaftsstandort, Energiesystem und Rohstoffe sowie bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur. Zukunftsthema für Österreich „Neue Technologien und Mobilitätslösungen sichern eine effiziente und umweltgerechte Mobilität von morgen“, sagt Infrastrukturministerin Bures. „Elektromobilität ist ein Lösungsbaustein für eine effiziente, umweltgerechte und leistbare Mobilität der Zukunft. Vor allem in der Kombination mit dem öffentlichen Verkehr kann sich ein ganz neues Mobilitätsverhalten ergeben. Elektromobilität ist letztlich mehr als nur der Austausch herkömmlicher Autos mit Verbrennungs-
motoren durch reine Batterie-betriebene Fahrzeuge.“ Das Infrastrukturministerium leitet die Arbeitsgruppen E-Fahrzeuge, E-Mobilität im Gesamtverkehrssystem sowie Instrumente für Forschung, Technologie und Innovationen. Maximale Effizienz „Die steigenden CO2-Emissionen im Straßenverkehr verlangen neue und intelligente Lösungen. Um die Umstellung auf ein klimafreundliches Mobilitätsverhalten leicht zu machen, haben wir als Schwerpunkte unserer drei Arbeitsgruppen zum einen die Bedürfnisse der NutzerInnen bzw. KonsumentInnen sowie zweitens Maßnahmen zur Ersteinführung. Unsere dritte Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit den Umwelteffekten, denn wir wollen maximale Effizienz und Klimaschutz durch diese neue Technologie erreichen“, konkretisiert Umweltminister Niki Berlakovich seine Zielsetzungen. www.bmwfj.gv.at; www.bmvit.gv.at; www.lebensministerium.at
Siemens führt mit dem Modell Charge CP700A eine Ladesäule in den europäischen Markt ein, welche Elektroautos mit gängiger Batteriekapazität binnen einer Stunde laden kann. Gegenüber der vorherigen Serie wurde die Ladeleistung auf 22 Kilowatt (kW) verdoppelt, womit sich die Ladezeiten halbieren. Die neue Ladesäule von Siemens kann Elektrofahrzeuge mit verschiedenen Leistungen laden. In der schnellsten Betriebsart wird das Fahrzeug dreiphasig mit Wechselspannung bei 32 Ampère Stromstärke versorgt und entsprechend mit einer Leistung von 22 kW geladen. Aber auch das Laden mit 20 A ist sowohl im Ein- als auch im Dreiphasenbetrieb möglich. Steckerlösungen Die Säule kommuniziert mit dem Fahrzeug über das Ladekabel, um zu ermit-
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teln, ob das Elektroauto das Aufladen mit dem maximalen oder nur mit einem reduzierten Ladestrom unterstützt. Dabei findet der genormte Stecker des Typs 2 nach IEC 62196-2 Verwendung.
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Für Fahrzeuge wie elektrisch angetriebene Zweiräder, die noch mittels Haushaltsstecker geladen werden, ist das einphasige Laden nach IEC/EN-Norm 61851 in Mode 1 und 2 mit maximal 3,7 kW vorgesehen. Für das Aufladen mit anschließender Abrechnung kann sich der Nutzer berührungslos mittels Funkchips unterschiedlicher RFID-Standards anmelden. Die Ladesäule ist modular aufgebaut, ihre Benutzerführung ist programmierbar sowie in verschiedenen Landessprachen erhältlich. Via Ethernet oder einem integrierbaren GSM/GPRS-Modem kann die Ladesäule an eine Leitwarte angebunden werden; sie ist also bereits für Fernüberwachung und -wartung vorbereitet. Da das Ladeverhalten der Säule ferngesteuert werden kann, ist auch der Einsatz in einem Smart Grid möglich. www.siemens.at
e&i elektrotechnik und informationstechnik
Foto: Siemens
Neue Ladesäule – schnell, einfach und sicher
elektromobilität Zweiter Bericht der Plattform e-connected Österreichs Klimasünder Nummer eins ist der Verkehr. Um diese Emissionen rasch und nachhaltig zu verringern, wurde unter Federführung des Klima- und Energiefonds 2009 die Plattform „e-connected“ gegründet. 100 Expertinnen und Experten aus knapp 80 Organisationen arbeiten seitdem an nachhaltigen und zukunftsweisenden Strategien und Maßnahmen für die Entwicklung und Markteinführung der E-Mobilität. Im Jänner wurde der mittlerweile zweite Bericht dieser Arbeiten der Öffentlichkeit präsentiert. Sechs Themenfelder Seit rund drei Jahren arbeiten unter anderem Energieversorgungsunternehmen, Fahrzeughersteller und Universitäten verstärkt an intelligenten E-Mobilitätslösungen. „Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zeigen, wie klimafreundliche Mobilität in Österreich aussehen kann und welche Schritte es zur Umsetzung braucht“, so Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds. Konkret hat sich die Plattform e-connected mit sechs Themenfeldern beschäftigt: Geschäftsmodelle, Ausbildung, Systemintegration, E-Fahrzeuge, Ladestationen, Rahmenbedingungen. „Das Ziel ist, wesentliche Stakeholder zu vernetzen, Know-how zu generieren und zu verteilen“, sagt Ingmar Höbarth. Die Ergebnisse im Detail: • Ausbildungsbedarf: Derzeit fehlt es an Ausbildungsprogrammen und Serviceund Wartungspersonal für E-Fahrzeuge. Es gilt daher, ein Berufsbild „ElektroKfz-Mechaniker“ und auch ein Ausbildungsmodell auf universitärer Ebene, insbesondere an Fachhochschulen, zu entwickeln. • Neue Geschäftsmodelle: Erfahrungen aus Modellregionen und Pilotprojekten zeigen, dass ein starker Fokus auf Geschäftskunden (z. B. Flotten) liegt. Bei privaten Nutzern steht noch die punktuelle Nutzung im Vordergrund (z. B. Carsharing), nicht der Besitz. Aufgrund fehlender Vorhersagbarkeit sind wirtschaftlich solide Geschäftsmodelle wesentlich.
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• Anforderungen an Elektrofahrzeuge: Die Anforderungen und Bedürfnisse der Nutzer an Elektrofahrzeuge sind vergleichbar mit jenen an konventionell betriebene Fahrzeuge. Die Reichweiten und der Fahrkomfort sollen in gewohnter Weise gewährleistet bleiben, und die Anschaffungskosten dürfen nur marginal höher liegen. Kurzfristig wird der Verkaufspreis ein entscheidendes Kriterium für die verbreitete Markteinführung von Elektrofahrzeugen sein. Langfristig sind bewusstseinsbildende Maßnahmen zu entwickeln, die eine Verschiebung von „Besitz“ in Richtung „Nutzung“ des Fahrzeugs ermöglichen. • Standardisierung bei den Ladestationen: Die Mehrzahl an verfügbaren Ladestationen wird zukünftig zu Hause vorzufinden sein. In weit geringerem Ausmaß muss Ladeinfrastruktur auf gewerblichem und öffentlichem Grund geschaffen werden, um eine Flächendeckung sicherzustellen. Eine Standardisierung bei den Steckverbindungen ist ebenso erforderlich wie bei der technischen Ausstattung der Ladestationen. • Klare gesetzliche Rahmenbedingungen: Im Sinne eines raschen Aufbaus der notwendigen Infrastruktur regt die Arbeitsgruppe an, die neun Bundeslän-
der-Bauordnungen für die Errichtung von Ladestationen aufeinander abzustimmen. • Systemintegrierte Elektromobilität: Aufgrund der limitierenden Faktoren von Elektrofahrzeugen hat Elektromobilität eine weitaus größere Chance bei einer verstärkten Integration in andere Verkehrssysteme. Es hat sich gezeigt, dass sich besonders Modelle wie lokale Zustell- und Servicedienste, Carsharing, integrierte Pendlermobilität, kommunales Autoteilen und der Einsatz von Elektrozweirädern und Elektrotaxis für systemintegrierte Elektromobilität eignen. Erfahrungsaustausch erleichtern e-connected ist eine Initiative des Klimaund Energiefonds und des Lebensministeriums mit dem Ziel, vor allem potenziellen Marktteilnehmern Informationen über Elektromobilität bereitzustellen und den Erfahrungsaustausch zu erleichtern. econnected führte im Jahr 2009 zu einer ersten breiten Diskussion über die Schlüsselthemen für Elektromobilität. Aufgrund der im ersten Bericht identifizierten Probleme und Lösungsvorschläge wurden weitergehende Diskussionsprozesse in Gang gesetzt. Diese liegen nun in Berichtsform vor. www.e-connected.at/content/ abschlussbericht-e-connected-ii
ÖAMTC testet Großserien-Elektroauto Die Werksangaben versprechen 150 Kilometer. Aber: Wie weit kommt man wirklich – in der Stadt, über Land, auf der Autobahn? Wie wirken sich Außentemperaturen, Steigungen oder höhere Geschwindigkeiten auf die Reichweite aus? Fragen wie diese beschäftigen viele Menschen, die sich für Elektrofahrzeuge interessieren. Der Mitsubishi i-MiEV ist das erste in Großserie produzierte Elektroauto. Nachdem ein ÖAMTC-Crashtest dem Fahrzeug passable Sicherheit attestierte, sucht der Club nun in einem Langzeittest Antworten auf spannende Fragen in punkto Elektromobilität.
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Zunächst wird das Elektroauto in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Wien im Labor verschiedenen Tests unterzogen. In einer speziellen Kältekammer wird z. B. der Einfluss der Außentemperatur auf die Batterie gemessen, im Sommer erfolgt ein weiterer Labortest bei hohen Temperaturen. Danach wird das mit speziellen Folien als ÖAMTC-Testfahrzeug gekennzeichnete Auto in allen Bereichen des Clubs für Fahrten eingesetzt, um Erfahrungen über die erzielbaren Reichweiten unter den verschiedensten realen Fahrbedingungen zu gewinnen. www.oeamtc.at/e-auto
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normund Neuer Präsident des Nationalkomitees von CENELEC und IEC Mit der geänderten Ausgabe der Ende 2010 vom OEK-Aktionskomitee (OEK-AK) und vom OVE-Vorstand verabschiedeten OEK-Geschäftsordnung 2011-01 wurde die neue Funktion des „Präsidenten des österreichischen Nationalkomitees von CENELEC und IEC“ festgelegt. Die Aufgabe des Präsidenten des Nationalkomitees liegt insbesondere in der offiziellen Repräsentation des Österreichischen Elektrotechnischen Komitees OEK im Rahmen von Delegationen und in der Öffentlichkeitsarbeit. Die Festlegung dieser
Funktion wurde durch die verstärkten internationalen Aktivitäten des OEK notwendig, die nach einer entsprechenden aktiven Repräsentanz verlangen.
Delegationsleiter international weitreichende Erfahrungen und Kontakte sammeln konnte. Ing. Werner Fischer leitet die Zentralstelle „Standardization & Regulation MaKompetenz und Erfahrung nagement“ der Siemens AG Österreich und ist Die Wahl des Präsidenten für die Funktionsperiode 2011 Mitglied des OVE-VorstanIng. Werner Fischer des und des OEK-Aktionsbis 2012 fiel in der letzten OEK-AK-Sitzung auf Ing. Werner Fischer/ komitees. Zudem hat Werner Fischer als aktiver Normungsexperte die Agenden Siemens, der schon seit vielen Jahren als
Neue Normen Auswahl aus den mit Ausgabe März 2011
Geräte
EN 60745 behandelt die Sicherheit handge-
erscheinenden ÖVE/ÖNORMEN
führter elektromotorisch oder -magnetisch ÖVE/ÖNORM EN 60598-2-20:2011-03-01
betriebener Werkzeuge mit einer Bemes-
Leuchten – Teil 2-20: Besondere Anfor-
sungsspannung der Elektrowerkzeuge bis
derungen – Lichtketten (IEC 60598-2-20:
250 V für einphasige Wechselstrom- oder
ÖVE/ÖNORM EN 50160:2011-03-01
2010)
Gleichstromwerkzeuge und bis 440 V für
Merkmale der Spannung in öffentlichen
Ersatz
Elektrizitätsversorgungsnetzen
20+A1+A2:2004-10-01
Elektromagnetische Verträglichkeit
für
ÖVE/ÖNORM
EN
60598-2-
Teil 2-1: Besondere Anforderungen für Bohr-
Ersatz für ÖVE/ÖNORM EN 50160:2008-0501
Dieser Teil von EN 60598 legt Anforderungen
maschinen und Schlagbohrmaschinen (IEC
an Lichtketten zur Verwendung in Innenräu-
60745-2-1:2003 + A1:2008, modifiziert)
Diese Europäische Norm definiert, beschreibt
men oder im Freien fest, für in Reihe oder
Ersatz für ÖVE/ÖNORM EN 60745-2-1:2010-
und spezifiziert die wesentlichen Merkmale
parallel geschaltete oder einer Kombina-
08-01
der Versorgungsspannung an der Über-
tion aus in Reihe und parallel geschalteten
Preis:
gabestelle zum Netznutzer in öffentlichen
Glühlampen zum Betrieb an Versorgungs-
Nieder-, Mittel- und Hochspannungs-Wech-
spannungen bis 250 V. Für Lichtketten mit
Teil 2-2: Besondere Anforderungen für
selstrom-Versorgungsnetzen unter normalen
Steckfassungen gelten die entsprechenden
Schrauber und Schlagschrauber (IEC 60745-
Betriebsbedingungen.
EUR 34,40
Anforderungen dieses Teils von EN 60598.
2-2:2003 + A1:2008, modifiziert)
Diese Norm beschreibt die Grenzen oder
Bei Lichtketten mit nicht genormten Lam-
Ersatz für ÖVE/ÖNORM EN 60745-2-2:2010-
Werte, innerhalb derer die Merkmale der
pen (z. B. Lampen mit Stecksockel) werden
08-01
Spannung an beliebigen Übergabestellen in
die Lampen als Teil der Lichtkette angesehen
Preis:
öffentlichen europäischen Elektrizitätsversor-
und folglich in die Prüfungen einbezogen
gungsnetzen zu erwarten sind; sie beschreibt
(und damit in das Prüfzertifikat, falls vorge-
Teil 2-6: Besondere Anforderungen für
aber nicht die durchschnittliche Situation (in
sehen).
Hämmer (IEC 60745-2-6:2003 + A1:2006 +
wie sie ein einzelner Nutzer des Netzes ge-
Preis:
EUR 44,00
Ersatz für ÖVE/ÖNORM EN 60745-2-6:201008-01
wöhnlich erfährt. Diese Europäische Norm gilt nicht für von
EUR 34,40
A2:2008, modifiziert)
einem öffentlichen Energieversorgungsnetz),
ÖVE/ÖNORM EN 60745-2 Reihe:
Preis:
EUR 44,00
den normalen Betriebsbedingungen abwei-
2011-03-01
chende Betriebsbedingungen.
Handgeführte motorbetriebene Elektrowerk-
Teil 2-11: Besondere Anforderungen für
zeuge – Sicherheit
Sägen mit hin- und hergehendem Säge-
Preis:
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dreiphasige Wechselstromwerkzeuge.
blatt (Stichsägen und Säbelsägen)
EUR 99,20
heft 3.2011
© Springer-Verlag
(IEC
e&i elektrotechnik und informationstechnik
normund Posterwettbewerb für den Weltnormentag Für die Gestaltung des Posters zum diesjährigen Weltnormentag „International Standards – Creating confidence globally“ am 14. Oktober hat die internationale Normungs-Dachorganisation World Standards Cooperation (WSC) einen Wettbewerb ausgeschrieben: Der Designer des besten Posterentwurfs gewinnt 1.500 CHF, weitere drei Entwürfe werden mit je 500 CHF bedacht. Interessierte können ihre Vorschläge im .jpg- oder .png-Format bis 30. April unter wsdposter@worldstandardscooperation.
org einreichen. Vertreter von IEC, ISO und ITU werden unter allen Einsendungen eine Vorauswahl treffen. Die endgültige Wahl erfolgt durch die breite Öffentlichkeit, die von 5. bis 30. April auf der WSC-Webseite mittels Facebook „Like“-Buttons für ihre Favoriten stimmen kann.
60745-2-11:2003 + A1:2008, modifiziert)
Spannung montiert und demontiert werden
Ersatz für ÖVE/ÖNORM EN 60268-4:2004-
Ersatz
können, um Arbeiten an elektrischen Wech-
08-01
des Vorsitzenden im Technischen Komitee TK IT-EG „Informationstechnik, Telekommunikation und Elektronik“ und im Technischen Subkomitee TSK E 10 „Elektrische Niederspannungsanlagen – Begriffe“ inne. Informationen Österreichisches Elektrotechnisches Komitee (OEK) im OVE, Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Eschenbachgasse 9, 1010 Wien, Telefon +43 (1) 587 63 73-0, E-Mail:
[email protected], Internet: www.ove.at
für
ÖVE/ÖNORM
EN
60745-2-
11:2010-08-01
selspannungsanlagen auszuführen. Teil 1 der
Preis:
IEC 60832 betrifft isolierende Stangen.
EUR 34,40
Informationen Österreichisches Elektrotechnisches Komitee (OEK) im OVE, Eschenbachgasse 9, 1010 Wien, Internet: www.ove.at; www.worldstandardscooperation.org
Dieser Teil von ÖVE/ÖNORM EN 60268 legt Messverfahren für elektrische Impedanz,
Teil 2-14: Besondere Anforderungen für
Preis:
EUR 67,20
Hobel (IEC 60745-2-14:2003 + A1:2006 +
Übertragungskoeffizienten,
Richtungsei-
genschaften, Dynamikbereich und externe ÖVE/ÖNORM EN 60832-2:2011-03-01
Einflüsse von Mikrofonen für elektroakus-
Arbeiten unter Spannung – Isolierende
tische Geräte und die durch den Hersteller
14:2010-04-01
Stangen und auswechselbare Arbeitsköpfe
zu definierenden Eigenschaften fest. Diese
Preis:
– Teil 2: Auswechselbare Arbeitsköpfe (IEC
Norm gilt für Mikrofone elektroakustischer
60832-2:2010)
Anlagen zur Verwendung für Sprache und
Ersatz für ÖVE EN 60832:1996, teilweise
Musik.
Dieser Teil von IEC 60832 enthält die we-
Norm schließt ein Mikrofon alle Teile mit ein,
A2:2010, modifiziert) Ersatz
für
ÖVE/ÖNORM
EN
60745-2-
EUR 34,40
Teil 2-19: Besondere Anforderungen für Flachdübelfräsen (IEC 60745-2-19:2005 + A1:2010, modifiziert) Ersatz
für
ÖVE/ÖNORM
EN
60745-2-
Für die Anwendung dieser Internationalen sentlichen Anforderungen an isolierende
die Bestandteil des Mikrofons sind, wie Über-
19:2010-02-01
Stangen zum Arbeiten unter Spannung an
trager, Vorverstärker oder andere Elemente
Preis:
elektrischen Wechselspannungsanlagen. Teil
bis zu den vom Hersteller festgelegten Aus-
2 von IEC 60832 betrifft Arbeitsköpfe, die an
gangsanschlüssen.
EUR 34,40
die Kupplungsteile der isolierenden Stangen
Elektrische Hochspannungsanlagen
montiert und von diesen demontiert werden
Preis:
EUR 110,00
können. ÖVE/ÖNORM EN 60832-1:2011-03-01 Arbeiten unter Spannung – Isolierende Stan-
ÖVE/ÖNORM EN 60950-1:2011-03-01 Preis:
EUR 76,00
gen und auswechselbare Arbeitsköpfe – Teil
cherheit – Teil 1: Allgemeine Anforderungen
1: Isolierende Stangen (IEC 60832-1:2010) Ersatz für ÖVE EN 60832:1996, teilweise
Einrichtungen der Informationstechnik – Si(IEC 60950-1:2005 + Cor.:2006 + A1:2009,
Informationstechnik, Telekommunikation und Elektronik
modifiziert) Ersatz für ÖVE/ÖNORM EN 60950-1:200701-01
Dieser Teil von IEC 60382 enthält die wesentlichen Anforderungen an Arbeitsköpfe
ÖVE/ÖNORM EN 60268-4:2011-03-01
und Adapter, die an die Kupplungsteile der
Elektroakustische Geräte – Teil 4: Mikrofone
Diese ÖVE/ÖNORM EN gilt für netz- oder
isolierenden Stangen zum Arbeiten unter
(IEC 60268-4:2010)
batteriebetriebene Einrichtungen
März 2011
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heft 3.2011
a 17
normund Neuer IEC/CLC-Experte TC 82 In der 30. Sitzung des Technischen SubInternational in Wels. Seit 2008 leitet er komitees Photovoltaik (TSK E03) am 10. den Bereich PV Systemtechnik. Im Zuge März erfolgte die Übergabe des IEC/ seiner Tätigkeit ist Thomas Mühlberger CLC-Experten für TC 82 von Ing. Bernd seit fast zehn Jahren Mitglied in verschieRumplmayr an Dipl.-Ing. Thodenen nationalen und internamas Mühlberger. tionalen Normengremien: OVE TSK E03 (Photovoltaik), OVE Thomas Mühlberger studierTSK E03 AG-E03 1-3 (Netzte technische Physik an den Universitäten Linz und Uppsala schnittstelle, Wechselrichter, (Schweden). Nach seinem AbBOS), DKE AK 373.0.3 (PV Systemtechnik), DKE AK 373.0.9 schluss im Jahr 2001 wurde er (Netzschnittstelle), CENELEC Projektleiter Forschung und EntTC 82 WG 2 (BOS components wicklung der Abteilung Solarelektronik bei der Firma Fronius Dipl.-Ing. Mühlberger and systems), IEC TC 82 WG 3
(PV Systems), IEC TC 82 WG 6 (Balance of system components). Der OVE dankt Ing. Bernd Rumplmayr für die langjährige, erfolgreiche Arbeit auf internationaler Ebene und wünscht Dipl.-Ing. Mühlberger alles Gute und viel Erfolg für seine neue Aufgabe. Informationen Österreichisches Elektrotechnisches Komitee (OEK) im OVE, Dipl.-Ing. (FH) Thomas Henschl, Eschenbachgasse 9, 1010 Wien, Telefon +43 (1) 587 63 73-0, E-Mail:
[email protected], Internet: www.ove.at
Neue Normen der Informationstechnik (en: information
Kabel und Leitungen
trischer Büromaschinen und für dazugehö-
ÖVE/ÖNORM EN 50397-3:2011-03-01
rige Einrichtungen mit NENNSPANNUNGEN
Kunststoffumhüllte Leiter und zugehörige
Dieser Teil von IEC 60027 ergänzt IEC 60027-
bis 600 V.
Armaturen für Freileitungen mit Nennspan-
1 und ist in der Erzeugung, Übertragung und
nungen über 1 kV und nicht mehr als 36 kV
Verteilung elektrischer Energie anwendbar.
Wechselspannung – Teil 3: Leitfaden für die
Er gibt Namen und Formelzeichen für Grö-
Verwendung
ßen und Einheiten an. Er enthält auch Regeln
Diese Norm gilt auch für solche Einrichtungen der Informationstechnik, • die zur Verwendung als Telekommunika-
für Mehrfachindizes und ihre Reihenfolge.
tions-Endeinrichtung und als Einrichtung
Dieser Teil von EN 50397 gibt allgemeine
für die Infrastruktur des TELEKOMMUNI-
Empfehlungen für die Auswahl, Lagerung,
KATIONSNETZES gebaut sind;
den Transport und die Montage der in den
• die dafür gebaut und vorgesehen sind,
Teilen 1 und 2 dieser Normenreihe beschrie-
direkt an ein KABELVERTEILSYSTEM ange-
benen kunststoffumhüllten Leiter und der
schlossen oder als Einrichtung für dessen
zugehörigen Armaturen, wenn nichts ande-
Infrastruktur verwendet zu werden;
res festgelegt wurde.
• die dafür gebaut sind, den AC-VERSORGUNGSSTROMKREIS
(en:
AC
Die Sicherheits- und Umweltbestimmun-
MAINS
gen sowie die Bestimmungen für die Installa-
SUPPLY) als Übertragungsmedium für die
tion und die mechanische Konstruktion wer-
Kommunikation zu verwenden.
den in dieser Empfehlung für Verwendung nicht betrachtet, sie sind durch einschlägige
Diese Norm gilt auch für Bauteile und Bau-
nationale Vorschriften und Gesetze abge-
gruppen, die zum Einbau in Einrichtungen
deckt, müssen aber immer, soweit erforder-
der Informationstechnik vorgesehen sind. Sie
lich, beachtet werden.
darf auch dann auf elektronische Teile von Einrichtungen angewandt werden, wenn
Preis:
EUR 34,40
diese Einrichtung nicht als Ganzes in ihren Anwendungsbereich fällt, wie umfangreiche Klimaanlagen, Brandmeldeanlagen und Feu-
Mess- und Regelungstechnik
erlöschanlagen. ÖVE/ÖNORM EN 60027-7:2011-03-01 Preis:
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Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung (IEC 60027-7:2010)
technology equipment) einschließlich elek-
EUR 196,00
heft 3.2011
Formelzeichen für die Elektrotechnik – Teil 7:
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Preis:
EUR 92,80
Eine vollständige Listung der aktuellen elektrotechnischen Normen und Normentwürfe des laufenden Monats finden Sie im Internet unter www.ove.at/ oek/nachrichten. Alle Preisangaben verstehen sich exkl. MwSt. und gelten für elektronisches Format. Technische Beratung: Österreichischer Verband für Elektrotechnik – OVE, Telefon +43 (1) 587 63 73-0, E-Mail:
[email protected] Verkauf: Österreichischer Verband für Elektrotechnik – OVE, Telefon +43 (1) 587 63 73-0, E-Mail:
[email protected], Internet: www.ove.at/ shop Austrian Standards plus GmbH – AS+,Telefon +43 (1) 213 00-444, E-Mail:
[email protected], Internet: www.as-plus.at
e&i elektrotechnik und informationstechnik
panorama Technologiemesse im Ländle der Zukunft“. Diese neuen Angebote richten sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen. Weiters zu sehen: Auf etwa 120 Quadratmetern zeigt eine komplette Prozesskette von spezialisierten Hightech-Unternehmen die Trends bei Fertigungslösungen, Maschinen und Werkzeugen. Innovationspreise Auch für Aus- und Weiterbildung im technischen Bereich gibt die intertech wichtige Impulse: Im Rahmen der Eröffnungsfeier werden zwei Innovationspreise an kreative Technikstudierende vergeben. Insgesamt sind beide Preise mit 30.000 Schweizer Franken dotiert. Zeitgleich zur intertech findet die Arbeitsschutz-Messe Preventa statt. Im Mit-
IT-Kolloquium Das Informationstechnische Kolloquium findet am 17. Mai 2011 unter dem Titel „Funknetze für die Mobilität der Zukunft“ an der Technischen Universität Wien, Pötzl Hörsaal EI 8, statt. Was können drahtlose Technologien für intelligente Transportsysteme und Verkehrstelematikanwendungen leisten? Welchen Anforderungen müssen Funkverbindungen in diesem Umfeld gerecht werden? Im Zentrum des Interesses dieses Kolloquiums stehen Fragen zur Konnektivität, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit für vehikulare, zellulare und kurzreichweitige Kommunikation. Veranstaltet wird das Kolloquium vom Österreichischen Verband für Elektrotechnik, der TU Wien und dem Forschungszentrum Telekommunikation Wien (FTW). Informationstechnisches Kolloquium, TU Wien, 17. Mai 2011 Österreichischer Verband für Elektrotechnik, Eschenbachgasse 9, 1010 Wien, Telefon +43 (1) 587 63 73-22, E-Mail:
[email protected], Internet: www.ove.at/veranstaltungen
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telpunkt stehen dabei Arbeitssicherheit, Brandschutz, PSA sowie Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz. intertech, Messe Dornbirn 18. - 20. Mai 2011 Dornbirner Messe GmbH, Messeplatz 1, 6854 Dornbirn, Telefon +43 (5572) 305-0, E-Mail:
[email protected], Internet: www. messedornbirn.at/intertech
Europas Leitmesse für Leistungselektronik
Von 17. bis 19. Mai 2011 wird im Messezentrum Nürnberg die PCIM Europe veranstaltet. Mehr als 260 Aussteller werden ihre Innovationen und Produkte präsentieren. Unter anderem sind auf der PCIM Lösungen der Leistungselektronik für die Nutzung alternativer Energiequellen oder Elektromobilität zu sehen. Podiumsdiskussionen und zahlreiche Produktpräsentationen von Ausstellern finden Besucher im Forum in der Messehalle vor. Mit dem Students Day kümmert sich das European Center for Power Electronics e.V. auch dieses Jahr um den Ingenieursnachwuchs. Studentengruppen besuchen unterschiedliche Aussteller und erleben
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so die Leistungselektronik live. Die Jobplattform semica.de bietet nicht nur Berufseinsteigern, sondern auch erfahrenen Ingenieuren Karrieremöglichkeiten. Das Konferenzprogramm mit Fokus auf Leistungselektronik, Intelligente Antriebstechnik, Power Quality und Energy Management bietet mehr als 200 Vorträge und Posterpräsentationen in Erstveröffentlichung. Höhepunkte der Konferenz sind die Keynotes zu den Herausforderungen von Smart Grid und E-Mobility für die Leistungselektronik sowie Special Sessions zu „Interleaved Converters“ und „High Frequency Switching Devices and Applications“. In zehn Tutorien vermitteln am Vortag der Konferenz renommierte Fachleute ihr Wissen zu aktuellen und komplexen Fragestellungen in der Leistungselektronik. PCIM Europe, Messezentrum Nürnberg 17. - 19. Mai 2011 Mesago Messe Frankfurt, Rotebuehlstraße 83-85, 70178 Stuttgart, Deutschland, Telefon +49 (711) 619 46-0, E-Mail:
[email protected], Internet: www.pcim.de
e&i elektrotechnik und informationstechnik
Fotos: Messe Dornbirn (2), Mesago Messe
Bereits zum 21. Mal findet von 18. bis 20. Mai die intertech in der Messe Dornbirn statt. Zu den Höhepunkten der Fachmesse zählen die heuer erstmals abgehaltenen „Technologie-Gespräche“ zu branchenaktuellen Themen, eine Wirtschaftsveranstaltung mit Workshops, Vorträgen und Podiumsdiskussionen sowie die Sonderausstellung „Alternative Energieformen
Branchentreff für die Qualitätssicherung Im Rahmen der Control, Internationale Fachmesse für Qualitätssicherung, die heuer zum 25. Mal stattfindet, werden von 3. bis 6. Mai mehr als 800 internationale Aussteller ihre Innovationen in Stuttgart präsentieren. Das Angebot umfasst vor allem Komponenten, Systeme sowie Lösungen in Hard- und Software. Zur Jubiläumsausgabe wurde das Programm an Sonderschauen und Themenparks ausgebaut. Mit dem Partner Fraunhofer Allianz Vision werden etwa die beiden Sonderschauen „Berührungslose Messtechnik“ und „Null-Fehler-Produktion durch Bildverarbeitung und optische Mess- und Prüftechnik“ präsentiert. Als weiterer Höhepunkt ist das Eventforum zum Thema „Computertomographie im industriellen Einsatz“ anzusehen. Hier erhalten die Fachbesucher aus aller Welt die einmalige Gelegenheit, sich ganz gezielt und dabei umfassend über die Technologie und Anwendungsmöglichkeiten der industriellen Computertomographie zu informieren.
Bereits zum zweiten Mal wird der Themenpark „Qualitätssicherung in der Medizintechnik“ gezeigt, mit dem neuen Themenpark „Aktuatorik“ wird heuer dem steigenden Bedarf an „QS-Automatisierung“ Rechnung getragen. Control, Messe Stuttgart 3. - 6. Mai 2011 P. E. Schall GmbH & Co. KG, Gustav-Werner-Straße 6, 72636 Frickenhausen, Deutschland, Telefon +49 (7025) 92 06-0, E-Mail: info@schall-messen. de, Internet: www.control-messe.de
Foto: P.E. Schall GmbH
Elektromobilität in Österreich Automobilhersteller beginnen mit der Serienfertigung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen, sie schmieden Allianzen mit Energieversorgern und Batterieherstellern, die ihrerseits in die entsprechende Infrastruktur und neue Produktionskapazitäten investieren. Die Industrie entwickelt Soft- und Hardwarelösungen für die zukünftige Kommunikation zwischen Fahrzeug und Stromnetz, und neue Player revolutionieren mit ihren innovativen Dienstleistungen und Produkten den Mobilitätsmarkt. Die e-mobility austria conference 2011 bietet von 28. bis 29. April 2011 in Graz ein Forum für Diskussion und Austausch, greift aktuelle Themen der Elektromobilität auf und informiert so über Potenziale, Trends und innovative Entwicklungen in der Fahrzeugindustrie, der Speichertechnologie sowie der Infrastruktur.
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In Österreich hat der Elektromobilitätsmarkt enormes Potenzial: So soll etwa in unmittelbarer Zukunft ein landesweites System mit einigen Tausend Ladestationen aufgebaut werden. Ziel der Konferenz ist es, alle wichtigen Partner auf einer Veranstaltung zusammenzubringen. Parallel zum Kongress findet von 28. April bis 1. Mai die e-mobility expo 2011 statt, die den Messebesuchern einen umfassenden Einblick in die mobile Zukunft gibt. Darüber hinaus stellen Autokonzerne ihre Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge für Testfahrten zur Verfügung. e-mobility austria conference, Messe Graz, 28. - 29. April 2011 e-mobility congress/exhibition, Radetzkystraße 31, 8010 Graz, Telefon +43 (316) 82 88 28-0, E-Mail:
[email protected], Internet: www. emobility-graz.at
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panorama Die gesamte Elektronikfertigung auf einen Blick
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Wirtschaft besprochen werden können. Die Gemeinschaftsstände Optoelektronik und der Service Point EMS liefern kompakt und übersichtlich Informationen zu den jeweiligen Themengebieten und bieten den Besuchern die Möglichkeit, Lösungen direkt vor Ort zu vergleichen. Zukunftsorientierte Themen Der diesjährige Kongresstag steht unter dem Motto: „Zuverlässigkeit multifunktionaler Elektronikbaugruppen – Moderne Analysemethoden und Teststrategien“; die Tutorials behandeln ganz gezielt anwenderbezogene und zukunftsorientierte Themen aus der Elektronikfertigung, wie z. B. LED-Packaging, Energieeffizienz in der Elektronikfertigung, Traceability, neueste Erkenntnisse zu Materialien, Zuverlässigkeitsthemen und vieles mehr. Zum ersten Mal wird in diesem Jahr der „SMT/HYBRID/PACKAGING Young Engi-
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neer Award“ verliehen, für den sich junge Ingenieure bis 35 Jahre mit einem Poster bewerben konnten. SMT/Hybrid/Packaging, Messe Nürnberg 3. - 5. Mai 2011 Mesago Messe Frankfurt, Rotebuehlstraße 83-85, 70178 Stuttgart, Deutschland, Telefon +49 (711) 619 46-0, E-Mail:
[email protected], Internet: www.mesago.de/SMT
e&i elektrotechnik und informationstechnik
Foto: Mesago Messe
Auf der SMT/Hybrid/Packaging, die von 3. bis 5. Mai in Nürnberg stattfindet, präsentieren sich heuer neben den Keyplayern der Branche auch zahlreiche Erstaussteller mit ihrem aktuellen Angebot aus der gesamten Elektronikfertigung. Eines der Highlights der Messe wird die vom Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration organisierte Fertigungslinie zum Thema „Höchste Präzision bei kleinen Losgrößen“ sein. Im engen Zusammenspiel von Forschung und Industrie werden hier technologische Neuerungen und deren fertigungstechnische Umsetzung anhand von Demonstrationsplatinen dargestellt. Neben den Vorführungen wird auch erstmals eine Technologiesprechstunde angeboten, bei der Fragen, die technische Produkte, Dienstleistungen oder auch Fördermittelberatung umfassen, vor Ort mit den Experten aus Wissenschaft und
praxis+wissen
Überspannnungsschutzgeräte Typ 1 – Funkenstrecke oder Varistor? B. Leibig Überspannungsschutz ist heute für jedes Gebäude ein wichtiger Bestandteil zum Schutz der Anlagen und Systeme. Moderne Überspannungsschutzgeräte für das 230/400-V-Netz verfügen über einen tiefen Schutzpegel und hohes Ableitvermögen bei Blitzströmen. Diese Geräte werden als Kombiableiter Typ 1 bezeichnet. Es gibt sie auf Basis von Funkenstreckentechnologie und auf Basis von Varistortechnologie. Der Beitrag erläutert die Vor- und Nachteile dieser unterschiedlichen Technologien und legt dar, was in der Praxis relevant ist. 1. Unterscheidung von Schutzelementen hinsichtlich des Ansprechverhaltens Die Schutzelemente in einem Überspannungschutzgerät (SPD) werden in Bezug auf deren Ansprechverhalten unterschieden in: • spannungsschaltende Schutzelemente z. B. Funkenstrecken, Gasentladungsableiter, ...
Abb. 1a. Spannungsverlauf an einer Funkenstrecke, Abb. 1b. Spannungsverlauf an einem Varistor
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sorgungssystems, somit treten keine relevanten Folgeströme auf. Die Impulsdauer ist jedoch länger, somit ist die Durchlassenergie bei einem Varistor deutlich größer als bei einer Funkenstrecke. Deshalb ist die energetische Belastung nachfolgender Schutzstufen und Endgeräte wesentlich stärker als bei einer Funkenstrecke. Aus diesem Grund ist die energetische Koordination zwischen den Schutzstufen sehr schwierig. Abb. 2. Schaltbild Koordination von spannungsschaltendem (SG –Funkenstrecke/spark gap) und spannungsbegrenzendem (MOV – Metall Oxid Varistor) SPD
• spannungsbegrenzende Schutzelemente z. B. Varistoren, Begrenzungsdioden. Die nachfolgenden Darstellungen zeigen den prinzipiellen Spannungsverlauf dieser beiden Ausführungen von Schutzelementen, bei Beaufschlagung mit einem Stoßstrom. Aus Abb. 1a ist zu erkennen, dass bei Funkenstrecken die Spannung nach sehr kurzer Zeit auf die so genannte Bogenbrennspannung zusammenbricht. Diese liegt bei einer folgestrombegrenzenden Funkenstrecke typischerweise in der Größenordnung der Versorgungsspannung. Die Blitzstoßstrom-Welle wird „geschalten“ und damit die Impulsdauer verkürzt. Diese so genannte „Wellenbrecher“Funktion entlastet energetisch die nachfolgenden Schutzstufen in Unterverteilern (Typ 2-Ableiter) und Endgeräten (Typ 3-Ableiter). Zusätzlich fließen im Normalbetrieb keine Leckströme, somit ist der Einsatz vor der Zähleinrichtung möglich. Deutlich ist in Abb. 1b die spannungsbegrenzende Wirkung des Varistors zu erkennen. Die Restspannung des Varistors ist höher als die Nennspannung des Ver-
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2. Energetische Koordination von Überspannungsschutzgeräten Unter energetischer Koordination ist das selektive und aufeinander abgestimmte Wirken von hintereinandergeschalteten Schutzstufen einer Überspannungs-
Abb. 3. Energieverläufe bei der Koordination einer Funkenstrecke mit nachgelagertem Varistor in Abhängigkeit des Stoßstroms
schutzbeschaltung zu verstehen. Die betreffenden Anforderungen und Grundprinzipien werden in der ÖVE/ÖNORM EN 62305-4 im Anhang C beschrieben. Nachfolgend werden die beiden prinzipiellen Konfigurationen für zweistufige Schutzkonzepte dargestellt. 2.1 Koordination von spannungsschaltenden und spannungsbegrenzenden SPDs Die sich bei der Koordination eines spannungsschaltenden SPD (SG) mit einem
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praxis+wissen
nachgelagerten spannungsbegrenzenden SPD (MOV) ergebenden Energieverläufe sind in Abb. 3 dargestellt (Prüfung von SPD Typ 1 mit Blitz-Stoßstrom Iimp der Kurvenform 10/350 µs). Wie in Abb. 3 zu erkennen, ist die energetische Koordinationsbedingung erfüllt, wenn die Funkenstrecke zündet, bevor die Belastungsgrenze für den Varistor erreicht wird. Es zeigt sich, dass unter dieser Voraussetzung selbst bei der maximal ausgewiesenen Stoßstromamplitude nahezu keine Energie mehr in der nachgelagerten Schutzstufe bzw. im zu schützenden Endgerät umgesetzt wird. 2.2 Koordination von zwei spannungsbegrenzenden SPDs Bei der Koordination zweier spannungsbegrenzender SPDs (Varistoren) ergeben sich die in Abb. 5 dargestellten Energieverläufe. Da es sich bei Varistoren um Bauteile mit einer kontinuierlichen Span-
Abb. 4. Schaltbild Koordination von zwei spannungsbegrenzenden (MOV – Metall Oxid Varistor) SPDs
nungs-Strom-Kennlinie handelt, teilen sich die Stoßströme einfach entsprechend der resultierenden Widerstände in den beiden Varistoren auf.
Abb. 5. Energieverläufe bei der Koordination zweier Varistoren in Abhängigkeit des Stoßstroms
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Abb. 6. Einfacher Einsatz eines Ableiters mit Funkenstreckentechnologie DEHNventil
Die „Widerstände“ müssten extrem unterschiedlich bemessen werden, damit der überwiegende Anteil des Stoßstroms über den Varistor 1 (MOV 1) fließt, was aber nur möglich ist, wenn bei der nachfolgenden Stufe ein Varistor mit deutlich höherer Bemessungsspannung (z. B. 385 V) eingesetzt werden würde. Dies ist aber in 230/400-V-Systemen eine absolut unübliche Bemessung, von der im praktischen Einsatz weder bei nachfolgenden Typ 2- oder Typ 3-Ableitern noch bei Endgeräteschutzbeschaltungen ausgegangen werden kann. Aus diesem Grund kann hier nicht von einer funktionierenden Koordination ausgegangen werden.
leitvermögen von Iimp 12,5 kA angeboten und sind somit nicht für alle Blitzschutzklassen einsetzbar. Das hohe Folgestromlöschvermögen von modernen Schutzgeräten auf Funkenstreckenbasis wie z. B. DEHNventil (Abb. 6) sorgt für den sicheren Betrieb und die Verfügbarkeit der Anlagen. Literatur ÖVE/ÖNORM EN 62305-4 Blitzschutz – Teil 4: Elektrische und elektronische Systeme in baulichen Anlagen, ÖVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik ÖVE/ÖNORM E 8001-1:2010-03-01 Abschnitt 18: Schutz elektrischer Anlagen gegen transiente Überspannungen – Überspannungsschutzmaßnahmen, ÖVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
3. Fazit Eine Koordination über den gesamten Amplitudenbereich der spezifizierten Stoßströme (0 bis 25 kA 10/350 µs) ist nur bei SPD Typ 1 mit einer Funkenstrecke anwendungsgerecht umsetzbar. Durch die „Wellenbrecher“-Funktion und die damit verbundene Impulszeit-Verkürzung wird der einlaufende 10/350-µs-Blitzstrom auf eine Restgröße heruntergebrochen, die von den nachgelagerten Schutzstufen und Endgeräten sicher beherrscht werden kann. Zudem werden Varistoren als Typ 1-Ableiter in der Regel nur bis zu einem Ab-
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ÖVE/ÖNORM EN 61643-11 Überspannungsschutzgeräte für Niederspannung – Teil 11: Überspannungsschutzgeräte für den Einsatz in Niederspannungsanlagen – Anforderungen und Prüfungen; ÖVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik Leibig, B., Strangfeld, U. (2010): „Wirksamkeit von Ableitern für den Blitz- und Überspannungsschutz“, etz elektrotechnische Zeitschrift, Heft 08/2010.
Autor + Informationen Autor: Dipl.-Ing.(FH) Bernd Leibig, DEHN + SÖHNE GmbH + Co.KG., Neumarkt i. d. OPf. Informationen: DEHN AUSTRIA GmbH, Volkersdorf 8, 4470 Enns, Telefon +43 (7223) 803 56, E-Mail:
[email protected], Internet: www.dehn.at
e&i elektrotechnik und informationstechnik
science news Kooperation
Energieforschungsallianz von Verbund und TU Wien Die Energiesysteme sind im Wandel: Neue technologische Lösungen sind gefragt, etwa wenn es um effiziente erneuerbare Energiequellen oder intelligente Stromnetze geht. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, bündeln Verbund und die TU Wien ihre Kräfte in einer auf fünf Jahre ausgelegten EnergieForschungsallianz. Gemeinsam will man im Energiebereich zukunftsweisende Forschung vorantreiben und helle Köpfe für den Energiebereich rekrutieren. Wasserkraft und Alternativenergie Das Spektrum an geplanten Forschungsschwerpunkten ist breit. Eine wichtige Rolle spielt das Thema Wasserkraft. Hier gibt es Forschungsbedarf bei neuen Turbinenkonzepten und im Anlagenbau. In der Ingenieurhydrologie versucht man außerdem, Eigenschaften von Flüssen und Flusseinzugsgebieten vorherzusagen. Bei Technologien wie Windkraft oder Photovoltaik will VERBUND mit Hilfe der TU-Forschung ganz vorne mitspielen.
Rektor Skalicky, Vizerektorin Seidler, Ministerin Karl und Verbund-Chef Anzengruber
Auch neue Methoden der Energiespeicherung sollen erforscht werden. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Elektromobilität. Bei zunehmendem Einsatz von Elektrofahrzeugen müssen nicht nur Ladestationen und Batteriesysteme geschaffen werden, auch das Stromnetz wird dadurch vor neue Herausforderungen gestellt. Nicht zuletzt sind für die Energiewirtschaft auch Studien wichtig, die sich mit
langfristigen Szenarien und Trends in Stromverbrauch und Stromerzeugung beschäftigen – nicht nur in Österreich, sondern weltweit. Informationen TU Wien, Gudrun Weinwurm, Forschungszentrum Energie und Umwelt, Karlsplatz 13, 1040 Wien, EMail:
[email protected], Internet: www.tuwien.ac.at; www.verbund.at
TU Graz
Erfolgreiche BCI-Forschung
Foto: TU Wien
Die „Brain-Computer Interface“(BCI)Forschung verfolgt das Ziel, aus Gehirnströmen Informationen zu extrahieren, um damit Menschen mit schweren Beeinträchtigungen ein Kommunikationssystem zur Verfügung zu stellen. Ein Verfahren dabei ist das so genannte hybride BCI: Es erlaubt zwei unabhängige Kanäle – BCI und ein anderes Eingabesystem – auf eine bestimmte Art und Weise zu kombinieren, so dass beide Systeme effizient genutzt werden können. Im Februar versammelten sich zu diesem Thema internationale Experten in den USA. Die TU Graz, die über ein eigenes BCI-Labor verfügt, war durch das Institut für Semantische Datenanalyse vertreten. Das hybride BCI Gehirn-Computer-Schnittstellen lassen Menschen durch und mit sich selbst kom-
März 2011
munizieren. Denn mit Hilfe dieser Schnittstelle zwischen Gehirn und Computer ist es möglich, Gehirnströme von einer Elektrodenhaube in Steuersignale umzusetzen und gezielt auf eine Neuroprothese an Gliedmaßen zu übertragen. Eine spezielle Rolle spielt dabei das hybride BCI: Auf diese Weise kann ein optimales Signal aus zwei Kommunikationssystemen – BCI und Joystick – gewonnen und miteinander kombiniert werden. Die Forschungen sind mittlerweile so weit fortgeschritten, dass der Weg vom Labor in die klinische Praxis möglich ist. Querschnittgelähmte Menschen heilen zu können, liegt aber noch in ferner Zukunft.
zum Thema „Hybrid BCI“ arbeitet, hielt im Rahmen des Symposiums „The Next Step in Neuroprosthetics and Brain-Computer Interfaces“ einen Vortrag mit dem Titel „Future Directions in Hybrid BrainComputer Interfaces“ und stellte damit Konzepte vor, die zeigen, dass BCI-Forschung an der TU Graz erfolgreich betrieben wird. Veranstalter der Tagung war die „American Association for the Advancement of Science“, die weltweit größte wissenschaftliche Gesellschaft und Herausgeber der Zeitschrift „Science“.
Wissenschaft made in Austria Gernot Müller-Putz vom Institut für Semantische Datenanalyse, der in der Forschungsgruppe von Prof. Christa Neuper
TU Graz, Assoc.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Gernot R. Müller-Putz, Institut für Semantische Datenanalyse, Krenngasse 37, 8010 Graz, E-Mail: gernot.
[email protected], Internet: bci.tugraz.at
© Springer-Verlag
Informationen
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a 25
science news FH OÖ Campus Hagenberg
FH Joanneum
NFC-Kongress
„Ökotopia“ – Stadt der Zukunft
Fast 200 Besucher aus über 25 Ländern folgten der Einladung des NFC Research Labs der FH Oberösterreich und nahmen Ende Februar am 4. NFC Kongress in Hagenberg teil. Sie erhielten exklusiven Einblick in neueste Pläne für die Mobilfunktechnologie des Jahres 2011: Near Field Communication, kurz NFC.
Mit dem Projekt „Ökotopia“ möchte ein interdisziplinäres Forschungsteam an der FH Joanneum eine nachhaltige Entwicklung von Stadtteilen ermöglichen. Das Projekt läuft seit Juni 2009 auf fünf Jahre bei einem Gesamtbudget von knapp 1,4 Millionen Euro, und wird zu 70 Prozent von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen der COIN-Programmlinie Aufbau gefördert.
Vorträge, Workshops, Networking Die Kongressteilnehmer hörten Vorträge von namhaften internationalen Unternehmen wie Nokia, Research In Motion (RIM) und NXP Semiconductors sowie von NFC-Experten der FH Oberösterreich. Zudem gab es detaillierte technische Einblicke in Form von speziellen EntwicklerWorkshops zu Nokia Qt, Google Android und Apple iPhone. Der Event bot eine ideale Gelegenheit, sich ein Bild über Neuheiten im NFC-Bereich zu machen, Geschäftsmodelle im Vorfeld zu erkennen und mit Experten und Industrievertretern zu networken. NFC-Eroberungszug Ende Februar kündigten Mobilfunkbetreiber wie die Telekom Austria Group, Orange, die Deutsche Telekom (inklusive deren T-Mobile-Töchter), Vodafone, Telenor und Telefonica in einer gemeinsamen Mitteilung an, dass sie sich zur Umsetzung und Einführung von NFC-Diensten bis spätestens 2012 verpflichten. Die Präsentationen und Diskussionen an den beiden NFC-Kongresstagen zeigten deutlich, dass man bereits an weit mehr denkt, als die Technologie für den drahtlosen Datenaustausch über kurze Strecken nur in den Bereichen mobiles Bezahlen, Ticketing und Tagging zu verwenden. Die auf dem Kongress präsentierten Forschungsergebnisse werden vom IEEE Institute of Electrical and Electronics Engineers in einem Tagungsband publiziert.
Informationen FH OÖ Campus Hagenberg, Softwarepark 11, 4232 Hagenberg, Prof. (FH) Dr. Josef Langer, NFC Research Lab Hagenberg, E-Mail: josef.langer@ fh-hagenberg.at, Internet: www.fh-ooe.at/campus-hagenberg
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„Nachhaltigkeitsperformance“ Der Fachbereich „Leben, Bauen, Umwelt“ an der FH Joanneum Graz und Kapfenberg mit allen Studiengängen der Bereiche „Architektur und Bauwesen“, „Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement“ und „Soziale Arbeit“ widmet sich im Projekt „Ökotopia“ der Frage, ob es gelingt, den städtischen Lebensraum zukünftig umweltschonend und zugleich mit hoher Lebensqualität weiterentwickeln zu können. Die Wissenschaftler untersuchen sieben Grazer Stadtgebiete hinsichtlich energetischer, räumlicher und sozialer Ressourcen. Dabei wird erforscht, inwiefern Komponenten wie beispielsweise
Bebauungsart, Energieverbrauch, Mobilität oder das soziale Umfeld zueinander in Wechselwirkung stehen und in Summe die „Nachhaltigkeitsperformance“ eines Stadtgebiets beeinflussen. Die Stadt Graz ist in das Projekt eingebunden. Nutzerverhalten Erste Tendenzen sind bereits ablesbar – und dabei zeigen sich nicht nur gebietsspezifische Unterschiede, sondern auch, dass Stadtbewohner nicht immer so „logisch“ handeln, wie Städteplaner vielleicht vermuten. So zeichnet sich beispielsweise ab, dass sich eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr nicht unbedingt in einer höheren Nutzung niederschlägt, oder dass der Zugang zu privatem Grünraum nicht gleich bedeutet, dass man das Wochenende gern im eigenen Garten verbringt. Informationen FH Joanneum Kapfenberg, Energie-, Verkehrsund Umweltmanagement, Werk-VI-Straße 46, 8605 Kapfenberg, E-Mail:
[email protected], Internet: www.fh-joanneum.at
Diplom-/Masterprüfungen Folgende Kandidaten haben im Juni 2010 die abschließende Diplomprüfung aus Elektrotechnik an der Technischen Universität Wien abgelegt: Automatisierungstechnik Martin Etzelstorfer, Helmut Kulovics, Mario Weishapl Computertechnik Berthold Johann Bleier, Michael Leitner, Wilhelm Leonhardsberger OVE Energietechnik Andreas Bauer, BSc, Harald Andreas Köhler OVE, Matthias Albin Samonig, Marko Susic Mikroelektronik Martin Brandstetter, BSc OVE, Sasa Kutkurezovic, Lejla Mijanovic, Mario Mijic, Alexander Pöll Telekommunikation Gerhard Fassl, Jörg Christoph Reitterer, Veronika Shivaldova, Andreas Winkelbauer OVE
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e&i elektrotechnik und informationstechnik
science news TU Wien
Technikerinnen und Techniker von morgen
Fotos: cox-orange.at/rol, FH OÖ
Anfang Februar öffnete die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Wien ihre Pforten für mehr als 1.200 Schülerinnen und Schülern, die in die Welt von Technikstudierenden eintauchen wollten. Mustervorlesungen und verschiedenste Experimente begeis-
terten die Jugendlichen und belegten die Bandbreite des Studiums der Elektrotechnik. Neben der Wissenschaft kam auch die Wirtschaft umfangreich zu Wort, um die beruflichen Möglichkeiten nach Studienabschluss aufzuzeigen. Dipl.-Ing. Jasenka Loebus und Dipl.-Ing. Peter Spannagl, beide Absolventen der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik und langjährige Mitarbeiter der Kapsch-Gruppe, berichteten den Jugendlichen über ihren Werdegang und über ihren beruflichen Alltag als Techniker.
sieht Kapsch als besonders wichtig an. Am Tag der offenen Tür wurde vonseiten der Firma Kapsch explizit auf die guten Berufsaussichten für Absolventen der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik hingewiesen. Ein laufendes Zusammenspiel von Wissenschaft und Wirtschaft – wie bei diesem Tag der offenen Tür – ist notwendige Basis, um die dringend gesuchten AbsolventInnen dem Markt zuführen zu können. Die Zahlen der gesuchten Techniker in Österreich variieren – doch einig sind sich alle Beteiligten: Technikerinnen und Techniker braucht das Land!
Mag. Rudolf Bernscherer (li.), Kapsch Gruppe, und Dr. Walter Ehrlich-Schupita, TU Wien
Wissenschaft und Wirtschaft Kreativität und Internationalität sind Kapsch besonders wichtig. Die KapschGruppe mit Firmensitz Wien ist heute weltweit mit ca. 100 Gesellschaften vertreten und beschäftigt mehr als 3.500 Mitarbeiter. Eine exzellente Ausbildung
IVM
Summer School
Studie
Exzellente Medizintechniker
Technik-Studentinnen zeigen zu wenig Selbstbewusstsein. Zwei Drittel der Technik-Studentinnen bezeichnen es als „wichtig“ oder „sehr wichtig“, später im Beruf „fachlich nicht überfordert“ zu sein. Unter ihren männlichen Kollegen stellt eine mögliche Überforderung nur für knapp 40 % ein Problem dar. Das ergab eine Umfrage des Engineering-Unternehmens IVM unter 424 Studentinnen und Studenten an Universitäten und Fachhochschulen in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark. Unter vielen weiteren Themen, die die Studie untersuchte, war das Thema Überforderung das einzige, bei dem sich die Ansichten von Frauen und Männern deutlich unterschieden.
Der Linzer Studiengang Medizintechnik der FH OÖ ist mit den Schwerpunkten der Geräte- und Rehabilitationstechnik überregional etabliert und wird ab September 2011 mit dem Erlangener „Zentralinstitut für Medizintechnik“ (ZiMT) eine jährliche „Summer-School“ für die jeweils zehn besten Studierenden beider Hochschulen abhalten. Das bayerische Erlangen ist Standort zahlreicher Betriebe der Medizintechnik-Branche, rund 150 Unternehmen und klinische Einrichtungen bilden das Umfeld der Friedrich-Alexander-Universität ErlangenNürnberg.
Informationen IVM Engineering, Schönbrunner Allee 1-5, 2331 Vösendorf, Telefon +43 (1) 698 88 80-0, E-Mail:
[email protected], Internet: www.ivm.at
März 2011
Fachkompetenz Die ausgewählten Studierenden bekommen erstmals die Möglichkeit, innerhalb einer Woche ihr Wissen zu Themen wie Medizinische Software, Biomechanik, Prothetik oder Bildgebende Systeme in der Medizin zu vertiefen und neueste Entwicklungen kennenzulernen.
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Informationen Cox Orange Marketing & PR GmbH, Spittelberggasse 22, 1070 Wien, Telefon +43 (1) 895 56 1112, E-Mail:
[email protected], Internet: www. cox-orange.at; etit.tuwien.ac.at
Die Medizintechnik-Branche wächst rasant
Um die Inhalte für die Studierenden so anwendungsorientiert wie möglich zu gestalten, unterstützen führende Medizintechnik-Unternehmen und einschlägige klinische Einrichtungen in Erlangen und Linz das Projekt. Informationen FH OÖ, Fakultät für Gesundheit und Soziales, Garnisonstraße 21, 4020 Linz, Telefon +43 (732) 20 08-21 00, E-Mail:
[email protected], Internet: www.fh-ooe.at/mmt
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science news
AIT Austrian Institute of Technology
Intelligente Regelungskonzepte für Niederspannungsnetze
Verkehrssicherheit
Effiziente Nutzung der Netzinfrastruktur
RoadSTAR
In dem vom Klima- und Energiefonds geförderten Projekt „DG DemoNet – Smart LV Grid“ werden vom AIT gemeinsam mit Energie AG Oberösterreich Netz AG, Salzburg Netz AG, Linz Strom AG, BEWAG, Siemens Österreich, Fronius International und TU Wien Lösungen für einen aktiven
Die entwickelten Konzepte werden in weiterer Folge in ausgewählten Netzabschnitten in Oberösterreich und in der Modellregion Salzburg, in denen eine hohe Dichte an Elektrofahrzeugen bzw. an PV integriert wird, praktisch eingesetzt und validiert. Damit liefert dieses Projekt
Netzbetrieb auf der Niederspannungsebene erforscht. Das Projekt zielt konkret auf die Entwicklung und Evaluierung von intelligenten Planungs-, Monitoring-, Management- und Regelungsansätzen für die Systemintegration dezentraler Energieerzeugungsanlagen und flexibler Lasten. Damit soll ermöglicht werden, eine möglichst hohe Dichte an Photovoltaik und Elektromobilität in bestehende Niederspannungsnetze zu integrieren.
erstmals weitreichende und für den Praxiseinsatz bereits getestete Systemintegrationsansätze für energie- und kosteneffiziente Smart-Grid-Lösungen im Bereich der Niederspannungsnetze.
Zur gesamtheitlichen Beurteilung der Straßeninfrastruktur ist es unabdingbar, die einzelnen Parameter des Zustandes der Straßenoberfläche bzw. der Straßengeometrie genau zu erfassen. Die durch das Hochleistungsmessfahrzeug RoadSTAR erhobenen Straßeninfrastrukturdaten sind in Qualität, Auflösung und Flächendeckung europaweit einzigartig. Der Fokus der Messungen liegt dabei auf sicherheitsrelevanten Parametern wie Fahrbahngriffigkeit, Spurrinnentiefe und Feststellung von Bereichen mit Aquaplaninggefahr. Außerdem wurde am Dach des Messfahrzeugs eine digitale Zeilenkamera montiert, die die Fahrbahn auf Risse und Oberflächenschäden scannt. Die gewonnen Bilddaten werden mit den Messdaten verknüpft und in ein geografisches Informationssystem integriert. Dies versetzt das Mobility Department in die Lage, den Zustand der Straßeninfrastruktur analysieren und die gewünschte Strecke virtuell abfahren zu können.
Informationen
Informationen
AIT Energy Department, Dipl.-Ing. Helfried Brunner, MSc, Deputy Head of Electric Energy Systems, E-Mail:
[email protected]
AIT Mobility Department, Mag. (FH) Claudia Hable, Marketing and Communications, E-Mail:
[email protected]
High Performance-Videotechnologien
Bilder machen unsere Umgebung sicherer AIT-Expertinnen und -Experten entwickeln intelligente Algorithmen für effizientere Überwachungssysteme. Dabei fokussieren sie sich auf die Entwicklung von Sicherheitstechnologien für eine zeitsparende und genauere Auswertung von (Bild- und Video-)Archivdaten. Weiters befassen sie sich mit der Frage, wie kritische Situationen oder verdächtige Personen von Überwachungskameras in Echtzeit schneller identifiziert werden können. Der Technologie liegt eine regelbasierte Suchmethode nach Personen oder Ereignissen zugrunde. Sucht das Überwachungspersonal nach einer Person, die
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eine blaue Hose und ein weißes T-Shirt trägt, so werden vom Überwachungssystem nur jene Bilder geliefert, auf denen tatsächlich Personen mit blauer Hose und weißem T-Shirt zu sehen sind. Weltweit einzigartig wird das System dadurch, dass es Personengruppen erkennen und Einzelpersonen innerhalb dieser Gruppe identifizieren kann. Nach demselben Prinzip erfolgt auch die Erkennung kritischer Ereignisse: Das Überwachungspersonal kann nach „Personengruppen, die sich schnell bewegen“ fahnden und so die Suche nach Massentumulten oder einer Massenpanik eingrenzen.
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Weitere Anwendungsgebiete dieser Technologie sind etwa die Suche nach und das Löschen von kritischen Inhalten im Internet. Darüber hinaus findet sie auch Einsatz im Bereich Ambient Assisted Living (AAL), wo es unter anderem um die Unterstützung und Aufrechterhaltung der Unabhängigkeit älterer Personen geht. Informationen AIT Safety & Security Department, Mag. (FH) Michael Mürling, Marketing and Communications, E-Mail:
[email protected]
e&i elektrotechnik und informationstechnik
firmen+produkte Alstom Power
„Dolna Arda“ erfolgreich erneuert Die Erneuerung der bulgarischen Wasserkraftwerk-Kaskade „Dolna Arda“ durch die Alstom Power Austria GmbH umfasste die Rehabilitation von elf Maschinensätzen in den Kraftwerken Kardjali, Studen Kladenets und Ivailovgrad sowie die Lieferung eines neuen Maschinensatzes in Studen Kladenets. Die Lieferverträge mit dem bulgarischen Kunden „Natsionalna Elektricheska Kompania EAD“ (NEK) wurden am 25. April 2006 unterzeichnet. Der Gesamtauftragswert für Alstom Austria als Unterlieferant von Andritz Hydro betrug rund 8 Mio. Euro. Knapper Zeitraum Die komplette Rehabilitierung der Kraftwerkskette sowie die Installation einer fünften Maschine in Studen Kladenets sollte in einem Zeitraum von 60 Monaten durchgeführt werden und umfasste u. a. die Erneuerung der Generatoren und Turbinen, das Prozess-Leittechniksystem, die Mittel- und Niederspannungsanlagen so-
derspannungsanlagen in Studen Kladenets verantwortlich. Per Dezember 2010 wurden damit insgesamt 39 Maschinensätze leittechnisch von Alstom auf den neuesten Stand der Technik gebracht. NEK besitzt derzeit 34 Wasserkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 2.567 MW. Die 14 größten Kraftwerke sind auf vier Kaskaden aufgeteilt: Belmeken-Sestrimo, Chaira, Batak, Vatcha und
Arda. Diese werden im Speziellen zur Deckung der Spitzenlast sowie zur übergeordneten Netzregelung verwendet. Informationen Alstom Austria GmbH, Clemens-HolzmeisterStraße 4, 1109 Wien, Telefon +43 (1) 608 88-0, E-Mail:
[email protected], Internet: www. alstom.at
Dehn
Neuer Funkenstreckenableiter
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Die DEHNshield-Gerätefamilie ist die jüngste Ergänzung im Produktprogramm des Blitz- und Überspannungsschutzspezialisten Dehn + Söhne. Diese Schutzgerätefamilie mit einem Ableitvermögen von 50 kA (10/ 350 μs) bietet Vorteile, die nur funkenstreckenbasierende Typ 1-Ableiter haben. Dies ist z. B. die „Wellenbrecherfunktion“, welche die schaltende Charakteristik einer Funkenstrecke beschreibt. Die Verwendung einer nicht ausblasenden Funkenstrecke und der geringe Platzbedarf dieses Ableiters ermöglichen eine einfache Integration in geschlossenen Verteilungen. Auch bei der Koordination zu nachfolgenden Typ 2-, Typ 3-Ableitern
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oder zu Endgeräten bietet der DEHNshield Vorteile für kompakte, aber auch für räumlich ausgedehnte elektrische Anlagen. Als Kombi-Ableiter übernimmt der DEHNshield den Blitzschutzpotenzialausgleich nach den Anforderungen der Blitzschutzklassen III + IV entsprechend ÖVE/ÖNORM EN 62305-4 und auch den Überspannungsschutz in nur einer Ableiterstufe. Informationen Dehn Austria GmbH, Volkersdorf 8, 4470 Enns, Telefon +43 (7223) 803 56, E-Mail: info@dehn. at, Internet: www.dehn.at
e&i elektrotechnik und informationstechnik
Fotos: Alstom (3), Dehn
wie die statische Erregung und den elektrischen Schutz. Alstom Power Austria GmbH war für das Basis- und Detailengineering, Lieferung, Projektmanagement sowie Montageüberwachung und Inbetriebsetzung des Prozess-Leittechniksystems in allen drei Kraftwerken und der Mittel- und Nie-
firmen+produkte Phoenix Contact
Omicron electronics
Fehlerstrom- und Überspannungsschutz
Workshop
Die Produktfamilie Kombi-RCD VAL-CPRCD von PHOENIX CONTACT vereint die Funktionen von Fehlerstromschutzschalter und Überspannungsschutzableiter Typ-2. Mit der 300-mA-Variante VAL-CPRCD…SEL kann ein selektiv gestaffelter Fehlerstromschutz, gemäß DIN VDE 0100-410, aufgebaut werden. Damit erhöht sich die Anlagenverfügbarkeit, und die Anforderungen an den vorbeugenden Brandschutz werden erfüllt. Der Anschluss ist einfach wie bei einem herkömmlichen Fehlerstromschutzschalter, jedoch wird dabei die zweifache Sicherheit in einem Arbeitsgang installiert. Das Platz sparende und verdrahtungssichere Gerät schließt Anschlussfehler aus und reduziert den Installationsaufwand.
Da viele Transformatoren ein hohes Betriebsalter erreichen und die Auslastung aufgrund ökonomischer Bedingungen stark zugenommen hat, spielen verlässliche Methoden zur Diagnose von Transformatoren eine immer wichtigere Rolle. Omicron, das innovative Lösungen für Primär- und Sekundärprüfungen in der elektrischen Energietechnik entwickelt, veranstaltet zu diesem wichtigen Thema erneut einen zweitägigen Workshop. Der Workshop mit dem Titel „Diagnose von Leistungstransformatoren“ bietet neben spannenden und praxisbezogenen Vorträgen anerkannter Transformator-Experten im Tagungshotel Bayerischer Hof in Lindau praktische Messungen in der Tra-
Optimale Koordination Die Schutzelemente des Typ-2 Ableiters sind pro Kanal temperaturüberwacht und mit einer Statusanzeige ausgestattet. Bei einer Überlastung muss nur der betroffene Stecker ausgetauscht werden. Überspannungen verursachen im Typ2 Ableiter hohe Ableitströme und starke
elektromagnetische Felder. Damit der Schutzschalter dadurch nicht unnötig auslöst, sind beide Funktionseinheiten optimal koordiniert. Auch das sorgt für eine erhöhte Betriebsbereitschaft der nachgeschalteten Anlage. Informationen Phoenix Contact GmbH, Ada-Christen-Gasse 4, 1108 Wien, Telefon +43 (1) 680 76, E-Mail: info.
[email protected], Internet: www.phoenixcontact.at
Universal Electronic
Fotos: Omicron, Phoenix Contact
Praxisorientiertes ESD-Seminar Seit Jahren veranstaltet die Firma Universal Elektronik Import GmbH (UEI) Seminare im Bereich des ESD-Schutzes. Um sich zum Thema „ESD-Schutz“ praxisorientiert weiterzubilden, werden von 10. bis 11. Mai 2011 zwei Lehrgänge angeboten. Als Berater und Trainer in der Unternehmenspraxis verbindet der Vortragende Michael Günther, Geschäftsführer der Ing. Ges. Günther und Partner, technisches ESD-Know-how mit betriebswirtschaftlichen Aspekten. Besondere Schwerpunkte sind Produktion, Controlling, Qualitäts- und Projektmanagement. Ziel des Seminars ist es, unter Zugrundelegung der aktuellen ESD-Normen (IEC 61340-5-1 und IEC 61340-5-3) Verständ-
März 2011
nis und anwendungsbereites Praxiswissen für den Aufbau, die Ausstattung und die laufende Kontrolle ESD-gerechter Arbeitsplätze und Fertigungsbereiche zu vermitteln. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Problem der Personalmotivierung gewidmet. Die Themenpräsentation ist so aufgebaut, dass Techniker, QS-Leiter, Fertigungsingenieure und Servicepersonal gleichermaßen angesprochen werden.
fowerkstatt der Vorarlberger KraftwerkeNetz AG in Bregenz. Die Möglichkeit, aktuelle Themen in einer Podiumsdiskussion einzubringen, machen diese Veranstaltung besonders wertvoll. Um den Erfahrungs- und Informationsaustausch unter Fachkollegen noch zu verstärken, findet am 2. Mai 2011 ein Willkommensabend statt. Der Veranstaltungsort Hotel Bayerischer Hof Lindau befindet sich in idealer Lage im Dreiländereck Deutschland, Österreich und Schweiz. Weitere Informationen zur Veranstaltung: www.omicron.at/trafo2011/.
Informationen
Informationen
Universal Elektronik Import GmbH, Anton Freunschlag Gasse 49, 1230 Wien, Telefon +43 (1) 545 15 88, E-Mail:
[email protected], Internet: www.uei.at
Omicron electronics GmbH, Oberes Ried 1, 6833 Klaus, Telefon +43 (5523) 507, E-Mail:
[email protected], Internet: www.omicron.at/ trafo2011
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firmen+produkte Ruag Space
Mechanismen für Weltraum-Teleskop
Extreme Bedingungen Einer der beiden europäischen Beiträge zur Mission, das „Superauge“ NIRSpec, wird vom Hauptauftragnehmer EADS Astrium in Deutschland entwickelt. Das ca. 200 Kilogramm schwere Instrument muss bei einer Temperatur von minus 238 Grad Celsius arbeiten. Während des Messvorgangs ist es notwendig, unterschiedliche
optische Filter in den Strahlengang des Instruments einzuschwenken. Unter der Gesamtverantwortung der Zeiss Optronics in Deutschland hat Ruag Space in Wien für diese beiden als Räder ausge-
Informationen Ruag Space GmbH, Stachegasse 16, 1120 Wien, Telefon +43 (1) 801 99-0, E-Mail: info.at.space@ ruag.com, Internet: www.ruag.com
Foto: Ruag Space
führten Filter-Systeme die mechanische Ständerstruktur mit ihren speziellen Kugellagern entwickelt, gefertigt und getestet. Der Gesamtumsatz für diesen Auftrag von Ruag Space in Österreich beläuft sich auf mehr als drei Millionen Euro. Ein weiteres österreichisches Produkt auf dieser Mission ist die Thermalisolation für die große Kommunikationsantenne, die von der Schwesterfirma Ruag Space in Schweden entwickelt und gebaut wurde. Aus Schweden stammt auch das System, das die Trennung des Satelliten von der Trägerrakete im Orbit ermöglicht. Von der schweizerischen Ruag Space stammt eine mechanische Abdeckung des zweiten europäischen Instruments MIRI.
Ruag Space in Wien hat kürzlich die Entwicklung und Lieferung von Mechanismen für eines der drei Hauptinstrumente des James Webb Weltraum-Teleskops abgeschlossen. Als Nachfolger des erfolgreichen Hubble-Teleskops soll dieses Teleskop Bilder der ältesten Galaxien des Universums liefern. Der Satellit ist unter der Federführung der amerikanischen Weltraumagentur NASA entwickelt worden und soll 2014 mit einer Ariane 5-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana aus gestartet werden.
Präsidium der ATAZ
Erste Rektorin an der TU Wien
Der Verbund-Aufsichtsrat hat Dipl.-Ing. Dr.
OVE-Präsident Dipl.-Ing. Gunter Kappa-
Der Universitätsrat der TU Wien hat Anfang
Günther Rabensteiner Anfang März als
cher wurde in seiner Funktion als Energie-
März einstimmig die Vizerektorin für For-
viertes Vorstandsmitglied mit Verantwor-
Vorstand von Siemens Österreich als Sie-
schung, O. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Sabi-
tung für die Ressorts Internationales und
mens-Vertreter ins
ne Seidler, zur neuen Rektorin gewählt. Sie
thermische Erzeugung bestellt. Günther Ra-
Präsidium der Ös-
wird am 1. Oktober Peter Skalicky nachfol-
bensteiner, bislang Vorstandsvorsitzender der
terreichisch-Aser-
gen, der 20 Jahre lang die Geschicke der Uni-
Verbund Trading AG und seit 1987 in einer
baidschanischen
versität geleitet hat. Seidler studierte 1979
Reihe von Führungspositionen bei Verbund
Handelskammer
bis 1984 an der TU Merseburg. Nach mehre-
tätig, ist ein aner-
(ATAZ)
ren wissenschaft-
kannter Energieex-
Siemens
perte mit umfas-
reich verantwortet
wurde sie 1996 an
sender Erfahrung
die Geschäfte in
die TU Wien beru-
auf internationalen
insgesamt 19 Län-
fen (Professur für
Märkten. Die Ver-
dern Mittel- und Osteuropas, darunter auch
nichtmetallische
träge aller vier Vor-
Aserbaidschan. Die ATAZ ist eine Plattform
Werkstoffe).
standsmitglieder
zur Stärkung und Intensivierung der Wirt-
2007 ist sie Vi-
laufen
schaftsbeziehungen
zerektorin für For-
Verbund
nunmehr
bis Ende 2013.
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heft 3.2011
bestellt.
lichen
Öster-
zwischen
Österreich
bzw. Zentraleuropa und Aserbaidschan.
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Stationen
Seit
schung.
e&i elektrotechnik und informationstechnik
Fotos: Verbund/Haslinger, Siemens, TU Wien, Alstom, E-Control (2)
Personalia
firmen+produkte Gunytronic
Innovativer Sensor hilft sparen Große Getriebe sind meist der Motor eines Unternehmens. Folglich bedeutet ein Getriebeschaden oft Produktionsstillstand. Deshalb investieren Unternehmen viel in das richtige Schmiermittel und gehen beim Ölwechselintervall lieber auf Nummer Sicher. Doch häufige Ölwechsel kosten Geld und belasten die Umwelt, denn das Öl könnte auch nach langer Zeit noch in bestem Zustand sein. Die Lösung: ein Sensor, der das Öl kontinuierlich nach allen wichtigen Parametern untersucht und stetig Auskunft über dessen Zustand gibt.
ein positives oder negatives Messergebnis liefert. Denn kündigt er einen Ölwechsel-Bedarf an, werden ein teurer Getriebeschaden und damit ein hoher Reparaturaufwand bei stillgelegten Maschinen vermieden. Bescheinigt der Sensor hingegen eine gute Qualität, kann das Öl länger als für die vom Getriebehersteller vorgegebene Laufzeit verwendet werden. Das wiederum reduziert Ölabfälle und ermöglicht maximale Nutzungsintervalle.
ermittelt der Sensor alle ölspezifischen Veränderungen, wie z. B. Alterung, Verschmutzung, Wassergehalt und Oxidation. Gleichzeitig speichert der Sensor alle gewonnenen Daten über einen Zeitraum von zwei Jahren. Modulares System Dank eingebauter Batterie ist der Gunyoil V1 energieautonom. Auf diesen kabellosen Zustand kann das modulare System noch weiter aufbauen: Zukünftig soll ein integriertes GSM-Modul die Messwerte sogar laufend per Funkverbindung auf den Computer des Nutzers senden. Dies erleichtert beispielsweise die Messung bei Windrädern.
Geringer Aufwand So ein Sensor wurde jetzt von der österreichischen Firma gunytronic entwickelt und zum Patent angemeldet. Mit Gunyoil V1 ist der Anwender informiert, wann ein Ölwechsel nötig ist – ohne manuelles Probenziehen und kostspielige Laborauswertungen. Diese Information spart dem Unternehmer Geld, egal ob der Sensor
Sechserlei Maß Auf das präzise Messergebnis ist Verlass, weil es sich gleich auf mehrere Messparameter stützt: Der Gunyoil V1 misst kontinuierlich alle paar Minuten sämtliche relevanten Eigenschaften. Er überwacht simultan Temperatur, Betriebszeit, Transparenz, Permittivität (Wasseraufnahme) sowie Leitfähigkeit und relative Wasserfeuchte. Aus den gewonnen Daten
Alstom
Zwei Vorstände für die E-Control
Informationen gunytronic gasflow sensoric systems GmbH, Langenharter Straße 20, 4300 St. Valentin, Telefon +43 (7435) 546 55-0, Internet: www.gunytronic. com
Nach mehr als 40-
Aufgrund der na-
jähriger Konzern-
tionalen
Umset-
2001 Geschäftsführer der E-Control GmbH.
zugehörigkeit und
zung des dritten
Zuvor war er unter anderem Mitglied der
sieben Jahren als
EU-Energiebin-
Geschäftsleitung von Pricewaterhouse Coo-
Alleingeschäfts-
nenmarktpakets
pers Management Consulting. Boltz hat
führer von Alstom
wird die E-Control
Technische Physik an der TU Wien studiert.
in Österreich ist
in eine Anstalt öf-
Martin Graf arbeitet seit 2002 bei der E-Con-
Dipl.-Ing.
Wolf-
fentlichen Rechts
trol, seit 2007 ist er Leiter der Abteilung Ta-
gang Kölliker Ende
umgewandelt und
rife. Graf hat BWL
vergangenen Jah-
gewinnt an Bedeu-
an der FH Wiener
res von dieser Funktion zurückgetreten. Als
tung. Angesichts der zusätzlichen Aufgaben
Neustadt studiert
Nachfolger wurde der bisherige Leiter des
ist ein Vier-Augen-Prinzip im Vorstand wich-
und anschließend
Bereichs Thermische Kraftwerke, Dipl.-Ing.
tig und sinnvoll. Der bisherige Geschäftsfüh-
einen Postgradua-
Josef Reisel, bestellt.
rer Dipl.-Ing. Walter Boltz (o.) wird als Vor-
len Management-
Dipl.-Ing. Kölliker wird dem Unternehmen
stand der E-Control verlängert und erhält mit
Lehrgang an der
weiterhin als „Country President“ und Vor-
Ing. Mag. (FH) Martin Graf, MBA (r.) einen
Wirtschaftsuniver-
sitzender des Strategischen Beirats zur Ver-
gleichberechtigten Co-Vorstand. Die beiden
sität Wien absol-
fügung stehen.
Experten werden für fünf Jahre bestellt.
viert.
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Walter Boltz war schon seit dem Jahr
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firmen+produkte Andritz Hydro
Vacuumschmelze
Internationale Großaufträge
elektro:mobilia
Hissmofors, Schweden Für Jämtkraft wird Andritz Hydro die komplette elektromechanische Ausrüstung für das 20 km westlich von Östersund in Mittelschweden gelegene Wasserkraftwerk Hissmofors liefern. Der Auftrag umfasst die Lieferung von zwei Kaplanturbinen (je 34 MW), zwei Synchrongeneratoren und Zusatzausrüstungen. Die Inbetriebsetzung ist für Ende 2013 vorgesehen. Pare, Indien Im Auftrag von North Eastern Electric Power Corporation Ltd. wird Andritz Hydro die Ausrüstung für das neue Wasserkraftwerk Pare in Papumpare District, Arunachal Pradesh, liefern. Der Lieferumfang beinhaltet Design, Lieferung, Montage und Inbetriebsetzung der kompletten elektromechanischen Ausrüstung inklusive zweier vertikaler Francisturbinen (je 55 MW), Generatoren, Einlaufventile, Kontroll- und Schutzeinrichtung, Leistungs- und Kontrollkabel sowie andere Zusatzausrüstung. Der Auftrag wird voraussichtlich Ende 2013 abgeschlossen.
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Hills Creek, USA Vom US Army Corps of Engineers in Portland wurde Andritz Hydro mit der Erneuerung des Wasserkraftwerks Hills Creek in Oakridge, Oregon, beauftragt. Der Auftrag umfasst den Modelltest, die Lieferung von zwei neuen vertikalen Francislaufrädern (je 16 MW), die hydromechanische Ausrüstung, die Neubewicklung beider Generatoren sowie die Erneuerung der Zusatzausrüstung. Die Wiederinbetriebnahme ist für 2014 geplant. Informationen
Informationen
Andritz Hydro GmbH, Penzinger Straße 76, 1141 Wien, Telefon +43 (1) 891 00, E-Mail:
[email protected], Internet: www. andritz.com
Vacuumschmelze GmbH & Co. KG, Grüner Weg 37, 63450 Hanau, Deutschland, Telefon +49 (6181) 38-0, E-Mail:
[email protected], Internet: www.vacuumschmelze.de
Würth Elektronik
Datenleitungsfilter Würth Elektronik hat eine neue Serie von stromkompensierten SMD-Datenleitungsfiltern entwickelt. Die Bauteile haben eine hohe Gleichtaktdämpfung und durch ihre spezielle Wickelgeometrie keinen Einfluss auf die hochfrequenten differentiellen Datensignale. Anwendungen sind USB 3.0, USB 2.0, IEEE 1394 (Firewire), LVDS, HDMI und andere High Speed-Datenleitungen. Ausgelegt auf Betriebstempera-
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turen von -40 °C bis +125 °C stehen der 67 Ω-Typ für USB 3.0, der 90 Ω-Typ für HDMI und der 120 Ω-Typ für LVDS und USB 2.0 zur Verfügung. Informationen Würth Elektronik GmbH & Co. KG, Salzstraße 21, 74676 Niedernhall, Deutschland, Telefon +49 (79) 409 46-0, Internet: www.we-online.de
e&i elektrotechnik und informationstechnik
Foto: Andritz Hydro
Andritz wurde mit der Lieferung der elektromechanischen Ausrüstungen für die neuen Wasserkraftwerke Hissmofors, Schweden, und Pare, Indien, sowie mit der Erneuerung der bestehenden Wasserkraftwerke Hills Creek, USA, und Rio Macho, Costa Rica, beauftragt. Der Gesamtwert dieser vier Aufträge beträgt rd. 80 Mio. EUR.
Schon zum zweiten Mal beteiligte sich die Vacuumschmelze GmbH & Co. KG an der elektro:mobilia. Das vom Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) organisierte Kompetenztreffen zum Thema Elektromobilität fand Ende Februar in Köln statt. Umweltfreundlichere Fahrzeuge mit neuen Antriebskonzepten bringen einen hohen Bedarf an Leistungsinduktivitäten und EMV-Komponenten mit sich. Stromkompensierte Entstördrosseln der VAC sind mit dem nanokristallinen Magnetwerkstoff Vitroperm® aufgebaut. Dieses Kernmaterial zeichnet sich durch hohe Permeabilitätswerte und eine hohe Sättigungsinduktion aus. Hohe Ströme von größer 100 A und Betriebstemperaturen bis 180 °C stellen für Vitroperm®-Drosseln kein Problem dar. Es lassen sich besonders kleine und leistungsfähige EMV-Filter mit guten Langzeiteigenschaften und hoher Temperaturkonstanz bauen. Das Geschäftsgebiet Dauermagnete präsentierte in Köln seine Dauermagnete auf Basis der Seltenen Erden, die an vielen Stellen im Automobil Anwendung finden, beispielsweise bei ABS, EPS-Sensoren oder im Doppelkupplungsgetriebe.
OVE news P. Herbert Osanna – 70 Jahre Am 10. März 2011 vollendete Herr O. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Dr. h.c. mult. Prof. h.c. mult. P. Herbert Osanna sein 70. Lebensjahr. In Wien geboren, besuchte er hier die Realschule und absolvierte im Jahre 1959 die Matura mit Auszeichnung. Er studierte von 1959 bis 1967 an der Technischen Hochschule Wien Maschinenbau (Wahlplan Betriebswissenschaften) und promovierte nach Verleihung des Titels Diplomingenieur im Jahre 1967 am 21. Dezember 1973 mit Auszeichnung zum Doktor der technischen Wissenschaften. Erste Erfahrungen in der Arbeitswelt der Industrie sammelte der heute auf den Gebieten des Austauschbaus und der Messtechnik, der Produktionsmesstechnik, der Nanotechnologie sowie des Qualitätsmanagements weltweit bekannte und angesehene Wissenschaftler, indem er bereits während seiner Schulzeit bei mehreren Unternehmen praktizierte, sein Studium als Arbeiter in Industriebetrieben finanzierte und späterhin als Projektleiter der Lokomotivfabrik von SGP-Wien sowie als Vertriebsingenieur der Siemens-Schuckert-Werke in Wien tätig war. Seine wissenschaftliche Laufbahn begann Prof. Osanna im Jahre 1968 als Universitätsassistent an der Technischen Universität Wien, Institut für Fertigungstechnik, wo er im Jahr 1977 zum Lehrbeauftragten für den Fachbereich Austauschbau und Messtechnik ernannt wurde. Von 1982 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2007 war er wissenschaft-
licher Beamter und Leiter der Abteilung Austauschbau und Messtechnik sowie stellvertretender Institutsvorstand am Institut für Fertigungstechnik und hat seither mehr als 240 Diplomarbeiten und über 60 Dissertationen nicht nur in Österreich, sondern auch in Großbritannien, Deutschland, Slowakei, Rumänien, Türkei, den Niederlanden, Polen, Slowenien und Indien betreut und begutachtet. Im Februar 1984 erhielt er die Lehrbefugnis als Universitätsdozent für das Fachgebiet Austauschbau und Werkstattmesstechnik. In den Jahren 1987 bis 1991 war er Lehrbeauftragter an der Universität Linz für „CAQ – CAT Rechnergestützte Meßtechnik“ sowie an der Wirtschaftsuniversität Wien für „CIM“. Im Juli 1993 wurde er zum Außerordentlichen, im Oktober 1998 zum Ordentlichen Universitätsprofessor ernannt. Renommierte europäische Universitäten haben seine Leistungen durch die Verleihung von Ehrendoktoraten bzw. durch die Ernennung zum Professor h.c. gewürdigt: 1999 wurde er von der Technischen Universität Krakau/Polen, 2004 von der Universität Miskolc/Ungarn und 2005 vom Polytechnikum Budapest ehrenhalber mit der Professur ausgezeichnet. Im Jänner 1999 verlieh ihm die Universität Cluj-Napo-
Glückwünsche zum Geburtstag Wir gratulieren Herrn Dipl.-Ing. Wolfgang Martin herzlich zu seinem 55. Geburtstag! Dipl.-Ing. Martin leitet seit vielen Jahren mit großem Erfolg die Abteilung Prüfwesen und Zertifizierung (P&Z) im OVE. Darüber hinaus ist er in zahlreichen internationalen Gremien vertreten und wurde
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für seine Engagement mehrfach ausgezeichnet. In der e&i wurden seine Leistungen bereits gewürdigt.* Wir wünschen unserem Kollegen weiterhin viel Erfolg, Gesundheit und alles Gute! * Siehe e&i 123 (2006), H. 4, S. a35
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ca/Rumänien ein Ehrendoktorat, im Mai 2004 folgten die Slowakische Technische Universität in Bratislava und Trnava, im November 2005 die Technische Universität in Brünn/Tschechische Republik und schließlich im September 2007 die Fakultät Mechatronik und Maschinenbau der Technischen Universität in Kielce/Polen. In den Jahren 1997 bis 2003 war Prof. Osanna im Studiengang Produktions- und Automatisierungstechnik der Fachhochschul-Studiengänge der Wiener Wirtschaft in Wien Lektor für Qualitätsmanagement. Als Organisator zahlreicher internationaler wissenschaftlicher Tagungen und Mitglied internationaler Programmkomitees für mehr als 40 Konferenzen hat er etwa die Veranstaltung IMEKO 2000, 16. Weltkongress der Internationalen Messtechnischen Konföderation, ausgerichtet, die im September 2000 in der Wiener Hofburg stattfand und fast 1100 Teilnehmern den Stand der Messtechnik umfassend darstellte. Unter seiner Leitung wurde im Oktober 2005 der 3. Internationale Kongress für Präzisionsbearbeitung ICPM 2005 im Festsaal der Wiener Technischen Universität abgehalten. Prof. Osanna ist in nationalen und internationalen Gremien sehr aktiv; seit 1991 österreichischer Delegierter im Generalrat der Internationalen Messtechnischen Konföderation IMEKO, hat er dort seit 1993 die Funktion des Treasurer inne. Er ist Mitglied des Geschäftsausschusses der Österreichischen Gesellschaft für Messund Automatisierungstechnik – OGMA und war von 1994 bis 2002 einer ihrer Vizepräsidenten. Seit 2003 bekleidet er die Funktion des Präsidenten des österreichischen Forums Qualitäts-Wissenschaften – FQW (Society for Quality Sciences). In zahlreichen Fachorganisationen auf dem Gebiet nationaler und internationaler Normung und des Vorschriftenwesens stellt sich Prof. Osanna als Vorsitzender und Mitarbeiter zur Verfügung; so
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führte er von 1984 bis 2010 den Vorsitz und seither den Ehrenvorsitz im Komitee 031 „Anforderungen und Prüfungen der geometrischen Produkt-Spezifikation – Technische Produktdokumentation“ des Österreichischen Normungsinstitutes, arbeitet in den Komitees 129 „Qualitätsmanagementsysteme“ und 226 „Instrumente für das Umweltmanagement“ mit und stand als österreichischer Experte im ISO/ TC 213 sowie im CEN/TC 290 „Dimensional and Geometrical Product Specification and Verification“ zur Verfügung. Zahlreich und vielfältig sind seine Publikationen im Rahmen seiner Forschungstätigkeit in den Bereichen Qualitätsma-
nagement, Produktionsmesstechnik, Umweltmanagement, Nanotechnologie, Koordinatenmesstechnik, Geometrische Produktspezifikation und -verifikation und Austauschbau. Prof. Osanna ist Verfasser von 14 Lehrbüchern und mehr als 340 Fachbeiträgen. Auf allen Kontinenten hat er in zahlreichen Ländern wissenschaftliche Vorträge – nahezu 380 – gehalten, was sein weltweites Ansehen in Fachkreisen eindrucksvoll unter Beweis stellt. Mit Herrn Prof. Osanna zusammenarbeiten zu dürfen, war und ist für seine Studenten und Kollegen nicht nur Auszeichnung, sondern auch Bereicherung und intellektuelles Vergnügen. Seine
vornehme Umgänglichkeit, seine Hilfsbereitschaft und die neidlose Unterstützung von Talenten zeichnen den Menschen P. Herbert Osanna aus. Vorbild ist uns aber auch, dass es ihm bei allem fachlichen Engagement ein Anliegen geblieben ist, seine Familie als Lebensmittelpunkt nie aus den Augen zu verlieren und auch noch andere Interessen – Bücher, Musik und Reisen – ebenso wie seine zahlreichen weltweiten Kontakte mit Freunden weiter zu pflegen. Wir gratulieren und wünschen dem Jubilar weiterhin beste Gesundheit in Dankbarkeit und in der Hoffnung auf eine noch lange Zusammenarbeit! Numan Durakbasa OVE
Bereits 1987 wurde er zum Abteilungsleiter ernannt und konnte so die Absicherung des Produktionsstandortes Linz positiv mitgestalten. In diesen Zeitraum fällt auch sein reges Engagement in den diversen Gremien des OVE, er war Mitglied im Fachunterausschuss SF6-Anlagen, Schaltgeräte, Ausschuss Hochspannung, weiters Leiter des Ausschusses Hochspannung. Seit 1993 ist Karl Bauer österreichischer Berichterstatter der CIREDSession 1 und seit 2000 Mitglied im Geschäftsausschuss des Österreichischen Nationalen Komitees der CIRED. Im Jahr 1993 übernahm Bauer die Leitung der gesamten Technik im Bereich Energieverteilung, zu den Schaltgeräten kam also die technische Verantwortung über Schaltanlagen und den jüngsten Geschäftsbereich Leittechnik hinzu. Bereits zwei Jahre später kam die nächste Herausforderung, er übernahm den Geschäftsbereich Vertrieb des nunmehr
als GEC Alsthom fungierenden Unternehmens und konnte in dieser Funktion die Kunden durch sein profundes technisches Wissen überzeugen. Im Jahr 2002 wurde Karl Bauer zum Vorstandsdirektor des Nachfolgeunternehmens Areva TD Austria AG berufen, und er wird dieses Linzer Traditionsunternehmen nach dem Verkauf an Schneider Electric weiter sicher durch die Stürme der Liberalisierungsfolgen und sonstiger Verwerfungen führen. Nach wie vor ist Bauer in diversen Gremien engagiert, so im Geschäftsausschuss der OGE, als Vorsitzender des Österreichischen Nationalen Komitees der CIGRE und im FEEI-Fachverbandsausschuss. Dipl.-Ing. Karl Bauer hat die Entwicklung der österreichischen Starkstromindustrie in den letzten zwei Jahrzehnten an führender Stelle mitgeprägt und miterlebt, und wir wünschen ihm weiterhin viel Erfolg und beste Gesundheit sowie Zeit für die Hobbys wie Amateurfunk (Morsen!), Fußball (aktiv!) und Bergwandern (nicht zu hoch…) Lieber Karl, alles Gute, und bewahre auch weiterhin Deinen Humor! Ernst Inführ
Karl Bauer – 55 Jahre Am 25. März 2011 vollendete Herr Dipl.Ing. Karl Bauer, langjähriges Mitglied des OVE, sein 55. Lebensjahr. Er wurde 1956 in Grieskirchen geboren, durchlief erfolgreich Volksschule und Bundesgymnasium in Wels und begann anschließend das Studium der Elektrotechnik an der TU Graz. Seine Diplomarbeit 1981 hatte die Entwicklung einer Software für LastflussBerechnungen zum Inhalt, diese war in Fortran programmiert, was uns einen dezenten Hinweis darauf gibt, wie schnell doch die Zeit vergeht... Nach dem Präsenzdienst begann Karl Bauer im Jahr 1982 seine berufliche Karriere bei der Sprecher & Schuh GesmbH in Linz als Konstrukteur im Technischen Büro für Apparatebau. Hier konnte er sein Verständnis für konstruktive und physikalische Zusammenhänge rasch umsetzen und wurde im Sprecher & Schuh-Konzern zu einem wesentlichen Faktor bei der Weiterentwicklung der Hochspannungsund Mittelspannungsschaltgeräte.
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OVE news Gottfried Kindermann – 55 Jahre Im März 2011 feierte Dipl.-HTL-Ing. Gottfried Kindermann, der in der Weststeiermark lebt, seinen fünfundfünfzigsten Geburtstag. Das Licht der Welt erblickte er im Jahre 1956 in Graz. Dort besuchte er auch die Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Graz Gösting im Zweig Elektrotechnik, die er 1981 abschloss. Bereits im Jahr darauf wurde er Mitarbeiter der Landesstelle für Brandverhütung in der Steiermark mit Sitz in Graz. Seine fachlichen Schwerpunkte beinhalten die Tätigkeiten der Brand- und Explosionsursachenermittlung, die Beratung und Überprüfung von brandschutztechnischen Anlagen sowie die Gebiete der Blitzschadenermittlung und des Blitzschutzes. Begründet in seinen Tätigkeiten, wurde er 1987 in die Liste der
allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen Österreichs für die Fachgebiete Blitzschutz- und Brandschutzwesen aufgenommen und ist seither auch im Sachverständigenbereich sehr aktiv. Sein breites Fachwissen stellt er auch gerne in der OVE-Akademie, in der Erwachsenenbildung oder bei Tagungen zur Verfügung. Im Jahr 1993 wurde Gottfried Kindermann in den damaligen Fachausschuss für „Blitz- und Blitzschutz“ (FA BL) aufgenommen, in dem er auch heute noch seine umfassende praktische Erfahrung aus dem Bereich der Blitzschadenermittlung und der Blitzunfallanalyse einbringt. Seine Kenntnisse aus der Brand- und Explosionsursachenermittlung sowie die Sachkunde im gebäude- und anlagentechnischen
Blitzschutz sind unverzichtbare Bestandteile der Normungs- und Expertenarbeit des heutigen Technischen Komitees Blitzschutz (TK BL) im OVE sowie in den angeschlossenen Arbeitsgruppen, in denen er immer und gerne mitwirkt. Wohl kein einziger alpiner Bereich in der Steiermark oder gar in Österreich ist ihm unbekannt – alle, die ihn persönlich kennen, wissen um seine Leidenschaft für die Berge. Ob als Bergwanderer oder Bergsteiger im Sommer oder als Tourengeher im tief verschneiten Winter, Gottfried Kindermann ist und bleibt ein begeisterter Bergmensch, bei dem es im Schwierigkeitsgrad manchmal auch ein bisschen mehr sein darf. Im Namen des OVE und persönlich wünsche ich Gottfried Kindermann alles Gute zu seinem 55. Geburtstag und Gesundheit für die Zukunft, und mögen ihn die Berge jedes Mal wohlbehalten in den Kreis seiner Familie zurückkehren lassen. Stephan Pack OVE
Wir gratulieren ... zum 40. Geburtstag Herrn Dipl.-Ing. Martin Dorninger Herrn Franz Kaiblinger Herrn Dipl.-Ing. Dr. Martin Litzenberger
Herrn Dipl.-Ing. Claus Herza Herrn Dipl.-Ing. Dr. Felix Himmelstoß Herrn Dipl.-Ing. Stefan Kobel Herrn Dipl.-Ing. Rudolf Schmidt jun.
zum 45. Geburtstag Herrn Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Schulz Herrn Univ.-Prof. Dr. Andreas Springer
zum 60. Geburtstag Herrn Dipl.-Ing. Hans Bucksch Herrn Dipl.-Ing. Heinrich Koch Herrn Ing. Josef-Michael Rafetseder
zum 50. Geburtstag Herrn Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Dell Herrn Dipl.-Ing. Roland Schwarz
zum 75. Geburtstag Herrn Dipl.-Ing. Erich Forstreiter Herrn Dipl.-Ing. Alfred Valentini
zum 55. Geburtstag Herrn Dipl.-Ing. Karl Bauer Herrn Dipl.-Ing. Renzo Coccioni Herrn Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Filip Herrn Dipl.-Ing. Johann Gatterer
zum 80. Geburtstag Herrn Dipl.-Ing. Dr. Peter Günther Herrn Ing. Robert Hinterhuber
... und wünschen alles Gute!
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OVE news OVE-Preise für den wissenschaftlichen und technischen Nachwuchs Der OVE vergibt im Rahmen seiner Gesellschaften, der Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik (GIT), der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) und der Österreichischen Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik (OGMA), jährlich Preise für den wissenschaftlichen und technischen Nachwuchs in den jeweiligen Fachgebieten. Die Preise werden an Schüler, Studierende bzw. Absolventen von österreichischen Bildungsstätten vergeben. Das Alterslimit für eine Einreichung ist mit 35 Jahren festgelegt. Fachgebiete Die Preise werden für folgende Fachgebiete ausgeschrieben: • GIT-Preis: Elektronik, Nachrichtentechnik und Informationstechnik • OGE-Preis: Energietechnik • OGMA-Preis: Messen, Zählen, Steuern, Regeln und Automatisieren einschließlich ihrer verwandten Gebiete und ihrer Anwendungen.
Die Preise werden für HTL-Abschlussarbeiten, Abschlussarbeiten an Fachhochschulen und an Universitäten sowie für Dissertationen vergeben. Je Gesellschaft können bis zu acht Preise vergeben werden.
Die Autoren erhalten eine Bestätigung über den Eingang ihrer Arbeiten (Bestätigung der Lesbarkeit der elektronischen Dokumente). Die Benachrichtigung der Autoren über die Preisvergabe erfolgt bis spätestens 15. Dezember 2011.
Preishöhe Die Preise sind je Arbeit mit EUR 1.000,bis EUR 1.500,- dotiert. Die Begutachtungen erfolgen durch eine vom Vorstand der jeweiligen Gesellschaft nominierte Jury. Die Jury ist berechtigt, jeweils einschlägige Fachleute zur Beurteilung heranzuziehen. Generelle Bewertungskriterien für die eingereichten Arbeiten sind die fachliche Qualität, die methodische Darstellung und die Aktualität.
Preisübergabe Die Preise werden entweder bei der jährlichen Generalversammlung des OVE oder bei einer jährlichen Fachtagung der jeweiligen Gesellschaft (oder einer anderen öffentlichkeitswirksamen einschlägigen Veranstaltung) übergeben. Die Namen der Preisträger werden in den Medien des OVE, vorzugsweise der Verbandszeitschrift e&i und/oder auf der OVE-Homepage, mit kurzer Darstellung der Arbeiten der Preisträger veröffentlicht.
Organisation und Einreichung Die Arbeiten müssen bis spätestens 1. August 2011 im OVE einlangen. Die Einreichung der Arbeiten muss generell elektronisch über den UploadBereich der OVE-Homepage (www.ove. at/ovepreise) erfolgen, eine elektronische Kurzfassung der Arbeit für die Beurteilung ist verbindlich.
Informationen OVE, Dipl.-HTL-Ing. Karl Stanka (für den OGEbzw. OGMA-Preis), Telefon +43 (1) 587 63 73-23, Mag. Manuela Klier (für den GIT-Preis), E-Mail:
[email protected];
[email protected];
[email protected], Internet: www.ove.at/gesellschaften; www.ove. at/ovepreise
123. Generalversammlung
Unter Vorwegnahme der Zustimmung des Vorstands wird die 123. Generalversammlung unseres Verbandes am
Dienstag, dem 24. Mai 2011
mit Beginn um 16.00 Uhr im Tech Gate Vienna, Donau-City-Straße 1, 1220 Wien, stattfinden. Wir bitten unsere Mitglieder, sich diesen Termin vorzumerken und pünktlich um 16.00 Uhr anwesend zu sein.
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